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Mutter will nicht erreichbar sein
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Lydi
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 19:31    Titel: Mutter will nicht erreichbar sein Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

V hat eine 12j. Tochter die regelmig alle 14 Tage ber's We kommt.
V hat auch mit der KM gemeinsames Sorgerecht.
Tochter hat ein Handy. Leider ist die Tochter nicht immer erreichbar, weil mal das Akku leer ist oder sie ihr Handy eben gerade mal nicht findet. Teeneger halt.
Die Kindesmutter (KM) hat auch ein Handy, kein Festnetzanschlu, weigert sich aber ihre Nummer V zugeben.
Wenn mal V was mit der KM besprechen will, luft alles ber das Kind was V ziemlich rgert. V mu dann auch immer mit der Tochter rum diskutieren, weil die Tochter eigentlich nicht will das der V sich mit der KM austauscht aus Angst es gibt Streit, der leider viel zu oft vorkommt.
Andersherum, wenn die Tochter am We bei V etwas passiert, Gott bewahre, kann V noch nicht einmal die KM informieren.

Ist die KM verpflichtet ihre Handynummer, da sie ja kein Festnetz hat, herauszugeben?
Denn das ist kein gesunder Zustand, fr keinen.

Vielen Dank schonmal
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Lydi
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich noch mal Smilie

Dann hat V eben erfahren, von der Tochter natrlich, dass die Tochter 4 Tage im KH lag und bei ihr diverse Untersuchungen wie CT, Magenspieglung u.v.m. gemacht wurden. Das die Kleine im KH war, erfuhr V erst nach der Entlassung.
Die KM hat weder V ber den KH-Aufenthalt informiert noch hat die KM irgendeine Zustimmung fr diverse Untersuchungen eingeholt. Msste V nicht mitunterschreiben, da ja gemeinsames Sorgerecht ist?
Htte der Arzt ohne Zustimmung des V diese Untersuchungen machen drfen?
Sicher, die KM wird den Arzt diesbezglich angelogen haben, aber liegt da nicht ein Vergehen vor? Von Seiten der Mutter.

Fragen ber Fragen, deshalb danke schonmal fr die Geduld.

V mchte der KM einen Brief schreiben, da bei Telefonaten stndig der Hrer aufgelegt wird, und ein persnliches Gesprch ist so gut wie unmglich, weil die KM nie da ist wenn V die Kleine abholt bzw. zurck bringt. Und ein spontaner Besuch ist auch nicht mglich, da beide Wohnorte 200 Km auseinander liegen.
All diese Punkte, die V bemngelt, sind die irgendwo geregelt? So das V der KM dies Schwarz auf Wei belegen kann.

GLG Lydia
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lydi,

es gibt kein Gesetz, wonach ein Mensch berhaupt ein Telefon haben mu. Vielleicht beantwortet dies auch alle anderen Fragen. Winken

Liebe Gre

Klaus
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Questor
Gast





BeitragVerfasst am: 12.03.09, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

@ Dipl.-Sozialarbeiter

So einfach kann das nicht sein, stelle ich mir vor. Denn wenn beide das Sorgerecht haben, die Tochter aber bei der KM lebt, muss diese auch erreichbar sein. Soll V Telegramme schicken oder sich eine Trommel anschaffen?
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 12.03.09, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Questor hat folgendes geschrieben::
... Soll V Telegramme schicken oder sich eine Trommel anschaffen?

Trommeln helfen sicher nicht wirklich weiter, aber neben Telegramme gibt es die Mglichkeit Briefe oder E-Mails zu schreiben.

Es besteht keine Pflicht sich ein Telefon oder ein Handy zuzulegen. Ferner gibt es die Mglichkeit sich eine Geheimnummer zuzulegen.

Questor hat folgendes geschrieben::
So einfach kann das nicht sein, stelle ich mir vor. ...

Es ist so einfach. Jeder kann selbst entscheiden wem er seine Telefonnummer gibt und wem nicht.

Schlielich mu auch keiner z.B. seinen Festnetzanschlu 24 Stunden im Auge haben, weil vielleicht mal ein Anruf kommen knnte.
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Lydi
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

vielen Dank erstmal fr die Antworten.

Zitat:
es gibt kein Gesetz, wonach ein Mensch berhaupt ein Telefon haben mu. Vielleicht beantwortet dies auch alle anderen Fragen.


Stimmt, zwingen kann man keinen. Aber es ist nicht schn, fr keinen. naja, da kann man nix machen.

Zitat:
So einfach kann das nicht sein, stelle ich mir vor. Denn wenn beide das Sorgerecht haben, die Tochter aber bei der KM lebt, muss diese auch erreichbar sein.


So hatte sich das V auch gedacht, allein aufgrund des gemeinsamen Sorgerechts.
Aber anscheinend ist der Sachverhalt doch anders.

Zitat:
Soll V Telegramme schicken oder sich eine Trommel anschaffen?


Verschickt man heute noch Telegramme? Smilie
Einen Computer und somit Internet besitzt weder die Tochter noch die Mutter, denn das wrde auch vieles vereinfachen.

Ich wrde mich freuen wenn ihr vielleicht noch etwas ber mein zweites Posting, wo es um den KH-Aufenthalt und den damit verbundenen Untersuchen sagen knntet.

GLG Lydia
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Questor
Gast





BeitragVerfasst am: 15.03.09, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Lydi hat folgendes geschrieben::
Hallo ihr,

Ich wrde mich freuen wenn ihr vielleicht noch etwas ber mein zweites Posting, wo es um den KH-Aufenthalt und den damit verbundenen Untersuchen sagen knntet.

GLG Lydia
Genau darum geht es mir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn beide das Sorgerecht haben, der eine dem anderen das Sorgerecht faktisch entzieht und allein entscheidet, indem er "nicht erreichbar" ist. Ansonsten wrde ich das auch nicht in Frage stellen. Aber bei diesem Sachverhalt schon.
Ich wrde da glatt mal einen Anwalt fragen, ob hier nicht eine Mglichkeit des Zwangs der KM gegenber durchgesetzt werden kann, eine Kontaktsmglichkeit bereit zu stellen.


Zuletzt bearbeitet von Questor am 15.03.09, 18:49, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Roni
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

soweit ich das weis, braucht der Arzt fr das o.g. nur eine Unterschrift.
Beide Eltern mssen nur dann unterschreiben wenn es OP`s oder gefhrliche Eingriffe geht.

Gru roni
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Lydi
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr,

danke erstmal fr die schnelle Antworten.

Zitat:
Genau darum geht es mir. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn beide das Sorgerecht haben, der eine dem anderen das Sorgerecht faktisch entzieht und allein entscheidet, indem er "nicht erreichbar" ist. Ansonsten wrde ich das auch nicht in Frage stellen. Aber bei diesem Sachverhalt schon.



Hintergrund war ja, das V festgelegte Telefonzeiten mit der Tochter ausmacht. Und an dem besagten verabredeten Tag mit der Tochter, ging die Tochter nicht ans Handy. Ganze 5 Tage hat V ununterbrochen die Tochter zuerreichen versucht, denn V machte sich groe Sorgen, denn solange war die Tochter noch nie nicht erreichbar.
Am 6. Tag dann endlich ging die Tochter ans Handy und berichtete ihrem Vater das sie Krank sei, im KH gelegen hatte und es ihr gar nicht gut ging. Von der Mutter weit und breit keine Spur. Wie so oft. V hofft am Montag die Mutter zu erreichen, natrlich ber das Handy der Tochter. Die Tochter wei bescheid, dass V die Mutter sprechen mchte. Ob sie da sein wird....keine Ahnung

Zitat:
Ich wrde da glatt mal einen Anwalt fragen, ob hier nicht eine Mglichkeit des Zwangs der KM gegenber durchgesetzt werden kann, eine Kontaktsmglichkeit bereit zu stellen.


V wird wohl nichts anderes brig bleiben.

Zitat:
soweit ich das weis, braucht der Arzt fr das o.g. nur eine Unterschrift.
Beide Eltern mssen nur dann unterschreiben wenn es OP`s oder gefhrliche Eingriffe geht.


Interessant. Ist das wo geregelt?

LG
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Questor hat folgendes geschrieben::
...
Ich wrde da glatt mal einen Anwalt fragen, ob hier nicht eine Mglichkeit des Zwangs der KM gegenber durchgesetzt werden kann, eine Kontaktsmglichkeit bereit zu stellen.

Es gibt keine Pflicht zum Telefonanschlu oder zur Entgegennahme eines Anrufes.
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Franz Knigs
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FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Lydi hat folgendes geschrieben::
Zitat:
soweit ich das weis, braucht der Arzt fr das o.g. nur eine Unterschrift. Beide Eltern mssen nur dann unterschreiben wenn es OP`s oder gefhrliche Eingriffe geht.

Interessant. Ist das wo geregelt?

In 1687 BGB (siehe auch hier und dort).
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MichaelaT
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franz Sehr glcklich

sehe ich es richtig, dass bei Notoperationen die Unterschrift eines Sorgeberechtigten reicht? Wre doch Unsinn, wegen einer fehlenden Unterschrift die rettenden Manahmen nicht durchfhren zu knnen.

Wie wre die Rechtslage, wenn der Ehepartner einer allein sorgeberechtigten Mutter in eine solche Entscheidungssituation gert? Reicht das sogenannte "kleine Sorgerecht" in diesem Fall aus oder muss tatschlich erst die Mutter erreicht (und damit mglicherweise das Leben des Kindes gefhrdet) werden?

Liebe Gre,
Michaela
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

ich kenn das aus dem Betreuungsrecht. Da muss der Betreuer bei Lebensgefhrlichen Operationen das Vormundschaft einbeziehen. Allerdings nicht bei Not OP`s
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

MichaelaT hat folgendes geschrieben::
Hallo Franz Sehr glcklich

sehe ich es richtig, dass bei Notoperationen die Unterschrift eines Sorgeberechtigten reicht? ...

Hallo MichaelaT,

bei lebensrettenden OP's reicht eine Unterschrift in der Regel aus. Anders bei Behandlungs-OPs. Da werden - je nach Sorgerechtsregelung - beide Unterschriften bentigt.

Bin zwar nicht der Franz Winken

und daher

Liebe Gre

Klaus Lachen
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MichaelaT
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Klaus Winken

auch wenn Du nicht der Franz bist, ist mir Deine Antwort doch genauso ein herzliches Dankeschn wert. *schmunzel*

Viele liebe Gre,
Michaela
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