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Mutter will nicht erreichbar sein
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Questor
Gast





BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Dipl.-Sozialarbeiter hat folgendes geschrieben::
Questor hat folgendes geschrieben::
...
Ich wrde da glatt mal einen Anwalt fragen, ob hier nicht eine Mglichkeit des Zwangs der KM gegenber durchgesetzt werden kann, eine Kontaktsmglichkeit bereit zu stellen.

Es gibt keine Pflicht zum Telefonanschlu oder zur Entgegennahme eines Anrufes.
Das ist ja schn, dass Sie diese Ansicht so vehement verteidigen (warum nur Geschockt ), und ich wiederhole, wenn die KM nicht erreichbar ist - einen Kontakt unterbindet, dann ist das durchaus als Versuch zu bewerten, dem V das Sorgerecht streitig zu machen.
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Michaela

MichaelaT hat folgendes geschrieben::
Sehe ich es richtig, dass bei Notoperationen die Unterschrift eines Sorgeberechtigten reicht? Wre doch Unsinn, wegen einer fehlenden Unterschrift die rettenden Manahmen nicht durchfhren zu knnen.

Das sehe ich wie Klaus.

MichaelaT hat folgendes geschrieben::
Wie wre die Rechtslage, wenn der Ehepartner einer allein sorgeberechtigten Mutter in eine solche Entscheidungssituation gert? Reicht das sogenannte "kleine Sorgerecht" in diesem Fall aus oder muss tatschlich erst die Mutter erreicht (und damit mglicherweise das Leben des Kindes gefhrdet) werden?

Das so genannnte kleine Sorgerecht ergibt sich aus 1687b BGB. Bei Gefahr im Verzug ist der Ehegatte eines allein sorgeberechtigten Elternteils dazu berechtigt, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes erforderlich sind; der sorgeberechtigte Elternteil ist unverzglich zu unterrichten ( 1687b Abs. 2 BGB).

Gru, Franz
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Questor hat folgendes geschrieben::
... Das ist ja schn, dass Sie diese Ansicht so vehement verteidigen (warum nur Geschockt ), und ich wiederhole, wenn die KM nicht erreichbar ist - einen Kontakt unterbindet, dann ist das durchaus als Versuch zu bewerten, dem V das Sorgerecht streitig zu machen.

Hallo Questor,

ich verteidige nichts und daher ergibt sich die Antwort auf

Questor hat folgendes geschrieben::
... (warum nur Geschockt ) ...

Hier geht es nur um die Rechtslage und nach dieser gibt es keinen Telefonanschluzwang und Erreichbarkeitszwang.

Da aus dem Thread aber auch nicht hervor geht, warum die KM fr den KV nicht erreichbar sein will, kann ich auch nicht mehr schreiben.

Vielleicht wrden viele meine Antwort teilen, wenn die wahren Grnde der Telefonkontaktverweigerung bekannt wren. Kinder werden schon mal gerne in einem Rosenkrieg vorgeschoben. Aber ich mag mich nicht an Spekulationen usw. beteiligen.

Unterlassen Sie daher bitte den Versuch, mir irgend etwas unterstellen zu wollen.

Liebe Gre

Klaus
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MichaelaT
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Franz Sehr glcklich

Dankeschn fr die Erklrung und an dieser Stelle auch ein groes Dankeschn an Sie und Klaus dafr, dass selbst am Sonntagabend Zeit zum helfen und antworten geopfert wird.

Wenns ginge, wrde ich jetzt einen groen Blumenstrau durchs Internetkabel schieben.

Liebe Gre,
Michaela
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Lydi
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

Zitat:
sehe ich es richtig, dass bei Notoperationen die Unterschrift eines Sorgeberechtigten reicht? Wre doch Unsinn, wegen einer fehlenden Unterschrift die rettenden Manahmen nicht durchfhren zu knnen.


Ich denke mal, bei einer lebensnotwenigen OP, entscheidet der Moment. Das ist auer Frage.
Darum geht es ja nicht. Mir war halt nur wichtig, ist die KM verpflichtet im Vorfeld den KV zu informieren und dessen Einverstndnis einzuholen, sofern die Zeit gegeben ist. Und in diesem Fall war die Zeit da, denn es stellte sich im Nachhinein raus, der KH-Aufenthalt war geplant bzw. terminiert.

Zitat:
Wie wre die Rechtslage, wenn der Ehepartner einer allein sorgeberechtigten Mutter in eine solche Entscheidungssituation gert? Reicht das sogenannte "kleine Sorgerecht" in diesem Fall aus oder muss tatschlich erst die Mutter erreicht (und damit mglicherweise das Leben des Kindes gefhrdet) werden?


Das sehe ich nicht so, wie gesagt, ist die OP Lebensnotwendig, entscheidet der betreuende Elternteil, denn das Leben eines Menschen hat absoluten Vorrang.

Zitat:
bei lebensrettenden OP's reicht eine Unterschrift in der Regel aus. Anders bei Behandlungs-OPs. Da werden - je nach Sorgerechtsregelung - beide Unterschriften bentigt.


dann msste man das Wort "Behandlungs-OPs." definieren. Eine OP besagt einen Eingriff. Ist eine Magenspiegelung keine Behandlungs-OP bzw. ein Eingriff?

Zitat:
wenn die KM nicht erreichbar ist - einen Kontakt unterbindet, dann ist das durchaus als Versuch zu bewerten, dem V das Sorgerecht streitig zu machen.


Diesen Anschein hatte ich auch.

Zitat:
Da aus dem Thread aber auch nicht hervor geht, warum die KM fr den KV nicht erreichbar sein will, kann ich auch nicht mehr schreiben.


Schlicht und Ergreifend nur, weil sie keinen Bock hat,. so sagt es die KM. Einen trifftigeren Grund gibt es nicht. Die Spannungen von Seiten der KM sind seit der erneuten Heirat des KV. Die KM will mit dem KV nichts zutun haben, weil der KV die KM einmal zur Rede stellte weil ihr damaliger Freund die Tochter schlug, und da ist nicht die Rede von einer Ohrfeige sondern von regelrechten Misshandlungen.. Als dies die KM dennoch nicht unterbunden hatte, sah sich der KV gezwungen einen Anwalt ein zuschalten, der sich dann mit dem JA in Verbindung setzte. Das liegt jetzt ca. 3 Jahre her, die KM hat sich mittlerweile von diesem aggressiven Mann getrennt und lebt in einer neuen Beziehung.
Aber ber diese neue Beziehung hllt sie dermaen den Schutzmantel drber, dass nichts nach auen kommt.
Nur hat der KV keinerlei Interesse was die KM privat macht, solange es dem Kind gut geht.
Aber seit diesem Tag meidet die KM den KV wie die Pest und verweigert ihm jeglichen Kontakt, egal ob persnlich oder verbal.

Zitat:
. Kinder werden schon mal gerne in einem Rosenkrieg vorgeschoben.


Leider viel zu oft, weil sie die einzige Waffe sind, die richtig verletzen kann. Eine Schande! Bse
Leider ist es in diesem Fall auch so.

Zitat:
Wenns ginge, wrde ich jetzt einen groen Blumenstrau durchs Internetkabel schieben.


Dem wrde ich mich gern anschlieen, denn hier wird man immer gut beraten.
Ein Dankeschn an ALLE hier im Forum.

GLG Lydia
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MichaelaT
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lydia,

eine Magenspiegelung ist kein operativer Eingriff, sondern eine ganz normale Untersuchungsmethode (zugegebenermaen nicht die angenehmste...)

Es ist meine Meinung, dass es bei gemeinsamem Sorgerecht zumindest EINE Kommunikationsebene zwischen den Eltern geben muss - sonst ist die Ausbung der gemeinsamen Sorge schlichtweg nicht mglich.

Das Jugendamt bietet Gesprche zwischen Eltern am "runden Tisch" an - bspw. einmal im Monat. Vielleicht wre die KM zu solchen Gesprchen bereit?
Die Mitarbeiter dort untersttzen und beraten Eltern.
Vielleicht wre dies ein mglicher Weg, damit die Eltern die Sprache wiederfinden?

Liebe Gre,
Michaela
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hschen
Gast





BeitragVerfasst am: 16.03.09, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Franz Knigs hat folgendes geschrieben::

MichaelaT hat folgendes geschrieben::
Sehe ich es richtig, dass bei Notoperationen die Unterschrift eines Sorgeberechtigten reicht? Wre doch Unsinn, wegen einer fehlenden Unterschrift die rettenden Manahmen nicht durchfhren zu knnen.

Das sehe ich wie Klaus.


Ich nicht ganz Winken

Bei einer Notoperation reicht im Zweifel sogar keine Unterschrift.

Lebensrettende Manahmen bedrfen keiner ausdrcklichen Einwilligung.
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lydi hat folgendes geschrieben::
...
Dipl.-Sozialarbeiter hat folgendes geschrieben::
bei lebensrettenden OP's reicht eine Unterschrift in der Regel aus. Anders bei Behandlungs-OPs. Da werden - je nach Sorgerechtsregelung - beide Unterschriften bentigt.


dann msste man das Wort "Behandlungs-OPs." definieren. Eine OP besagt einen Eingriff. Ist eine Magenspiegelung keine Behandlungs-OP bzw. ein Eingriff?
...

Behandlungs-OP's sind m.E. OP's die auf Grund einer Erkrankung notwendig sind. Wird die OP aber auf Grund einer Verletzung (Unfall) notwendig, dann ist dies eher der Not-OP zuzuordnen.
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Lydi
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 18.03.09, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,


Zitat:
Behandlungs-OP's sind m.E. OP's die auf Grund einer Erkrankung notwendig sind


eine Magenspieglung wird doch aufgrund einer Erkrankung gemacht und es ist ein Eingriff oder? Schlielich wurde sie unter Vollnarkose gemacht und es bedaurfte einen 4 tgigen KH-Aufenthalt.

LG Lydia
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Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 18.03.09, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lydi,

Sie haben inzwischen einen weiteren Thread (Aufsichtspflicht verletzt!?) aufgemacht.

Ferner schreiben Sie

Lydi hat folgendes geschrieben::
Die KM will mit dem KV nichts zutun haben, weil der KV die KM einmal zur Rede stellte weil ihr damaliger Freund die Tochter schlug, und da ist nicht die Rede von einer Ohrfeige sondern von regelrechten Misshandlungen.. Als dies die KM dennoch nicht unterbunden hatte, sah sich der KV gezwungen einen Anwalt ein zuschalten, der sich dann mit dem JA in Verbindung setzte. Das liegt jetzt ca. 3 Jahre her, die KM hat sich mittlerweile von diesem aggressiven Mann getrennt und lebt in einer neuen Beziehung.
Aber ber diese neue Beziehung hllt sie dermaen den Schutzmantel drber, dass nichts nach auen kommt.
Nur hat der KV keinerlei Interesse was die KM privat macht, solange es dem Kind gut geht.
Aber seit diesem Tag meidet die KM den KV wie die Pest und verweigert ihm jeglichen Kontakt, egal ob persnlich oder verbal.

Bitte berichtigen Sie mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber ich werde das Gefhl nicht los, da Sie in einer Verbindung zum KV stehen und eine Koalition gegen die KM bilden.

Ferner frage ich mich, warum der KV nicht selbst den fiktiven Fall zur Diskussion stellt.

Hat Ihrer Meinung nach die KM kein Recht auf eine neue Partnerschaft?

Liebe Gre

Klaus
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zur Wieden
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.11.2005
Beitrge: 761

BeitragVerfasst am: 18.03.09, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dann hat V eben erfahren, von der Tochter natrlich, dass die Tochter 4 Tage im KH lag und bei ihr diverse Untersuchungen wie CT, Magenspieglung u.v.m. gemacht wurden. Das die Kleine im KH war, erfuhr V erst nach der Entlassung.
Code:
Die KM hat weder V ber den KH-Aufenthalt informiert noch hat die KM irgendeine Zustimmung fr diverse Untersuchungen eingeholt. Msste V nicht mitunterschreiben, da ja gemeinsames Sorgerecht ist?
Htte der Arzt ohne Zustimmung des V diese Untersuchungen machen drfen?
Sicher, die KM wird den Arzt diesbezglich angelogen haben
, aber liegt da nicht ein Vergehen vor? Von Seiten der Mutter.


Nach dieser langen Diskussion ber vermeintliche Pflichten und Anspruchsrechte berwiegt letztenlich eine Frage: Geht es hier um das Wohl des betreffenden Kindes oder um Machtdemonstrationen, die das Kind als Mittel zum Zweck mibrauchen?

Es ist wohl offensichtlich, dass hier unbewltigte Konflikte zwischen den Eltern die Gesprchsbasis blockieren.
Bedauert werden kann hier nur das Kind, das zwischen den Parteien balanciert und als Kontaktvermittler instrumentalisiert wird. Das ist zweifellos beraus belastend und drngt das Kind in einen Loyalittskonflikt. Aus dieser Belastungssituation mu das Kind befreit werden. Welcher Weg der richtige in diesem Fall ist, mu von beiden Elternteilen versucht und erprobt werden. Es gibt - guten Willen auf beiden Seiten vorausgesetzt - sowohl neutrale Gesprchsmglichkeiten durch Mediation oder auch bereits durch das zustndige Jugendamt. Ob beide Eltern sich darauf einlassen/knnen, verbleibt letztendlich ihrer freiwilligen Entscheidung dazu.

Strend und konfliktverschrfend wirken in jedem Fall Einflunahmen von Dritten, die nicht unmittelbar betroffen sind, allerdings aus vermeintlicher partnerschaftlicher Loyalitt diesem Konflikt als Streitbeteiligte beitreten.

Gru
zW
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Lydi
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FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.03.09, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

@ Dipl.-Sozialarbeiter

Zitat:
Bitte berichtigen Sie mich, wenn ich falsch liegen sollte, aber ich werde das Gefhl nicht los, da Sie in einer Verbindung zum KV stehen und eine Koalition gegen die KM bilden.


Der KV ist mein Ehemann. Auch wenn es vielleicht so rber kommt, ich versuche mich da berhaupt nicht zw. den beiden ein zumischen. Sicher unterhlt sich mein Mann mit mir darber und fragt schon mehr oder weniger nach meiner Meinung. Und bevor ich ihm etwas falsches rate, frage ich erstmal in Foren nach um auch andere Meinungen zu hren.
Ich selbst habe berhaupt keinen Kontakt zur KM, weder persnlich, schriftlich oder verbal. Wir sehen uns auch nie, weil die Wohnorte ca. 200Km aus einander liegen.

Zitat:
Ferner frage ich mich, warum der KV nicht selbst den fiktiven Fall zur Diskussion stellt.


weil er in diesem Forum nicht angemeldet ist. Aber mu man sich anmelden um ein Problem persnlich vorzutragen?

Zitat:
Hat Ihrer Meinung nach die KM kein Recht auf eine neue Partnerschaft?
ABSOLUT!
Die macht ihr doch keiner Streitig. Im Gegenteil, immer wenn die KM in einer Beziehung ist, ist sie umgnglicher als sonst. Oder besser gesagt, es herscht Ruhe auf beiden Seiten, was auch einen groen Mangel an kommunikation mit sich zieht.

@ zur Wieden,

Zitat:
Geht es hier um das Wohl des betreffenden Kindes oder um Machtdemonstrationen, die das Kind als Mittel zum Zweck mibrauchen


Das frage ich mich, ehrlich gesagt, auch manchmal. Aber bei meinem Mann bin ich mir sicher, es geht ihm um das Wohl des Kindes. Aber ich bin ja auch parteiisch.
Er ist wirklich ein treusorgender Vater und mchte eigentlich nur auf den Laufenden gehalten werden, wenn es um seine Tochter geht. Und da die Wohnorte ca. 200 Km auseinander liegen, ist er schon auf die Mutter angewiesen. Mein Mann sagt, mit der Mutter bzw. deren Ehe hat er komplett abgeschlossen und zu 90% glaube ich es ihm auch. Sicher gibt es Momente.....
Aber wir sind seit 6 Jahren zusammen und seit fast 4 Jahren verheiratet und das glcklich, wenn ich es mal betonen darf Lachen ,Deshalb glaube ich es ihm auch wenn er es mir sagt. Aber wie gesagt, ich bin parteiisch.

Zitat:
Es ist wohl offensichtlich, dass hier unbewltigte Konflikte zwischen den Eltern die Gesprchsbasis blockieren.


Absolut!

Zitat:
Bedauert werden kann hier nur das Kind, das zwischen den Parteien balanciert und als Kontaktvermittler instrumentalisiert wird
[


das ist ein Punkt den selbst ich meinen Mann zum Vorwurf mache, leider. Aber ich lasse ihn gewhren, was soll ich auch anderes machen!?

Zitat:
sowohl neutrale Gesprchsmglichkeiten durch Mediation oder auch bereits durch das zustndige Jugendamt. Ob beide Eltern sich darauf einlassen/knnen, verbleibt letzt


Wurde alles schon ausprobiert, denn mein Mann hatte sich zig Mal mit dem JA in Verbindung gesetzt und um Vermittlung gebeten. Als dies scheiterte, weil die KM es ablehnte, organisierte er einen Termin bei einer Ertziehungsberatungsstelle, was ebenso zum Scheitern verurteilt war. Beide Stellen sagten ihm, er knne sich nur noch ans Gericht wenden wenn er etwas erreichen mchte.

Zitat:
Strend und konfliktverschrfend wirken in jedem Fall Einflunahmen von Dritten, die nicht unmittelbar betroffen sind, allerdings aus vermeintlicher partnerschaftlicher Loyalitt diesem Konflikt als Streitbeteiligte beitreten
.

Dem stimme ich absolut zu und nebenbei gesagt, sehr schn ausgedrckt zur Wieden Winken

GLG Lydia [/quote]
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Dipl.-Sozialarbeiter
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Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 19.03.09, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lydi,

vielen Dank fr Ihre Erluterung. Bitte lassen Sie sich nicht in den Konflikt zwischen dem KV (Ihrem Ehemann) und der KM hineinziehen. Dieser Konflikt wird dann nur auf dem Rcken der Kinder ausgetragen und zwingt sie in Loyalittskonflikte, die sicher nicht dem Kindeswohl dienlich sind. Scheidungskinder haben es schon so schwer genug, und die Folgen einer Trennung/Scheidung gehen schon jetzt nicht spurlos an ihnen vorbei.

Trennung-/Scheidungskinder stehen schon jetzt in der Regel zwischen zwei Familien, und dies ist wirklich keine einfache Situation fr diese Kinder.

Beruflich arbeite ich mit jungen Volljhrigen (18-21 Jahre) und teilweise haben sie den Kontakt zu ihren beiden Familien ganz abgebrochen, weil sie an den Partnerschaftskonflikten ihrer leiblichen Eltern zerbrochen sind. Einige von diesen Kindern sind schtig geworden, beziehungsunfhig oder gewaltttig. Narben auf den Unterarmen zeugen von einem langen Leiden und fhrten mitunter zur Einweisung in die (Kinder- und Jugend)Psychiatrie. Manche Kinder und Jugendliche wurden zwischen zwei Familien zerrieben und sahen im Suizid ihren letzten Ausweg.

Wenn zwei Familien an ein Kind zerren, besteht die Gefahr, da ein Kind im wahrsten Sinne des Wortes zerrissen wird.

Liebe Gre

Klaus

Siehe auch: Recht brisant-Thema: Scheidungskinder
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Lydi
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
Beitrge: 242
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Klaus,

Zitat:
Bitte lassen Sie sich nicht in den Konflikt zwischen dem KV (Ihrem Ehemann) und der KM hineinziehen


Ich versuche es so gut es geht, nur leider ist dies nicht immer mglich, da ich automatisch involviert werde ohne das ich es will.
Aber ich habe gelernt mich zu schtzen, anders kann ich es nicht sagen.

Zitat:
Beruflich arbeite ich mit jungen Volljhrigen (18-21 Jahre)


Ich bin auch seit 15 Jahren im Heilpdagogischen Bereich ttig und da ist es hnlich.
Ob Behindert oder nicht, Konflikte ern sich auf beiden Seiten gleich. Nur das ein "Normaler" den frust etwas anders konsumiert wie ein Behinderter. Die Auswirkungen sind die Gleichen.

Trotzden ganz lieben Dank fr den gutgemeinten Rat, denn ich gebe Ihnen vollkommen recht wenn Sie sagen:

Zitat:
Wenn zwei Familien an ein Kind zerren, besteht die Gefahr, da ein Kind im wahrsten Sinne des Wortes zerrissen wird


Ich bin auch ein Scheidungskind und somit wei ich wie sich Kinder fhlen, nmlich schrecklich. Schade nur, dass Eltern in solchen Situationen kein Auge fr ihre Kinder haben weil sie zu sehr mit sich und dem Ex beschftigt sind. Ist das nicht paradox? Erst trennen sie sich und lassen dann doch nicht einander los.
Mge einer diese Welt verstehen. Mit den Augen rollen

GLG Lydia
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