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Providerwechsel - mehrtgige DSL-Versorgungslcke

 
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JottPee
Interessierter


Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 00:12    Titel: Providerwechsel - mehrtgige DSL-Versorgungslcke Antworten mit Zitat

Guten Tag,

ich habe vor, meinen Internetprovider, bei dem ich DSL und Internetzugang im Paket gebucht habe, zu wechseln.
Ich habe den Vertrag gekndigt; der Ablauf des Vertrages wurde mir zum 02.06.09 besttigt.
Nun lese ich an mehreren Orten im Internet - und ein Hinweis des geplanten neuen Providers besttigt das- dass der alte Provider nach Vertragsablauf den Zugang zwar pnktlich sperrt, sich dann aber typischerweise sechs Tage ( offensichtlich haufiger auch sehr viel lnger) Zeit lsst, den Zugangspunkt fr andere Provider freizugeben.
Da die Bearbeitungszeit fr den neuen Provider erst mit diesem Zeitpunkt beginnt, ist eine mehrwchige Unterbrechung der Internetnutzung per DSL vorprogrammiert.

Meine Frage : ist das berhaupt rechtens?
Nach meinem laienhaften Verstndnis nimmt der alte Provider mir damit die Mglichkeit zur Kommunikation und er schdigt mich, weil er mir die Nutzung meiner Leitung ( ich bezahle fr meinen Telefonanschluss an meinen Telefonanbieter) beschrnkt. Diese Beschrnkung fllt immerhin in einen Zeitraum, in dem kein Vertragsverhltnis mehr besteht. Der Provider hat im brigen auf diesen Umstand weder vor Vertragsabschluss, noch spter (z.B. in der Besttigung der Kndigung) hingewiesen.

Der Zeitpunkt des Wechsels ( den ich aus verschiedenen Grnden dringend mchte) liegt denkbar ungnstig: Eine mehrtgige Unterbrechung oder starke Behinderung des Zugangs ( ISDN ist eine nur schwache Alternative) ist ist weder fr mich geschftlich noch fr meine Tochter, die in diesen Tagen ihre Abiturs-Prsentationprfung vorbereiten muss, ertrglich.
Ich denke deshalb daran, dem Provider darum zu bitten, den Zugang einige Wochen vorzeitig frei zu geben, so dass die Hrten der DSL-Unterrechung zumindest gelindert sind. Ich bezahle natrlich bis zum Ende der Laufzeit.
Meine Frage hierzu : Kann ich das vom Provider verlangen oder bin ich auf sein Entgegenkommen angewiesen?

Besten Dank fr Antworten!

Gru
JottPee
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maconaut
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 3479

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Folgende Empfehlungen fr einen wahrscheinlich problemloseren bergang:

- Entweder parallel zum bestehenden Anschluss einen zweiten installieren lassen, sodass fr z.B. einen Monat zwei Telefon/DSL Anschlsse bestehen. Geht natrlich nur wenn die leitungstechnischen Voraussetzungen bestehen.

- Oder aber NICHT Wechseln, sondern den alten Anbieter kndigen und beim neuen Neuanschluss beauftragen. Das geht ja z.B. problemlos, wenn ein Mieterwechsel ist - der ausziehende Mieter meldet seinen Anschluss auf den neuen Standort um und der alte hat beim Einzug normalerweise keine Portsperre vom alten Mieter. Zwingend erforderlich ist dabei natrlich die Vergabe einer neuen Telefonnummer, weil Neuanschluss.

- Der "Trick" mit dem Standortwechsel ist vielleicht gar nicht so dumm - dem alten Anbieter Umzug melden, dann drfte der Port auch zgig freigegeben werden.... Winken
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cuQa
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.12.2008
Beitrge: 67

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

bei umzug wird allerdings die meldebescheinigung vom neuen wohnsitz verlangt..

auerdem sind problemlose bergnge bei alter mieter raus -> neuer mieter rein, meines Erachtens nur mglich, wenn der selbe Anbieter benutzt wird oder aber ein Telefonanschluss von einem groen Deutschen Telekommunikationsunternehmen besteht.

Bei Providerwechsel muss hufig ein Techniker kommen, der am Hausverteilerkasten die Anschlsse konfigurieren muss. Das dauert leider immer einige Zeit, da ein groes Unternehmen die Techniker fr kleinere Unternehmen mit geringerer Prioritt einstuft und eine Mindestzeit von einigen Tagen vergehen muss, bevor sich da berhaupt was tut.

Wenn Ihnen das Internet tatschlich so wichtig ist, gibt es die Mglichkeit via UMTS sticks ins internet zu gehen mit definitiv ausreichender geschwindigkeit zum arbeiten.
allerdings kosten die sticks ca 70 ohne vertrag und pro tag ca. 5 gebhren.


ein netter nachbar knnte auch eine hilfe sein.
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JottPee
Interessierter


Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,

besten Dank fr die Antworten!

Die Vorgehensweise "Umzug" kommt mir am machbarsten vor - in diese Richtung werde ich recherchieren. Die Varianten "neuer Telefonanschluss" , "Nachbar" oder "UMTS"
sind problematisch: meine Telefonnummern mssen betehen bleiben (geschftlich!1), die Nachbarn sind mit Kabel gar nicht und per WLAN so gut wie gar nicht erreichbar und UMTS msste erst getestet werden: Ich habe hier nicht alle Funk-Telefonnetze.

Ich poste in diesem Forum, um mehr ber die rechtliche Seite zu erfahren. Wenn ich hierzu mehr weiss, dann kann ich vielleicht dem alten Anbieter gegenber strker argumentieren, wenn er auf meine Bitte um vorzeitige Abschaltung nicht eingeht.
Es wre deshalb gut zu wissen, ob der alte Anbieter den DSL-Account nicht unmittelbar zum Vertragsende frei geben muss und ob er mich mit seinen Dienstleistungen zwangsbeglcken darf, wenn ich sie nicht mehr abnehmen will ( aber zu zahlen bereit bin)

Gru
JottPee
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maconaut
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 3479

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

JottPee hat folgendes geschrieben::

Es wre deshalb gut zu wissen, ob der alte Anbieter den DSL-Account nicht unmittelbar zum Vertragsende frei geben muss und ob er mich mit seinen Dienstleistungen zwangsbeglcken darf, wenn ich sie nicht mehr abnehmen will ( aber zu zahlen bereit bin)


Zur Abschaltung / Portfreigabe an einem bestimmten Termin wird man den Provider nicht zwingen knnen solange ein Vertragsverhltnis besteht. Und wenn mit Vertragsende (also Ende der K-Frist) der Anschluss nicht freigegeben ist, ist das Kind ohnhin schon in den Brunnen gefallen, da kann man nur noch die schnellstmgliche Freigabe anmahnen, nicht eine rckwirkende zum Fristende. Vorab sehe ich da ohne Kooperation des Vertragspartners keine Mglichkeit.
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