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Ehevertrag !
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 06:06    Titel: Ehevertrag ! Antworten mit Zitat

guten morgen

Eine Frage nur wann ist ein Ehevertrag ,Sittenwiedrig ?
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Rembrandt
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beitrge: 2634
Wohnort: Saarbrcken

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 06:58    Titel: Sittenwidrig Antworten mit Zitat

Wenn er gegen das Anstandsgefhl aller Billig und Gerecht Denkenden verstt.
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

ok, danke,wie sieht das aus wenn beide Teile gemeinsam alles zusammen
aufgebaut haben und im Ehevertrag steht nur eine Unterhaltszahlung steht zu ?

Ist das Sittenwiedrig ?
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maconaut
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beitrge: 3479

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Crisi hat folgendes geschrieben::
wie sieht das aus wenn beide Teile gemeinsam alles zusammen
aufgebaut haben und im Ehevertrag steht nur eine Unterhaltszahlung steht zu ?
Ist das Sittenwiedrig ?


Das lsst sich aufgrund der sehr kurzen und etwas unverstndlichen Wiedergabe der vertraglichen Vereinbarung kaum sagen. Was genau sollte denn da vereinbart werden, am besten mal den entsprechend zu diskutierenden Wortlaut wiedergeben.
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das dem einen Teil alles alleine gehrt und an den anderen Teil lediglich eine Unterhalts zahlung zu leisten ist,
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MichaelaT
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Crisi,

wenn beide sich gemeinsam etwas aufgebaut haben, sollte es bei einer Trennung auch jedem zur Hlfte gehren.

Unterhalt hat der Mehrverdienende an den Geringverdiener zu zahlen. Dies kann aber in einem Ehevertrag auch ausgeschlossen werden (wenn beide berufsttig sind).

Liebe Gre,
Michaela
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FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

MichaelaT hat folgendes geschrieben::
Hallo Crisi,

wenn beide sich gemeinsam etwas aufgebaut haben, sollte es bei einer Trennung auch jedem zur Hlfte gehren.

Unterhalt hat der Mehrverdienende an den Geringverdiener zu zahlen. Dies kann aber in einem Ehevertrag auch ausgeschlossen werden (wenn beide berufsttig sind).


Und was haben nun Allgemeinpltze ohne Bezug zur Rechtslage bei der Gestaltung von Ehevertrgen in diesem Thread zu suchen?

Wenn beide sich "gemeinsam etwas aufgebaut haben", aber extra noch in einem Ehevertrag geregelt haben, dass es eben gerade NICHT beiden gehren soll im Scheidungsfall, dann wird man sich schon fragen, wieso das Ganze nun "beiden gehren" soll. Insbesondere wenn "der/die Ander" durch hinreichende Unterhaltsansprche abgesichert ist.

Auch die "Mehrverdiener an Geringverdiener" - Aussage ist weitgehend nutzlos. Es wre schon im statistischen Regelfall einer Einverdienerehe oder blo Zuverdienenden Ehefrau fragwrdig. In den Fllen, in denen das Ehepaar allerdings nennenswertes Familienvermgen geschaffen hat, wird regelmig eine Einnahmequelle oder eine Immobilie (Schlagwort "Eigenheim") vorliegen - und exakt bei derartigen Konstellationen ist es ganz regelmig bei wirtschaftlicher Gesamtbetrachtung vllig sachgerecht von Anfang an einer Zerschlagung des Objektes bei einer Scheidung vorzubeugen - sowohl aufgrund des typischen Wertverlustes als auch, weil der geschaffene Wert meist fr die Lebensfhrung zumindest eines der Ehegatten weit zentraler sein wird, als der bloe wirtschaftliche Wert es ausdrckt..

Unterhaltsansprche einer Mehrverdienenden mit 10.000 Euro Monatsgehalt an ihren "Nullverdienergatten" mit einem Vermgen im Multimillionenbereich, das nur zufllig eben kein laufendes Einkommen liefert wre ein weiteres Beispiel dafr, warum Pauschalaussagen in der obigen Art vlliger Nonsens sind. Es sollte z.B. doch nicht abwegig erscheinen, dass die Ehegatten von Deutschlands Aktien-Milliardrinnen und Miliardren mit einem "moderaten" siebenstelligen Unterhalts-Festbetrag pro Jahr mglicherweise nicht unbedingt leiden und ausgebeutet werden.

Fazit:
Allein aus der Regelung, dass eine Seite lediglich einen Unterhaltsanspruch erhalten soll an Stelle des beim gesetzlichen Gterstand vorgesehenen Zugewinnausgleichs lsst sich keinerlei Sittenwidrigkeit ableiten.

Hierzu bedarf es zunchst einer objektiven Unangemessenheit der Regelung - das ist bei angemessenem Unterhalt in fixer Hhe problemlos vermeibar - sowie weiterer Umstnde bei Abschluss des Ehevertrages die eine bewute eine Ausbeutung einer strukturellen Unterlegenheit eines Ehegatten annehmen lassen.

Und das ist im Einzelfall zu ermitteln.
_________________
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
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MichaelaT
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Crisi hat folgendes geschrieben::
wie sieht das aus wenn beide Teile gemeinsam alles zusammen
aufgebaut haben und im Ehevertrag steht nur eine Unterhaltszahlung steht zu ?


..."beide Teile gemeinsam alles zusammen" heit fr mich, beide hatten vorher nix.
Keine Millionen, keine Immobilien, kein Vermgen.

Im zweiten Teil des Zitates lege ich die Betonung auf das kleine Wrtchen "nur".

Multimillionre wrden wohl eher ihren Anwalt konsultieren als hier im Forum zu fragen, also gehe ich von Durchschnittseinkommen und Otto-Normal-Haushalt aus.

Liebe Gre,
Michaela
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Nein,nein wir haben beide gemeinsam alles aufgbaut,wir hatten am Anfang gar nichts,muten wie jeder andere auch erst mal alles ber Banken finanzieren,
wir fingen ganz klein erstmal an und haben dann alles ,nach einer durststrecke von ca. 1 Jahr sehr gut ausgebaut ,da viel es meinem Mann pltzlich ein , einen Ehevertrag zu machen um ich zitiere " Mir nichts passieren kann ,falls etwas schief geht " es ging nichts schief sondern wurde immer besser ,wir arbeiteten oft bis zum umfallen ,keine freies Wochenende ber einen sehr lange Zeitraum , nun ja nach 27 jahre ehe das aus
leider hat viel Geld die Macht einen Menschen zu verndern ,auch meinen Mann ,nur noch unterwegs und hm naja Geld zieht Frauen an , nun bekomme ich von den damaligen Ehevertrag leider auch noch das volle Brett , das was wir gemeinsam aufgebaut haben luft alles auf seinen Namen und ich bin die blde,so ist das Leben Weinen
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MichaelaT
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 06:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Crisi,

so ganz wrde ich die Hoffnung noch nicht aufgeben, ggf. kommt es auf die Hhe des Unterhalts an.

Wenn ein Ehevertrag einen Ehepartner ausnahmslos benachteiligt, kann der Ehevertrag fr nichtig erklrt werden.
Bitte lesen Sie sich folgendes durch: http://www.meyer-koering.de/de/aktuell/Sittenwidrige-Ehevertr%C3%A4ge-insgesamt-oder-teilweise-nichtig.html

Ich wrde Ihnen dringend raten, sich einen guten Anwalt zu nehmen und sich ausfhrlich beraten zu lassen.

Liebe Gre,
Michaela
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 07:34    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen

Vielen Dank fr die lieben Antworten

Ich kmpfe um den Unterhalt der mir laut Ehevertrag zusteht ,leider bin ich drauf angewiesen den seit mein noch Mann eine neue Freundin hat wurde ich ENTLASSEN zu Weihnachten ,und mit 54 Jahren bekomme ich keinen Job mehr,mein Anwalt meinte das ich keine Chance htte mit dem Ehevertrag und fr einen anderen Anwalt habe ich das Geld nicht .
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MichaelaT
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beitrge: 311

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Crisi,

hoffentlich ist die Unterhaltshhe irgendwie prozentual an das Vermgen gekoppelt und auch Ihre Altersvorsorge ist in "trockenen Tchern".

Wenn ich richtig vermute, beziehen Sie nun derzeit Arbeitslosengeld und leben getrennt.
In diesem Fall knnen Sie Prozesskostenhilfe fr die Scheidung beantragen und diese deckt auch die Kosten fr den anwaltlichen Aufwand beim Streit um Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt und Rentenpunkte.

Sie knnten also den Anwalt wechseln.
Wieso werde ich das Gefhl nicht los, Ihr derzeitiger Anwalt knnte irgendwie mit Ihrem Noch-Ehemann zu tun haben?? *grbel*

Liebe Gre,
Michaela
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

nein, ist nicht geregelt nach % , und auf einmal geht es ihm so schlecht und die beiden Firmen laufen so schlecht ,nach seinen Angaben ,was aber nicht stimmt,fr eine Finanzprfung habe ich das Geld nicht ,mein Anwalt meinte das wrde so um die 30.000 Euro kosten ,ganz ehrlich ich bin im moment froh nicht auf der Strasse schlafen zu mssen.
Vielen herzlichen Dank fr die Ratschlge
gru Crisi
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Holzschuher
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 18.02.2006
Beitrge: 6354
Wohnort: Nrnberg

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

eine Finanzprfung 30T? Geschockt Fr was?

Btw ein Anwaltswechsel kann je nach Stand des Verfahrens zu doppelten Kosten fhren, das sollte man bedenken und bzgl. einem Wechsel den richtigen Zeitpunkt ggf. abwarten.

Zunchst sollte geguckt werden, wie es um den Ehevertrag und dessen Wirksamkeit bestellt ist, um dann etwaige Ansprche zu prfen. Wer sich einen Anwalt nicht leisten kann, bekommt Beratungs- und/oder Prozesskostenhilfe.

Neben den ggf. doch wirksam per Ehevertrag ausgeschlossenen Ansprchen bestehen u. U. noch andere Ansprche, z.B. familienrechtliche Ausgleichsansprche, u.a..

Eine Finanzprfung zur Geltendmachung von familienrechtlichen Ansprchen ist mir noch nicht untergekommen und wei ich ehrlich gesagt auch nicht, wer fr so etwas so viel Geld verlangen knnte und - wie gesagt - fr was das dienlich sein sollte.

Die berprfung von Unterlagen wie Bilanzen, GuV, etc. solte auch einem erfahrenen Anwalt, ntigenfalls unter Hinzuziehung eines StB mglich sein. 30T kostet das sicher nicht!

Es gibt familienrechtliche Auskunftsansprche, die zwar insgesamt sicher manchmal eher ein stumpfes Schwert sind, jedoch schon mal - geschickt eingesetzt - einen zumindest ein wenig weiter bringen.
_________________
Gru
Peter H.
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Crisi
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beitrge: 25

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

guten morgen

Eine Finanzprfung ,damit man den Unterhalt ausrechnen kann , da mein noch Mann
keinen Einbick in seine Finanzen spricht sein Gehalt und Gewinn ausschttung der beiden Firmen gewhrt und da kommen noch die Mieteinnahmen von einem
6 Partein Mietshaus und einem 2 Parteien Mietshaus ,hinzu und anderweitige vermietungen ,Firmen die sich auf den
einen Firmegelnde mit eingemietet haben Grundstcke und Gebude gehren ja meinen noch Mann.
Mein Anwalt sagte noch dazu wre es jetzt eh zuspt ,den Er mein Noch Mann ,hatte ja nun genug Zeit alles zu manipulieren und auch Zeit einiges zu verstecken und eben das sollte soviel Geld kosten ,ich habe das nicht.
Es tut verdammt weh wenn man mit einem Mann 37 Jahre verheiratet war und davon ber 25 Jahre alles mitaufgebaut ,was wir alles zusammen geschaffen haben und dann mit einem Fusstritt , ohne Rckhalt gehen mu.Das man froh ist eine Decke ber den Kopf zu haben und noch etwas zu essen kaufen kann .Was der Ehe und Erbvertag wenigstens noch drin stehen hat , das keiner der Partner ,ohne den anderen Vernderungen machen darf und das sollte einer der Partner sterben ,der andere der alleinige Erbe fr alles ist und das sich das auch nach einer Scheidung nicht ndert,sollte es doch einmal dazu kommen.. Das wollte der Notar so damals .
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