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recht.de :: Thema anzeigen - bertragung von Miteigentumsanteil whrend der Ehe/Zugewinn
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bertragung von Miteigentumsanteil whrend der Ehe/Zugewinn

 
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peet1977
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 21.03.09, 11:56    Titel: bertragung von Miteigentumsanteil whrend der Ehe/Zugewinn Antworten mit Zitat

Die Verlobten F + M bauen gemeinsam ein Einfamilienhaus.

Es werden keine schriftlichen Abmachungen getroffen; Bauherren sind F + M gemeinsam.
M bringt erhebliches Eigenkapital ein und F ist bereits seit Jahren Alleineigentmrerin des Grundstcks mit geringem Eigenkapital.
Aufgrund der hohen Geldmittel und des vorhandenen Grundstcks ist eine Finanzierung nicht erforderlich.

Nach Fertigstellung und spterer Heirat bertrgt Ehefrau F als bisherige Alleineigentmerin Ihrem Ehemann M unentgeltlich einen Miteigentumsanteil iHv 60 % zum "Ausgleich" fr seine Eigenleistung (Arbeitskraft und Eigenkapital) im Rahmen der Neubaumanahme, damit Ehemann M im Fall der Trennung nicht mit "leeren Hnden" darsteht.

Wie ist die Rechtslage iRd Zugewinnausgleich falls eine Scheidung ansteht ?
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hschen
Gast





BeitragVerfasst am: 21.03.09, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Geschockt pschscht... schrei doch nicht so am frhen Sonntag nachmittag! Winken

Im Rahmen des Zugewinnausgleichs wird das Endvermgen gegen das Anfangsvermgen abgewogen.
Wenn ich das also richtig verstanden habe:

Mann hat vor der Eheschlieung jede Menge Geld, hinterher 60% von Haus und Grundstck.

Frau hat vor der Eheschlieung ein Grundstck, hinterher 40% von Haus und Grundstck.

Die Erhhung des Vermgens nennt sich Zugewinn und wird gegeneinander aufgewogen, d.h. der Zugewinn wird so ausgeglichen, sodass beide Eheleute gleich gestellt sind.
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peet1977
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen gut, dann wieder in lupen-schrift...

d.h.
ehemann M:
anfangsvermgen am tag der eheschlieung: 0 , da alles fr den hausbau vor der ehe verwendet.
endvermgen am scheidungstag: 60 % vom grdst/hauswert = zugewinn

ehefrau F:
anfangsvermgen: 100 % vom grdst/hauswert
endvermgen: 40 % vom grdt/hauswert; zugewinn 0

dann wre ehemann M quasi der "zahlmeister", da er 30 % vom eingentumsanteil/zugewinn zahlen darf, obwohl bereits das ganze haus aus seinen mitteln gezahlt wurde. Traurig Traurig Traurig
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hschen
Gast





BeitragVerfasst am: 22.03.09, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

peet1977 hat folgendes geschrieben::
Lachen gut, dann wieder in lupen-schrift...
zumal gestern doch erst Samstag war Verlegen
Zitat:

d.h.
ehemann M:
anfangsvermgen am tag der eheschlieung: 0 , da alles fr den hausbau vor der ehe verwendet.
endvermgen am scheidungstag: 60 % vom grdst/hauswert = zugewinn

ehefrau F:
anfangsvermgen: 100 % vom grdst/hauswert
endvermgen: 40 % vom grdt/hauswert; zugewinn 0

dann wre ehemann M quasi der "zahlmeister", da er 30 % vom eingentumsanteil/zugewinn zahlen darf, obwohl bereits das ganze haus aus seinen mitteln gezahlt wurde. Traurig Traurig Traurig


Ja, so drfte die Rechnung aussehen- sofern der Eintrag ins Grundbuch tatschlich erst nach Eheschlieung erfolgte, und die Frau zuvor Alleineigentmerin des auf ihrem Grundstck gebauten Hauses war. (Warum eigentlich?)
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

hschen hat folgendes geschrieben::
Ja, so drfte die Rechnung aussehen - sofern der Eintrag ins Grundbuch tatschlich erst nach Eheschlieung erfolgte, und die Frau zuvor Alleineigentmerin des auf ihrem Grundstck gebauten Hauses war. (Warum eigentlich?)

Das Eigentum an einem Grundstck erstreckt sich auf die wesentlichen Bestandteile des Grundstcks. Ein Gebude ist, wenn es mit dem Grund und Boden fest verbunden ist, grundstzlich wesentlicher Bestandteil eines Grundstcks. Der Eigentmer eines Grundstcks wird deshalb kraft Gesetzes auch Eigentmer des mit dem Grundstck fest verbundenen Gebudes - von bestimmten Ausnahmen, z.B. Wohnungseigentum, abgesehen -.
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hschen
Gast





BeitragVerfasst am: 22.03.09, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, also wie im Steuerrecht, wieder was gelernt Ostersmiley
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peet1977
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.03.09, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

die eintragung ins grundbuch erfolgt aus steuerlichen grnden erst nach heirat.

fazit:
die bertragung eines eigentumsanteils zur sicherung der ansprche wre demnach fr den ehemann im trennungfall sehr ungstig bzw. nicht gegeben.

wie wre die fallgestaltung um eine faire rechtslage fr beide zu erreichen ?
solche vorgnge sind doch eigentlich fast schon "standard"... ein partner bringt das von den eltern geerbte grdst mit, der andere das geld zum hausbau.
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