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Berechnung des Pflichtteils bei einem vorhandenen Testament

 
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usch4711
Interessierter


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 17:25    Titel: Berechnung des Pflichtteils bei einem vorhandenen Testament Antworten mit Zitat

Mutter A ist verstorben; Im Testament hat Sie Sohn B enterbt und alles der Tochter C vermacht. Gleichzeitig wurden den Enkelkindern per Testament 25000 vererbt.
Werden die 25000 zur Berechnung des Pflichtteils des Sohnes von der Vermgenssumme abgezogen, oder fliesen diese in die Berechnung mit ein Frage
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Roni
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

kommt drauf an wie gro, wieviel der Nachlass ist.
Sollte der Pflichtteil nicht unter bei 25000 liegen wird das nicht mit eingerechnet.

Gru roni
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usch4711
Interessierter


Anmeldungsdatum: 21.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Erbmasse liegt bei ca. 300000; was heit das jetzt? Werden die 25000 von der Erbmasse abgezogen Frage
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

das bedeutet dass der Sohn einen Pflichtteilergnzungsanspruch hat.

Gru roni
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Gugleo
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.01.2009
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Aus den bisherigen Antworten schliesse ich, dass das Vermchtnis an die Enkelkinder voll zu Lasten des Alleinerben C geht. B, der eigentlich enterbt wurde, hat davon keinen Nachteil.
Frage Dazu habe ich auch eine Frage / Unklarheit: Wre dies anders, wenn die Enkel nicht ber ein Vermchtnis im Testament, sondern durch eine Schenkung zu Lebzeiten von A, die 25000,- erhalten htten? Die 25000 wren ja zum Zeitpunkt des Todes nicht mehr Teil des Vermgens von A. Nun werden die Schenkungen der letzten 10 Jahre vor dem Tod des Erblassers irgendwie bercksichtigt. Werden alle Ausrufezeichen solchen Schenkungen bercksichtigt, oder nur die an die Erben (in diesem Fall nur diejenigen an B (als Pflichtteil-Antragsteller) und an C als Alleinerben)?
Ich hoffe mit meiner Frage ,und natrlich den eintreffenden,hoffentlich klaren, Antworten dazu, zum allgemeinen Verstndnis beizutragen. Idee
Vielen Dank.
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Alle Schenkungen des Erblassers in den letzten zehn Jahren vor seinem Tod erhhen nach 2325 BGB den Anspruch eines Pflichtteilsberechtigten.
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Minseo
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 45

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Gugleo hat folgendes geschrieben::


Aus den bisherigen Antworten schliesse ich, dass das Vermchtnis an die Enkelkinder voll zu Lasten des Alleinerben C geht. B, der eigentlich enterbt wurde, hat davon keinen Nachteil.



In einer solchen Konstellation wre es fr den Alleinerben C wirtschaftlich betrachtet gnstiger gewesen, die Erbschaft nach 2306 Abs. 1 S. 2 BGB innerhalb der 6-wchigen Ausschlagungsfrist auszuschlagen und dann selbst den Pflichtteil geltend zu machen.
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 25.03.09, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Minseo hat folgendes geschrieben::
In einer solchen Konstellation wre es fr den Alleinerben C wirtschaftlich betrachtet gnstiger gewesen, die Erbschaft nach 2306 Abs. 1 S. 2 BGB innerhalb der 6-wchigen Ausschlagungsfrist auszuschlagen und dann selbst den Pflichtteil geltend zu machen.

Wirklich? Bei einem Nachlasswert von 300.000 Euro, einem Vermchtnis im Wert von 25.000 Euro und einem Pflichtteilsanspruch ihres Bruders in Hhe von 75.000 Euro verbleiben der Alleinerbin 200.000 Euro, also 125.000 Euro mehr, als wenn sie die Erbschaft ausgeschlagen und selbst den Pflichtteil in Hhe von 75.000 Euro geltend gemacht htte.
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