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Prfungspflicht

 
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hellome
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Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 16.03.09, 23:06    Titel: Prfungspflicht Antworten mit Zitat

Guten Tag,

bekanntlicherweise gehrt es zu den Aufgaben eines Professors, Prfungen (insb. pflichtmige mndliche Einzelprfungen) von Studenten durchzufhren.

Nun stelle man sich den rein fiktiven Fall vor, dass sich ein Professor zwar nicht weigert, einen Prfungstermin an den Studenten zu vergeben. Der Student wird aber bereits im Voraus vom Prof darber "belehrt", dass Studenten bei ihm in der Regel schlecht abschneiden, er sich deshalb nicht als Prfer empfehle und eine etwaig dennoch von ihm durchgefhrte Prfung somit "auf eigenes Risiko" des Studenten erfolge.

Die bersetzung Prof->Deutsch lautet damit: "Ich habe keine Lust, eine Prfung abzunehmen, und wer trotzdem zu mir kommt wird sehen, was er/sie davon hat".

Ist hier bereits der Straftatbestand der Ntigung erfllt, da der Student gezwungen wird, sich von einem anderen als dem favorisierten (fiktiven) Professor prfen zu lassen, um Nachteile zu vermeiden?

Wie ist die Rechtslage? Was droht dem Professor realistischerweise?
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Rembrandt
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beitrge: 2634
Wohnort: Saarbrcken

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 06:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das war doch mal eine ehrliche Antwort des Profs.

Warum wollen Sie ihn deswegen anzeigen?
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hellome
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Weil sich der Prof durch Androhung eines empfindlichen bels Studenten-Prfungen "vom Hals hlt"...

...Denn nicht immer stellt eine ehrliche Antwort keine Rechtsverletzung dar.
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katmai
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 28.01.2007
Beitrge: 411
Wohnort: Down Under.

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

hellome hat folgendes geschrieben::
Weil sich der Prof durch Androhung eines empfindlichen bels Studenten-Prfungen "vom Hals hlt"...

...Denn nicht immer stellt eine ehrliche Antwort keine Rechtsverletzung dar.


... und wo, bitte, ist das empfindliche bel? Fehlende Grozgigkeit bei der Leistungsbewertung? Und wo ist die Androhung? Ankndigung einer strengen Bewertung ist meines Erachtens keine Drohung.

Da sehe ich aber gar kein Tatbestandsmerkmal erfllt. Warum will denn A sich unbedingt bei diesem Prof prfen lassen?

Gru,

katmai.
_________________
Achtung: Gefhrliches Halbwissen!
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hellome
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Das empfindliche bel ist das schlechte Abschneiden. Und das scheint dem Prof offenbar bereits im Voraus "bekannt" zu sein. Und demzufolge darf doch geschlossen werden, dass es dem Prof von Anfang an nicht an einer objektiven Leistungsbewertung gelegen ist.

Und klar ist auch: Wenn der Prof den Prfling auf "nicht bestanden" prfen mchte, schafft er das auch. Es geht also grunstzlich nicht darum, etwas geschenkt zu bekommen, sondern eine dem Vorlesungsstoff angemessene Prfung anzubieten.


Strafbare Handlung?
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Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 17.03.09, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

hellome hat folgendes geschrieben::
Das empfindliche bel ist das schlechte Abschneiden. Und das scheint dem Prof offenbar bereits im Voraus "bekannt" zu sein.


Das steht dort oben aber nicht.

hellome hat folgendes geschrieben::
Der Student wird aber bereits im Voraus vom Prof darber "belehrt", dass Studenten bei ihm in der Regel schlecht abschneiden, er sich deshalb nicht als Prfer empfehle und eine etwaig dennoch von ihm durchgefhrte Prfung somit "auf eigenes Risiko" des Studenten erfolge.


1. Keine Regel ohne Ausnahme
2. Von der Vergangenheit lassen sich nicht unbedingt Rckschlsse auf die Zukunft ziehen.
3. Seinen Ermessenspielraum, den er als Prfer hat, zieht er wohl eher eng. Aber er ist so fair, vorher darauf hinzuweisen.

hellome hat folgendes geschrieben::
Die bersetzung Prof->Deutsch lautet damit: "Ich habe keine Lust, eine Prfung abzunehmen, und wer trotzdem zu mir kommt wird sehen, was er/sie davon hat".


Ist das nicht eine etwas freie bersetzung?
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
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Kleine_Sonne
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beitrge: 151

BeitragVerfasst am: 22.03.09, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Natrlich ist das eine freie bersetzung aber bei allem Taktieren wissen wir ja alle, was dieser fiktive Professor rein fiktiv meint Mit den Augen rollen Aber zum Glck ist das ja nur Fiktion und solche Leute bekommen nicht wirklich einen Lehrauftrag an einer Universitt Cool
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