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Trotz Rcksendung - Zahlungsaufforderung

 
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gelincik
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beitrge: 9

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 19:07    Titel: Trotz Rcksendung - Zahlungsaufforderung Antworten mit Zitat

Kunde A hat sein Vertrag fr Kabelfernsehen Basic Paket rechtzeitig gekndigt. Laut Kndigungsschreiben sollte die Chipkarte innerhalb von 14 Tagen an die Firma zurckgeschickt werden, was auch A rechtzeitig und ordentlich getan hat. A hat die Chipkarte ganz normal mit der Post geschickt, ohne Beleg. Die Firma behauptet dass die Chipkarte nicht zurckgeschickt wurde und fordert 35.- EUR auf. Trotz Widerspruch wiederholt die Firma ihre Aufforderung oder mchte den Einlieferungsbeleg sehen, was nicht vorhanden ist. Kunde A mchte nicht umsonst zahlen, weil er alles ordentlich gemacht hat.

Was soll Person A machen?
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nordlicht02
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.12.2006
Beitrge: 6040

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 22:02    Titel: Re: Trotz Rcksendung - Zahlungsaufforderung Antworten mit Zitat

gelincik hat folgendes geschrieben::
Was soll Person A machen?

Person A muss den Zugang der Postsendung beim Empfnger nachweisen.
Das wre beispielsweise durch Einschreiben mglich gewesen. Winken
_________________
Auf die besten Motive trifft man, wenn man keine Kamera dabei hat. (Murphys Foto-Gesetz)
Ich habe meine feste Meinung - bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachenfeststellungen.
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ratio legis
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beitrge: 103

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Person A muss den Zugang der Postsendung beim Empfnger nachweisen.


Haben sie eine Quelle dafr? Reicht es nicht aus, wenn alles durch A beim Transporteur abgeliefert wurde?
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nordlicht02
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.12.2006
Beitrge: 6040

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

ratio legis hat folgendes geschrieben::
Reicht es nicht aus, wenn alles durch A beim Transporteur abgeliefert wurde?

N.
Wenn es per normaler Briefpost geschickt wurde, kann noch nicht einmal die Einlieferung nachgewiesen werden, es sei denn, man htte Zeugen die sowohl die Einlieferung als auch den Inhalt bezeugen knnen. Und zustzliches Porto fr Einschreiben knnte man sich auch sparen.
Wenn es so wre, wrde ich zuknftig keine berweisungen mehr ttigen, sondern alle Rechnungen bar zahlen. Ich wrde einfach behaupten, dass ich den Betrag per Brief geschickt habe Mit den Augen rollen
_________________
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HoL
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.01.2007
Beitrge: 56
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 03:03    Titel: Antworten mit Zitat

Auch bei Versand per Einschreiben wre der Zugang der Chipkarte beim Empfnger nicht nachweisbar.
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gelincik
Interessierter


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beitrge: 9

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

heisst dass, das Kunde A zahlen muss?
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HoL
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.01.2007
Beitrge: 56
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

M. E. ja.

Ich gehe dabei allerdings davon aus, dass die Versandkosten in jedem Fall vom Kunden zu zahlen gewesen wren, also nicht in Betracht kommt, dass das Unternehmen den Kunden aufgefordert hat, auf unversichertem einfachem Postweg zu versenden, damit man Kosten spart.
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Big Guro
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beitrge: 2888

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

HoL hat folgendes geschrieben::
M. E. ja.




Das sehe ich auch so, aber ber die geforderten 35.- kann man sich noch mal unterhalten. Der Anbieter muss den Betrag begrnden.
_________________
Helpdesk: "Und was sehen Sie auf Ihrem Bildschirm?"

Kundin: "Einen kleinen Teddy, den mir mein Freund geschenkt hat"
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HoL
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.01.2007
Beitrge: 56
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Im Preis-/Leistungsverzeichnis eines groen deutschen Anbieters von Kabelanschlssen findet sich bspw. der Hinweis, dass der Verlust der Chipkarte mit 35 zu bezahlen ist. Das Preis-/Leistungsverzeichnis wird nun regelmig Vertragsbestandteil. Ich denke damit fllt eine etwaig zu fordernde Begrndung, dass tatschlich ein Schaden in Hhe von 35,00 entstanden ist, weg.
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