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snerz
Interessierter


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 9

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 23:45    Titel: Grenze Gewerblich <-> Hobby Antworten mit Zitat

Ich hoffe, dass diese Frage im richtigen Forum gelandet ist - AFAIK ist Gewerberecht ja primr Steuerrecht.

7 SprengG regelt:
"Wer gewerbsmig, selbstndig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung .. mit explosionsgefhrlichen Stoffen umgehen will.. bedarf der Erlaubnis".
27 SprengG regelt die Erlaubnis zum Umgang mit explosionsgefhrlichen Stoffen im nicht-gewerblichen Bereich (anders als in den Fllen aus 7).

Ein strittiger Punkt ist nun, wo genau gewerbsmiger Umgang beginnt - d.h. was ein Inhaber eines Erlaubnisschein nach 27 SprengG noch darf und wo der verbotene Umgang beginnt.

Nehmen wir vier Beispiele um die Fragestellung etwas zu klren:

Nehmen wir an, Person A besitzt einen Erlaubnis- und Befhigungsschein nach 27 SprengG zum Umgang mit pyrotechnischen Gegenstnden und Schwarzpulver ("Grofeuerwerk").

1) A schiet zum eigenen Vergngen ein Feuerwerk. Die Kosten fr das Material, die Anzeige, etc trgt er komplett selbst. Aus meiner Sicht sicherlich nicht gewerblich ttig.

2) A schiet ein Feuerwerk zur Hochzeit eines nahen Verwandten (bsp. Bruder oder Elternteil). Wiederum trgt er Kosten etc selbst - wiederum nicht gewerblich?

3) Selbe Konstellation wie in 2), nur dass diesmal A und seine Geschwister die Kosten tragen - hier habe ich keine Ahnung zur Bewertung Weinen
Alternative: Die Hochzeitsgesellschaft teilt sich die Kosten / es ist kein naher Verwandter

4) A schiet ein Feuerwerk fr einen Bekannten und bekommt Material und Fahrt erstattet sowie "etwas fr seine Mhe" - gewerblich? Bse

Es wrde mich freuen, wenn jemand Licht ins Dunkel bringen knnte - ich finde mich mittlerweile in den ganzen Definitionen von "gewerbsmig selbststndig" nicht mehr zurecht Traurigt
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Heide
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beitrge: 737

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt auf die Gewinnerzielungsabsicht an--falls diese nicht erkennbar, handelt es sich um eine steuerlich nicht zu beachtende Liebhaberei.
D.h. im Klartext: es muss dauerhaft ein Gewinn erzielt werden.
Das Thema ist sehr umfangreich--g..glen Sie mal hierzu.
_________________
Gru
Heide
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snerz
Interessierter


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 9

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Erstmal Danke fr die Antwort Smilie
Google habe ich bereits angeworfen - ich finde hier leider sehr widersprechende Antworten zu dieser Problematik. Von "wird ein Umsatz erzielt, ist eine gewerbliche Ttigkeit anzunehmen" bis zu "erst nachhaltig gewinnorientiertes Auftreten mit Auenwirkung ist eine gewerbliche Ttigkeit" gingen die Antworten Traurig

Heide hat folgendes geschrieben::
Es kommt auf die Gewinnerzielungsabsicht an--falls diese nicht erkennbar, handelt es sich um eine steuerlich nicht zu beachtende Liebhaberei.
Ist diese steuerrechtliche Einschtzung auf im Sinne des SprengG? Gerade diese Unterscheidung zwischen "Gewerblicher Ttigkeit" und "gewerbsmig selbststndig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung" verwirrt mich.
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Heide
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.11.2005
Beitrge: 737

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Umsatzsteuerlich kommt es auf eine Einnahmeerzielungsabsicht an--, das heisst, dass u.U. Umsatzsteuer zu zahlen ist, obwohl es sich ertragsteuerlich um einen Liebhabereibetrieb ( gleichgltig welcher Einkunftsart dieser zuzurechnen ist) handelt.
Ein wirklich umfangreiches Thema--nicht so recht fr ein Forum geeignet.
_________________
Gru
Heide
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