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Darlehensabsicherung durch zweckgebundene Sicherungsgrundsch

 
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bergerkind
Interessierter


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 23.06.05, 16:15    Titel: Darlehensabsicherung durch zweckgebundene Sicherungsgrundsch Antworten mit Zitat

Hilfe,
vor einigen Jahren hat mein Vater ein Darlehen aufgenommen. Ich habe auf Bitten meines Vaters dieses Darlehen durch eine Grundschuld abgesichert. Das Darlehen wurde in der Sicherungsabrede mit Nummer benannt. Vertragsinhalt war Summe 25.000, Laufzeit 1 Jahr. Nahcdem mein Vater das Darlehen nach Ablauf des Jahres nicht zurckzahlen konnte, haben er und die Bank einen neuen Darlehensvertrag geschlossen, jedoch die alte Nummer verwendet. Laufzeit 18 Jahre, Betrag 44.000.
Eine Information an mich als Sicherungsgeber sei lt. Bank. Sie sind sogar der Auffassung, die neue Regelung sei ja schlielich von Vorteil fr mich. Ich htte dieser Vertragsnderung niemals zugestimmt, da ich meine Sicherheiten evt. selbst bentige. Drfen Banken einfach Vertrge ndern, Sicherheiten dann weiterverwenden hne Einverstndnis des Sicherungsgebers?
Vielen lieben Dank
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Servicer
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beitrge: 1255

BeitragVerfasst am: 23.06.05, 19:51    Titel: Re: Darlehensabsicherung durch zweckgebundene Sicherungsgrun Antworten mit Zitat

bergerkind hat folgendes geschrieben::
...k


So einfach den Sicherungszweck ndern geht nicht. Man msste sich allerdings die vertraglichen Vereinbarungen anschauen, um das abschlieend beurteilen zu knnen. Wenn Sie nicht anwaltlich vertreten sind, sollten Sie sich beraten lassen, schlielich geht es um viel Geld.
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bergerkind
Interessierter


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 24.06.05, 05:15    Titel: Antworten mit Zitat

der Sicherungszweck ist ja gleich geblieben, dadurch bedingt, dass die Bank dem Darlehen dieselbe Nummer gegeben hat. Sie haben den Darlehensvertrag gendert.
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Milena63
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.01.2005
Beitrge: 108

BeitragVerfasst am: 27.06.05, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es kommt nicht allein auf die Darlehensnummer an, sondern ob das Risiko fr den Drittsicherungsgeber ausgeweitet worden ist. Wenn die Darlehenssumme erhht wird, bedarf das natrlich der Zustimmung des Drittsicherungsgebers, denn alles andere wre fr ihn beim Abschlu des Grundschuldsicherungsvertrages berraschend und unangemessen benachteiligend und damit nach dem Recht der Allgemeinen Geschftsbedinungen unwirksam.
Etwas anderes knnte natrlich gelten, wenn dem Vater die Kndigung und Vollstreckung gedroht htte und man das Darlehen umgeschuldet oder erhht oder die Tilgung gestreckt htte und dazu das Einverstndnis des Drittsicherungsgebers eingeholt htte unter dem Motto: Lieber zuwarten und hherer Betrag als jetzt sofort die Vollstreckung haben. Aber das geht natrlich auch wieder nur mit Zustimmung des Drittsicherungsgebers.
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bergerkind
Interessierter


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 27.06.05, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

hallle und danke,
wir sind vor Abschluss des "neuen" Vertrages nicht in Kenntnis gesetzt oder gar gefragt worden. Ich bin zufllig darber gestolpert und lebte in der Vorstellung, dieses Darlehen sei noch durch eine LV meines Vaters gesichert. DIese Sicherung hat die Bank jedoch an meinem Vater auf dessen Wunsch zurckgegeben, mit der Begrndung, diese sei lediglich eine Todesfallabtretung gewesen. Hierzu ist anzumerken, dass diese Versicherung eigentlich bis 2007 gelaufen wre. Mein Vater hat sie jedoch natrlich umgehend gekndigt und ausgezahlt bekommen. Aber der Bank hat er das Geld jedenfalls nicht zurckgezahlt.
Die Bank hat zu keinem Zeitpunkt auch nur den Versuch unternommen, uns ber das alles zu informieren.
Gibt es evtl. Urteile oder Verweise zu entsprechenden Gesetzestexten bezglich der Darlehensnderung und die Rechte der Dritt-Sicherungsgeber?
Danke
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bergerkind
Interessierter


Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 04.07.05, 05:52    Titel: immer noch ratlos Antworten mit Zitat

vielen Dank nochmals, aber jetzt wei ich imer noch nicht, ob die Bank ber meine Sicherheit, die durch eine enge Sicherungsabrede gegeben war, frei verfgen darf, in dem sie die Vertragsbedigungen einfach zu meinen Ungunsten ndert. Mein Rechtsempfinden sagt nein, aber das muss ja nicht richtig sein. Vielleicht habt ihr ja einige Verweise fr mich. Es geht um 44.000,-, da wre ich fr jede Idee dankbar.
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