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Verbleib der Hunde

 
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pppi
Gast





BeitragVerfasst am: 18.10.04, 22:28    Titel: Verbleib der Hunde Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe ein grosses Problem, meine Hunde ( 8 und 13 Jahre alt) sind Scheidungshunde. Bisher war es so geregelt, da die Hunde bei mir sind und mein Ex-Mann nach Absprache.
Dennoch hatte ich das Gefhl, da er die Hunde nur haben wollte um mir eins auszuwischen, weil er wusste wie wichtig mir die Beiden sind. Ich hielt mich trotzdem an die Absprachen und gab ihm die Hunde. 2 Jahre ging das ganze gut. Doch als ich die Hunde das letzte Mal abgeholt habe, bekam ich ein Schock! Mein Rde hatte die Augen so veklebt und vereitert, da er nicht mehr die Augen ffnen konnte. Als ich meinen Ex-Mann danach fragte, warum er nicht zum Tierarzt gegangen ist, erwiderte er mir nur khl, da er kein Geld htte. Ich ging mit dem Hund zum Tierarzt, er hatte eine verschleppte Binderhautentzndung und wrde daher nicht so recht auf dem Auge sehen. Das ging wirklich zu weit. Ich beschloss, die Hunde nicht mehr meinem Ex-Mann zu geben. Drei Monate lang habe ich auch nichts von ihm gehrt und auch keine
Erkundigungen wie es den Hunden geht. Ich war froh, denn ich dachte somit htte sich das Problem von alleine gelst und ich brauchte ihm meinem Entschluss nicht mitzuteilen. Doch dem war nicht so, er meldete sich und will die Hunde haben. Auch nach langem Reden und auch zum Wohl der Hunde mchte er sie haben.
Was mache ich jetzt? Kann mir jemand Rat geben?
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Gast






BeitragVerfasst am: 19.10.04, 07:28    Titel: Re: Verbleib der Hunde Antworten mit Zitat

pppi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
ich habe ein grosses Problem, meine Hunde ( 8 und 13 Jahre alt) sind Scheidungshunde. Bisher war es so geregelt, da die Hunde bei mir sind und mein Ex-Mann nach Absprache.
Dennoch hatte ich das Gefhl, da er die Hunde nur haben wollte um mir eins auszuwischen, weil er wusste wie wichtig mir die Beiden sind. Ich hielt mich trotzdem an die Absprachen und gab ihm die Hunde. 2 Jahre ging das ganze gut. Doch als ich die Hunde das letzte Mal abgeholt habe, bekam ich ein Schock! Mein Rde hatte die Augen so veklebt und vereitert, da er nicht mehr die Augen ffnen konnte. Als ich meinen Ex-Mann danach fragte, warum er nicht zum Tierarzt gegangen ist, erwiderte er mir nur khl, da er kein Geld htte. Ich ging mit dem Hund zum Tierarzt, er hatte eine verschleppte Binderhautentzndung und wrde daher nicht so recht auf dem Auge sehen. Das ging wirklich zu weit. Ich beschloss, die Hunde nicht mehr meinem Ex-Mann zu geben. Drei Monate lang habe ich auch nichts von ihm gehrt und auch keine
Erkundigungen wie es den Hunden geht. Ich war froh, denn ich dachte somit htte sich das Problem von alleine gelst und ich brauchte ihm meinem Entschluss nicht mitzuteilen. Doch dem war nicht so, er meldete sich und will die Hunde haben. Auch nach langem Reden und auch zum Wohl der Hunde mchte er sie haben.
Was mache ich jetzt? Kann mir jemand Rat geben?


wenn du nicht willst, dann gib sie ihm nicht, hunde sind keine kinder, ein umgangsrecht hat er nicht.
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Gast






BeitragVerfasst am: 19.10.04, 18:52    Titel: Re: Verbleib der Hunde Antworten mit Zitat

Anonymous hat folgendes geschrieben::
pppi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
ich habe ein grosses Problem, meine Hunde ( 8 und 13 Jahre alt) sind Scheidungshunde. Bisher war es so geregelt, da die Hunde bei mir sind und mein Ex-Mann nach Absprache.
Dennoch hatte ich das Gefhl, da er die Hunde nur haben wollte um mir eins auszuwischen, weil er wusste wie wichtig mir die Beiden sind. Ich hielt mich trotzdem an die Absprachen und gab ihm die Hunde. 2 Jahre ging das ganze gut. Doch als ich die Hunde das letzte Mal abgeholt habe, bekam ich ein Schock! Mein Rde hatte die Augen so veklebt und vereitert, da er nicht mehr die Augen ffnen konnte. Als ich meinen Ex-Mann danach fragte, warum er nicht zum Tierarzt gegangen ist, erwiderte er mir nur khl, da er kein Geld htte. Ich ging mit dem Hund zum Tierarzt, er hatte eine verschleppte Binderhautentzndung und wrde daher nicht so recht auf dem Auge sehen. Das ging wirklich zu weit. Ich beschloss, die Hunde nicht mehr meinem Ex-Mann zu geben. Drei Monate lang habe ich auch nichts von ihm gehrt und auch keine
Erkundigungen wie es den Hunden geht. Ich war froh, denn ich dachte somit htte sich das Problem von alleine gelst und ich brauchte ihm meinem Entschluss nicht mitzuteilen. Doch dem war nicht so, er meldete sich und will die Hunde haben. Auch nach langem Reden und auch zum Wohl der Hunde mchte er sie haben.
Was mache ich jetzt? Kann mir jemand Rat geben?


wenn du nicht willst, dann gib sie ihm nicht, hunde sind keine kinder, ein umgangsrecht hat er nicht.



das wre Unterschlagung!
Anzeige und der Mann bekommt die Hunde MUHAHAHAHA
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Gast00
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.04, 20:45    Titel: Re: Verbleib der Hunde Antworten mit Zitat

pppi hat folgendes geschrieben::
Hallo,
ich habe ein grosses Problem, meine Hunde ( 8 und 13 Jahre alt) sind Scheidungshunde. Bisher war es so geregelt, da die Hunde bei mir sind und mein Ex-Mann nach Absprache.
Dennoch hatte ich das Gefhl, da er die Hunde nur haben wollte um mir eins auszuwischen, weil er wusste wie wichtig mir die Beiden sind. Ich hielt mich trotzdem an die Absprachen und gab ihm die Hunde. 2 Jahre ging das ganze gut. Doch als ich die Hunde das letzte Mal abgeholt habe, bekam ich ein Schock! Mein Rde hatte die Augen so veklebt und vereitert, da er nicht mehr die Augen ffnen konnte. Als ich meinen Ex-Mann danach fragte, warum er nicht zum Tierarzt gegangen ist, erwiderte er mir nur khl, da er kein Geld htte. Ich ging mit dem Hund zum Tierarzt, er hatte eine verschleppte Binderhautentzndung und wrde daher nicht so recht auf dem Auge sehen. Das ging wirklich zu weit. Ich beschloss, die Hunde nicht mehr meinem Ex-Mann zu geben. Drei Monate lang habe ich auch nichts von ihm gehrt und auch keine
Erkundigungen wie es den Hunden geht. Ich war froh, denn ich dachte somit htte sich das Problem von alleine gelst und ich brauchte ihm meinem Entschluss nicht mitzuteilen. Doch dem war nicht so, er meldete sich und will die Hunde haben. Auch nach langem Reden und auch zum Wohl der Hunde mchte er sie haben.
Was mache ich jetzt? Kann mir jemand Rat geben?


Hast du noch Rechnungen oder Kaufvertrge?
Ansonsten wrde ich die Hunde auch nicht bergeben, soll er doch klagen.
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Gast






BeitragVerfasst am: 20.10.04, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

genau!
Aber nach Gericht is dann 1 Hund bei der Frau und einer bei ihm!
Such dir schonmal den Kter aus der dir mehr gefllt!
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Gast






BeitragVerfasst am: 20.10.04, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe letztens gelesen, da ein Gericht einer Frau den Hund im Falle der Scheidung zugesprochen hat, weil sie eindeutig die engere Bindung zu ihm hatte.
Ich wrde ihn klagen lassen.
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Gast






BeitragVerfasst am: 20.10.04, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

oder er kommt einfach und nimmt die Kter weg.
Dann muss SIE klagen
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Gast






BeitragVerfasst am: 20.10.04, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

ahja und noch was:
wenn sie die Hunde erst einbehlt und ihn dann klagen lsst kann sie auch ihre Unterhaltsansprche verlieren!
Also lieber gaaaaanz vorsichtig sein mit sowas!!!
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Hans_Kln
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 236
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 23.10.04, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

es gab hier in der Tat eine berhmte Entscheidung:

Besuchsrecht fr einen Hund:

Das Beste fr den Hund ist es in der Regel, wenn er in seiner bisherigen Umgebung bleibt. Der andere Ehegatte kann aber ein "Besuchsrecht" erhalten, wie das Amtsgericht Bad Mergentheim in einer Entscheidung vom 19.12.1996 (Aktenzeichen 1 F 143/95) ausgefhrt hat:

"Was nun den Hund W betrifft, so ist davon auszugehen, dass er als Haustier dem Hausrat zuzurechnen ist. Jedoch kann die fr den Hund zu treffende Lsung nicht ohne Bercksichtigung des Rechtsgedankens des 90a BGB gefunden werden, wonach Tiere als Mitgeschpfe anerkannt worden sind. Das bedeutet, dass ber sie, anders als es bei leb- und gefhllosen Gegenstnden mglich wre, nicht ohne Rcksicht auf ihr Wesen und ihre Gefhle verfgt werden kann. Das Gericht hatte also die tierpsychologischen Ausfhrungen des Sachverstndigen zu beachten, wonach dem an seine jetzige rtliche und "familire" Umgebung gewhnten Hund ein stndiger Ortswechsel nicht zuzumuten ist, wonach aber ein stundenweises Zusammensein dieses Hundes mit dem Antragsteller bedenkenfrei mglich ist, weil er auch den Antragsteller als Bezugsperson anerkennt. "

Der Sachverstndige hatte u.a. ausgefhrt: Wichtig fr das Wohlbefinden des Hundes seien die Bezugspersonen und sein Heim, in der er zu Hause sei; gegen ein stundenweises Zusammensein des Hundes mit dem Antragsteller bestnden keine Bedenken; bedenklich wre nur, wenn der Hund, der jetzt an sein Heim gewhnt sei, einen dauernden Ortswechsel vornehmen msste. Im brigen erwies es sich in der Gerichtsverhandlung, dass der Hund W, nachdem er von der Leine genommen war, sich sofort zielstrebig zum Antragsteller begab, sich von diesem bereitwillig auf den Scho nehmen lie und dort deutliche Zeichen des Wohlgefallens von sich gab; z.B. leckte er das Gesicht des Antragstellers mehrfach ab. Der Sachverstndige fhrte aus, dass der Hund nach wie vor beide Parteien mge.

Die Entscheidung ist jedoch ein Einzelfall geblieben. Die Oberlandesgerichte Schleswig-Holstein und Bamberg sehen Haustiere als Hausrat, fr die es kein Umgangsrecht gibt.

Ich wrde daher die Tiere nicht mehr herausgeben.

Gruss Hans
_________________
Fragt den, der was davon versteht.
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.10.04, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hans_Kln hat folgendes geschrieben::
Hallo,

es gab hier in der Tat eine berhmte Entscheidung:

Besuchsrecht fr einen Hund:

Das Beste fr den Hund ist es in der Regel, wenn er in seiner bisherigen Umgebung bleibt. Der andere Ehegatte kann aber ein "Besuchsrecht" erhalten, wie das Amtsgericht Bad Mergentheim in einer Entscheidung vom 19.12.1996 (Aktenzeichen 1 F 143/95) ausgefhrt hat:

"Was nun den Hund W betrifft, so ist davon auszugehen, dass er als Haustier dem Hausrat zuzurechnen ist. Jedoch kann die fr den Hund zu treffende Lsung nicht ohne Bercksichtigung des Rechtsgedankens des 90a BGB gefunden werden, wonach Tiere als Mitgeschpfe anerkannt worden sind. Das bedeutet, dass ber sie, anders als es bei leb- und gefhllosen Gegenstnden mglich wre, nicht ohne Rcksicht auf ihr Wesen und ihre Gefhle verfgt werden kann. Das Gericht hatte also die tierpsychologischen Ausfhrungen des Sachverstndigen zu beachten, wonach dem an seine jetzige rtliche und "familire" Umgebung gewhnten Hund ein stndiger Ortswechsel nicht zuzumuten ist, wonach aber ein stundenweises Zusammensein dieses Hundes mit dem Antragsteller bedenkenfrei mglich ist, weil er auch den Antragsteller als Bezugsperson anerkennt. "

Der Sachverstndige hatte u.a. ausgefhrt: Wichtig fr das Wohlbefinden des Hundes seien die Bezugspersonen und sein Heim, in der er zu Hause sei; gegen ein stundenweises Zusammensein des Hundes mit dem Antragsteller bestnden keine Bedenken; bedenklich wre nur, wenn der Hund, der jetzt an sein Heim gewhnt sei, einen dauernden Ortswechsel vornehmen msste. Im brigen erwies es sich in der Gerichtsverhandlung, dass der Hund W, nachdem er von der Leine genommen war, sich sofort zielstrebig zum Antragsteller begab, sich von diesem bereitwillig auf den Scho nehmen lie und dort deutliche Zeichen des Wohlgefallens von sich gab; z.B. leckte er das Gesicht des Antragstellers mehrfach ab. Der Sachverstndige fhrte aus, dass der Hund nach wie vor beide Parteien mge.

Die Entscheidung ist jedoch ein Einzelfall geblieben. Die Oberlandesgerichte Schleswig-Holstein und Bamberg sehen Haustiere als Hausrat, fr die es kein Umgangsrecht gibt.

Ich wrde daher die Tiere nicht mehr herausgeben.

Gruss Hans



trotzdem is das Unterschlagung....
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