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fehlende Angaben - Selbstanzeige? Folgen? u.a.

 
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Dummie?
Interessierter


Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 21.08.05, 23:49    Titel: fehlende Angaben - Selbstanzeige? Folgen? u.a. Antworten mit Zitat

Hallo,

es ist folgendes: Fr meinen Mann erhalten wir seit Ende 2000 nach einem Arbeitsunfall von der Berufsgenossenschaft eine kleine Rente wegen Erwerbsminderung, zunchst wurde diese auch nur als vorlufige Entschdigung bewilligt und dann spter in eine Rente auf unbestimmte Zeit umgewandelt.

Ich habe zwar immer schn geschaut, aber in den Steuerformularen (Antrag, Anlage N, AV und Kind) nie eine passende Stelle zum Eintragen dieses Betrges gefunden - somit habe ich es halt immer gelassen Verlegen . Nun bin ich bei der Erklrung fr 2004 auf das wohl passende Formular Anlage SO gestossen. (Einknfte fr Rentner, da wir aber beide erwerbsttig sind und auch nicht spekulieren o. ., habe ich diese Anlage bisher nie gehabt/beachtet).

Frage Wie gehe ich nun am besten vor?
- Melde ich dem Sachbearbeiter beim Finanzamt einfach direkt persnlich dieses "Missgeschick" und belege rckwirkend die zustzlichen Einknfte 2001/2002/2003 anhand der Rentenbescheide und lasse dann die Steuerbescheide neu berechnen? (Wre mir wohl am liebsten)
- Habe ich mit einer gesonderten Strafanzeige oder einem Bugeld zu rechnen?
- Kann ich fr die nachzuzahlende Steuer Ratenzahlung bewilligt bekommen?

Frage Und wie hoch werden wohl die Nachzahlungen ungefhr werden? Auf was muss ich da einstellen, unsere Finanzlage ist nicht unbedingt rosig Traurig
zu versteuerndes Einkommen 2001/2002/2003: 36.340/23.600/20.990
erhaltene Rente 2001/2002/2003: 3.818/2.342/1.908

Ich danke schon mal fr die Antworten, und hoffe doch, dass ihr mir ein bichen den Bammel vorm Gang zum Finanzamt nehmen knnt.

LG
das Dummie
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showbee
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2005
Beitrge: 1524
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 22.08.05, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

hi,

die "selbstanzeige" ist der beste weg. nicht nur mit dem reinen gewissen, auch bestehen dann keine bugeld-strafrechtlichen probleme mehr im raum. es ist sogar davon auszugehen, das ber kurz oder lang auch das finanzamt von der rente wind bekommt, da m.E. die daten dazu auch schon ausgetauscht werden...

da dennoch einige angaben fehlen, kann man die nachzahlung auch nur grob ber den daumen peilen. massen werden es nicht werden.

die rente geht nur zum ertragsanteil in die besteuerung ein (sh. 22 EStG - zweite tabelle). hier ist auch zu unterscheiden, wann die rente von vorlufig auf dauer umgestellt wurde, da sich hiernach andere anteile ergeben.

der einfachheit rechne ich mal mit 30% = entspricht 50 jhrigem...

also haben wir ertragsanteile von 1150, 700, 575 EUR...
davon ziehen wir noch den werbungskostenpauschbetrag von 102 EUR p.a. ab und dann rechnen wir nun pauschal mit einem durchschnittsteuersatz von 30% (der ist hoch gegriffen, aber man darf ja soli und kirchensteuer nicht vergessen):

steuern: 310, 180 und 140 EUR.

diese werden verzinst, mutmalich ist der steuerbescheid 2001 von ende 2002, also rechnen wir mit 36 / 24 / 12 monaten verzinsung, also 55 / 20 / 8 EUR zinsen...

summasummarum: 713 EUR.

wie gesagt: grobe daumenpeilung, kann man alles genau berechnen, aber das finanzamt kann es am besten. also alle unterlagen nehmen, rentenbescheide etc. schreiben der kasse (umstellung befristete rente auf dauerrente).

dazu die alten steuerbescheide und ab zum amt.


ratenzahlung bei der obigen summe... na bei wirklichen finanziellen problemen vielleicht drei raten, ggf. kann das amt das auch so steuern, dass die 3 genderten bescheide einfach jeweils einen monat nach dem anderen kommen. freundlich sein und fragen.

gruss vom

showbee
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