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falsche angaben des arbeitnehmer bei einstellung

 
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Martina S.
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Anmeldungsdatum: 23.11.2005
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 23.11.05, 23:10    Titel: falsche angaben des arbeitnehmer bei einstellung Antworten mit Zitat

ein arbeitnehmer wird eingestellt und macht fr die ELSTER Steueranmeldung durch den arbeitgeber angaben ber bisherige beschftigungsverhltnisse des laufenden jahres. da er in seinem lebenslauf ein beschftigunsverhltnis erfunden hatte, um besser dazustehen, gibt er diesen zeitraum auch in besagter erklrung fr die steueranmeldung gegenber seinem neuen arbeitgeber an. was hat das fr auswirkungen in steuerrechtlicher hinsicht? zahlt er dann zuviel steuern oder zuwenig? macht er sich strafbar? erhlt er eine rckmeldung vom finanzamt, wenn dieses spter feststellt, da fr den besagten erfundenen zeitraum keine lohnsteueranmeldung/bescheinigung vorliegt? Oder erhlt sein Arbeitgeber eine Rckmeldung des Finanzamtes?
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FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beitrge: 7320

BeitragVerfasst am: 23.11.05, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Steuerrechtlich mte es zumindest nach der Festsetzung der Jahressteuer durch das FA egal sein. Das Finanzamt wurde ja nicht betrogen.

Aber: arbeitsrechtlich ist der Arbeitsvertrag anfechtbar, da unter arglistiger Tuschung zustande gekommen.

Und strafrechtlich wird es jedenfalls dann relevant, wenn auch Unterlagen (z.B. ein Arbeitszeugnis) geflscht wurden.
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jurico
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beitrge: 6123
Wohnort: Chemnitz

BeitragVerfasst am: 24.11.05, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

FM hat folgendes geschrieben::
Steuerrechtlich mte es zumindest nach der Festsetzung der Jahressteuer durch das FA egal sein. Das Finanzamt wurde ja nicht betrogen.

Mglicherweise fhrt aber der Arbeitgeber deswegen zu wenig Lohnsteuer ab. Ich denke schon, da die Gefahr besteht, da das Finanzamt dies bei einer Lohnsteuerauenprfung mitbekommt.

FM hat folgendes geschrieben::
Und strafrechtlich wird es jedenfalls dann relevant, wenn auch Unterlagen (z.B. ein Arbeitszeugnis) geflscht wurden.

Sptestens, denn schon das "Erfinden" des anderen Arbeitsverhltnisses kann ein (versuchter) Betrug sein.
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