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recht.de :: Thema anzeigen - zweimal die gleiche Arbeit bei versch. Lehrern....
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zweimal die gleiche Arbeit bei versch. Lehrern....

 
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pandor
Troll-Verdacht


Anmeldungsdatum: 11.07.2005
Beitrge: 599

BeitragVerfasst am: 30.11.05, 15:29    Titel: zweimal die gleiche Arbeit bei versch. Lehrern.... Antworten mit Zitat

Jemand stellte mir soeben folgende Frage:

"Ich hab jetzt meine Hausabeit in Marketing fertig, meinst du ich kann das gleichzeit als einleitung fr meine BWL-Arbeit nehmen ? Ich hab das bei 2 versch. lehrern , also viell merkt das keiner. ist das zusssig? hab ich dann doch selbst geschrieben"


Wei jemand von Euch, wie es rechtlich aussieht??
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oklaf
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.11.05, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Was spricht dagegen die Einleitung etwas umzuformulieren? So lange das alles selbst verfasst ist ist das doch vllig okay!
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questionable content
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
So lange das alles selbst verfasst ist ist das doch vllig okay!


Worauf sttzen Sie denn die Behauptung? Nur darauf, dass Sie keine Ahnung haben und noch nie etwas davon gehrt haben?

Die Doppelverwertung von Arbeiten kann unzulssig sein. Mit "Selbstgeschrieben" oder nicht hat das nichts zu tun.
_________________
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
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oklaf
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

questionable content hat folgendes geschrieben::
oklaf hat folgendes geschrieben::
So lange das alles selbst verfasst ist ist das doch vllig okay!


Worauf sttzen Sie denn die Behauptung? Nur darauf, dass Sie keine Ahnung haben und noch nie etwas davon gehrt haben?

Die Doppelverwertung von Arbeiten kann unzulssig sein. Mit "Selbstgeschrieben" oder nicht hat das nichts zu tun.


Aus diesem Grund rede ich davon die Einleitung umzuformulieren und sie nicht identisch zu verwenden. Und Hausarbeiten habe ich schon gengend verfasst um eine Ahnung zu haben. Auerdem geht es hier doch nicht um eine ganze Arbeit sondern nur um ein Teil! Wie gesagt, wo ist das Problem?
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questionable content
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
Auerdem geht es hier doch nicht um eine ganze Arbeit sondern nur um ein Teil!


Problem: Ihre Darstellungen sind falsch. Und sie werden nicht richtig, indem falsche Begrndungen wie "es geht nur um einen Teil" nachgeschoben werden.
_________________
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
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oklaf
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

questionable content hat folgendes geschrieben::
oklaf hat folgendes geschrieben::
Auerdem geht es hier doch nicht um eine ganze Arbeit sondern nur um ein Teil!


Problem: Ihre Darstellungen sind falsch. Und sie werden nicht richtig, indem falsche Begrndungen wie "es geht nur um einen Teil" nachgeschoben werden.



Umformulieren, umformulieren, umformulieren...sie drfen auch die Teile meines Postings lesen die nicht zu ihrer objektiven Meinung passen...
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pandor
Troll-Verdacht


Anmeldungsdatum: 11.07.2005
Beitrge: 599

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ist denn nun der Stand der Dinge? Winken
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oklaf
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

pandor hat folgendes geschrieben::
Wie ist denn nun der Stand der Dinge? Winken



Ich wrde die Einleitung umformulieren und dann verwenden. Die identische Version abzugeben ist wirklich etwas pikant! Wie das aber juristisch aussieht da kann ich keinen Rat geben!
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hasselluhn
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 113
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
Wie das aber juristisch aussieht da kann ich keinen Rat geben!
Da bist du nicht der einzige. (Aber der einzige, der das offen schreibt.)


Andere blasen sich hier knstlich auf...
questionable content hat folgendes geschrieben::
Die Doppelverwertung von Arbeiten kann unzulssig sein.
...aber bis jetzt fehlt jeglicher Beleg.


Denn die Ausgangsfrage war eigentlich...
pandor hat folgendes geschrieben::

Wei jemand von Euch, wie es rechtlich aussieht??
...die bis jetzt unbeantwortet ist.
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questionable content
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 04.12.05, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

hasselluhn hat folgendes geschrieben::

Andere blasen sich hier knstlich auf...


Gegenfrage "hasselluhn": Haben Sie hier je eine Rechtsfrage in der Sache beantworten knnen? berrascht
_________________
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
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RA Erik Gnther
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 11.04.2005
Beitrge: 202
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 09.12.05, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich will mich mal juristisch an die Sache heranwagen:

Bei der Frage der Zuhilfenahme fremder Werke bei der Erstellung der eigenen Ausarbeitung werden oft - von Prflings- wie von Prferseite - zwei Fragen vermengt.

Da htten wir zunchst die Frage des Urheberrechts beziehungsweise einer Urheberrechtsverletzung. Die wortgleiche bernahme ohne Kenntlichmachen des Urhebers ist oft ein Versto gegen das Urhebergesetz. Was hat es fr die Prfung zu sagen? Nun: zunchst einmal nichts. Das sehen auch die Prfer nicht immer, die in jedem Versto gegen das Zitiergebot einen Tuschungsversuch sehen.

Im Prfungsrecht kommt es aber vielmehr auf die Verwendung nicht zugelassener Hilfsmittel an. Es darf nicht ber den eigenen Leistungsstand getuscht werden, dessen Ermittlung der Sinn der Prfung ist.

Es spricht nichts dagegen, auch Hilfsmittel, die der Prfling selber geschaffen hat, als nicht zugelassene Hilfsmittel an dem Benutzungsverbot teilnehmen zu lassen.

Hier in dem Fall allerdings hat der Poster die Frage gestellt, ob aus einer vorausgegangenen Leistungsermittlung heraus die eigene Leistung wiederverwendet werden darf. Das einzige was ich sehe, was dagegen spricht, wre die Zeitschiene. Hausarbeiten dienen oft auch der Kontrolle, inwieweit der Prfling in der Lage ist, ein Problem in angemessener Zeit zu bearbeiten. Eine Abkrzung knnte als unlauter angesehen werden. Da kommt es dann auf den Einzelfall an, inwieweit dieser Aspekt bei der Prfung im Vordergrund steht. So jedenfalls wrde ich entscheiden, wie das der Prfer sieht, wei ich nicht. Den Prfern wrde ich allerdings auch eine gewisse Koordinierungspflicht auferlegen, dass sie nicht bereits bei anderen Prfungen ermittelte Leistungen ganz oder teilweise erneut abrufen. Warum sollte es sich der Prfling denn unntig schwer machen? Kaum jemand beschftigt sich gern mit einer Sache, die an sich schon abgehandelt ist.
_________________
Erik Gnther
http://www.hlb.de/
http://www.raeg.de/

Diese Infos sind abstrakte Ausfhrungen zu rechtlichen Fragen. Damit will und kann ich Rechtsberatung nicht ersetzen. Es erfolgt keine Haftung.
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