Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Hund verletzt Kind
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Hund verletzt Kind
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2, 3, 4  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Tierrecht/ Tierkaufrecht/ Haftung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 31.01.06, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Eben.
Doch das positive Ergebnis kann oft schon nach einer Minute festgestellt werden: "legen Sie den Hund doch mal auf den Rcken!" Wenn der Hund das trotz fremder Umgebung und Anwesenheit fremder Menschen anstandslos und vertrauensvoll mitmacht, womglich auch noch verzckt beim Kraulen brummt, dann wei man schon mal, dass man keinesfalls eine wilde Bestie vor sich hat.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Nordlicht_1
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beitrge: 47

BeitragVerfasst am: 31.01.06, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Na, die Methode ist ja wohl recht unzuverlssig.
Wenn der Mensch den Hund auf den Rcken legt, heit es noch lange nicht, da der Hund sich unterordnet.
Vielleicht ist er einfach nur schmusig.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 31.01.06, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin kein Tierarzt im Veterinramt - aber die benutzen auch diese Methode. Und die scheint doch in der Hinsicht relativ zuverlssig zu sein, als dass kein Hund sich ungezwungen auf den Rcken legt, wenn er eine Gefahr frchtet; ein Angstbeier, der seinem Halter nicht vertraut, wird sich in fremder Umgebung vor fremden Menschen nicht ohne weiteres auf den Rcken legen lassen.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Waschbrin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 31.01.06, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Abrazo hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Wie kommst Du zu solch einer Aussage? Du kennst weder die Hunde noch weit du wie die beiden Vorflle abgelaufen sind.

Ich komme zu meiner Einschtzung aufgrund deiner Aussagen.


ber die Hunde und wie es zu den Vorfllen gekommen ist hatte ich berhaupt nix geschrieben vor Deinen diesbezglichen uerungen, da es bezglich dessen, was ich damit darstellen wollte, vllig unerheblich war. Es ist interessant, wie Du Dir aus Informationen, die Du gar nicht hast, ein Urteil bilde kannst.

Abrazo hat folgendes geschrieben::

Mein Hund liegt dauernd an Orten, wo er noch nie gelegen hat und wenn ich aufstehe, muss ich auch aufpassen, dass ich nicht auf den Hund trete. Das ist normal. Aber selbst, wenn sie den Hund versehentlich tritt, ist das fr einen anstndigen Hund kein Grund, ber seine Herrschaft herzufallen.


Woher weit Du denn, da der Hund "ber seine Herrschaft hergefallen ist"? Und ich finde es interessant, da Du hier ffentlich behauptest, da Dein Hund im Moment eines Schreckens und eines starken Schmerzes evtl. nicht zuschnappen wrde. Jemand, der so etwas vllig ausschliet, ist fr mich kein kompetenter Hundehalter.

Abrazo hat folgendes geschrieben::

Wenn ein Zaun hoch und sicher genug ist, ist es kein Problem, wenn dahinter ein Hund tobt (ich als Halterin wrde ihm das allerdings abgewhnen). Und ein anstndiger Hund benimmt sich auch dann anstndig, wenn die Herrschaft gerade nicht auf ihn aufpassen kann. Wo sind denn unsere Hunde unter Aufsicht, wenn sie vor dem Supermarkt liegen, in dem die Herrschaft gerade einkauft? Und? Passiert etwa deswegen was? Selbst dann nicht, wenn sie unangeleint da liegen, weil die Manieren haben.
Beantwortet brigens nicht die Frage, wieso der Hund zubiss. Ein Hund hat zu stellen, aber nicht zu beien, es sei denn, er wird angegriffen, und dann hat er einen anerkannten Grund und wird nicht als bissig eingestuft. Dieser Hund hatte offenbar keinen anerkannten Grund.


Ich denke, es bleibt jedem selbst berlassen, auf welchem Teil seines (sehr groen) Grundstckes man seinen Hund bis wohin laufen lt.

Und zum allerletzten Mal: Der blaue Fleck ist nicht entstanden, weil der Hund die Person angegriffen hat, sondern weil er derb gespielt hat. Das tun Hunde, wenn man sie zum Spiel auffordert, und wenn die Sache dann etwas wilder wird, man Schi vor der eigenen Traute bekommt und den Arm wegzieht, kann es, wie in diesem Fall, einen blauen Fleck und/oder einen Kratzer geben.

Was aber, wie jetzt schon zigmal geschrieben, vllig egal ist bezglich Lissy's Fall. Es geht nur darum "Hund verursacht eine Bagatellverletzung". Warum/weshalb/weswegen ist absolut schnurz fr die Mhlen der Brokratie. Und wenn Du den Hunden in meinem Beispiel 100 mal unterstellst, blutrnstige Bestien zu sein, hingegen dem Hund in Lissy's Fall unterstellst, er htte nur aus Versehen und ohne bse Absicht dem Kind ins Gesicht geschnappt, ist das dem zustndigen Sachbearbeiter vllig egal. Hier zhlt das Resultat, und das ist eine gemeldete Verletzung, verursacht durch einen Hund der gebissen hat.

Abrazo hat folgendes geschrieben::

Die hessischen Durchfhrungsverordnungen lese ich mir aber nicht auch noch durch. Das macht man schn selber. Gegen rechtswidrige Anweisungen kann man brigens auch protestieren, ggf. klagen.


Ich dachte, Du kennst sie, weil Du sie mit den Regularien von NRW verglichen hast. Das kann man nur wenn man beide kennt.


Abrazo hat folgendes geschrieben::
Ich bin kein Tierarzt im Veterinramt - aber die benutzen auch diese Methode. Und die scheint doch in der Hinsicht relativ zuverlssig zu sein, als dass kein Hund sich ungezwungen auf den Rcken legt, wenn er eine Gefahr frchtet; ein Angstbeier, der seinem Halter nicht vertraut, wird sich in fremder Umgebung vor fremden Menschen nicht ohne weiteres auf den Rcken legen lassen.


Aua...

Waschbrin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 31.01.06, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ber die Hunde und wie es zu den Vorfllen gekommen ist hatte ich berhaupt nix geschrieben

Dann lies noch mal, was du geschrieben hast.

Zitat:
Woher weit Du denn, da der Hund "ber seine Herrschaft hergefallen ist"?

Weil du das geschrieben hast. Zur Erinnerung: du hast ber zwei Flle geschrieben.

Zitat:
Und ich finde es interessant, da Du hier ffentlich behauptest, da Dein Hund im Moment eines Schreckens und eines starken Schmerzes evtl. nicht zuschnappen wrde. Jemand, der so etwas vllig ausschliet, ist fr mich kein kompetenter Hundehalter.

Wahrscheinlich sind die Hunde keine kompetenten Hunde, die so etwas nicht tun - bei ihrer eigenen Herrschaft, wohlgemerkt. Ein Hund, der seine eigene Herrschaft in die Notaufnahme befrdert, reagiert nicht normal.

Zitat:
Ich denke, es bleibt jedem selbst berlassen, auf welchem Teil seines (sehr groen) Grundstckes man seinen Hund bis wohin laufen lt.

Da denkst du falsch. Nheres regeln die Hundegesetze bzw. -verordnungen. Wer nicht einsieht, dass die da ein Mitspracherecht haben, ist ein unzuverlssiger Halter.

Zitat:
sondern weil er derb gespielt hat.

Der klassische Satz: der will ja nur spielen.

Zitat:
Warum/weshalb/weswegen ist absolut schnurz fr die Mhlen der Brokratie.

Nein. Auch Hessen ist Teil des Rechtsstaates Deutschland.

Zitat:
Hier zhlt das Resultat, und das ist eine gemeldete Verletzung, verursacht durch einen Hund der gebissen hat.

Was erst einmal durch rztliches Attest ber die Art der Verletzung nachgewiesen werden muss. Und danach muss, wie gesagt, geklrt werden, wie es zu der Verletzung kam.

Zitat:
Ich dachte, Du kennst sie, weil Du sie mit den Regularien von NRW verglichen hast.

Prziser gesagt: die Verwaltungsvorschriften zur Durchfhrung der Gefahrhundverordnung (oder wie immer die hessische Version des Hundegesetzes jetzt heit, bei den zahlreichen von Land zu Land unterschiedlichen Bezeichnungen vergesse ich das immer). Die gibt es nmlich blicherweise auch noch.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Waschbrin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 01.02.06, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Okay Abrazo, wenn ich eine Diskussion auf diesem Niveau will, dann geh ich in eins der Guzziguzzi-Hundeforden, wo diese Tierkommunikatoren und Pendelfritzen rumspringen.

Waschbrin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 01.02.06, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wir sind hier in einem Rechtsforum. Da sollte das bestehende Recht schon Prioritt haben.

Aber, Lissy, ich wrde wirklich ruhig Blut bewahren.

Hunde knnen im Groen und Ganzen aus drei Grnden beien:

a) aus Aggressivitt
b) nach Provokation (direkter Angriff)
c) Unfall

Schwierigkeiten bekommt man nur bei der ersten Mglichkeit.
Bei einem Hund aber, der bekanntermaen tglich unter Menschen ist, nahe Kontakte mit Fremden, auch Kindern gewohnt ist und mit dem es zuvor nie Probleme dabei gegeben hat, erscheint der Aggressionsbiss immer als die am wenigsten wahrscheinliche Mglichkeit. In so einem Fall wird man sich also bemhen, die Ursachen zu ermitteln, natrlich nicht, wenn der Halter nicht sein Teil dazu beitrgt.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Waschbrin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.02.2005
Beitrge: 792

BeitragVerfasst am: 01.02.06, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Abrazo hat folgendes geschrieben::
Wir sind hier in einem Rechtsforum. Da sollte das bestehende Recht schon Prioritt haben.


Eben. Und da geht es mir gegen den Strich solch pseudofachmnnisches Geschreibsel bezglich der Analyse von Verletzungen, die durch Hunde entstanden sind, und deren Ursachen zu lesen. Ohne die betreffenden Hunde, Verletzungen und ueren Gegebenheiten zu kennen, teilst Du hier munter die Hunde ein in gefhrliche Hunde und Hunde, die nur aus Versehen gebissen haben. Obwohl das gar nicht das Thema war.

Mir gind es einzig und allein darum, aufzuzeigen, wie schnell ein Hundehalter in die Mhlen der Brokratie geraten kann, auch durch eine Bagatellverletzung, ohne das der Geschdigte eine Anzeige schaltet, wenn im betreffenden Bundesland eine Meldepflicht fr Verletzungen, die durch Hunde verursacht werden, besteht.

Liebe Anrazo, es gibt unterschiedliche Gesetze und eine unterschiedliche Handhabung dieser Gesetze in den einzelnen Bundeslndern. Auch wenn Du das vehemment abstreitest.

Waschbrin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 01.02.06, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Hundebiss ist eine Krperverletzung. Bundesweit.
Die Frage, die sich in solchen Fllen in erster Linie stellt, ist, hat der Halter sich aufgrund mangelnder Sorgfalt der fahrlssigen Krperverletzung schuldig gemacht oder nicht.
Bundesweit.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
lissy
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.05.2005
Beitrge: 1500

BeitragVerfasst am: 03.02.06, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht in der Hauptsache darum, ob dem Hundehalter Fahrlssigkeit oder grobe Fahrlssigkeit vorgeworfen werden kann. Wie schon gesagt, der Hund befand sich freilaufend auf dem Grundstck. Die Anwesenheit des Hundes ist dem Personenkreis, der stndig auf dem Grundstck verkehrt, bekannt. Das Kind und die Eltern gehren zu diesem Personenkreis und waren an dem Tag, als es passierte schon mehrere Stunden auf dem Grundstck zusammen mit anderen Personen, dem Hundebesitzer und dem Hund. Trotzdem hat niemand das Geschehen beobachtet.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 03.02.06, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das Kind keine Schreckreaktion gezeigt hat und nicht geweint hat und die Verletzung vergleichsweise harmlos war (Eltern bertreiben fast genau so gern wie Hundehalter), dann wird wohl jeder vernnftige Mensch eher in Richtung Unfall denken.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Nordlicht_1
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beitrge: 47

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Wie passt das zusammen?

Falsch ist, dass eine Hundebiss eine Straftat ist

und

Ein Hundebiss ist eine Krperverletzung. Bundesweit.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Hundebiss ist dann eine Straftat, wenn der Halter den Hund als gefhrliches Werkzeug gebraucht hat; dann handelt es sich um eine gefhrliche Krperverletzung gem. 224 StGB.

Ein Hundebiss ist aber auch dann eine Straftat, wenn als Ursache Fahrlssigkeit erkannt wird. Wenn ein Hund einen ttet, ist also die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Halter wg fahrlssiger Ttung angeklagt wird.

Selbstverstndlich ist nicht der Hund strafbar, aber ich denke, das ist ausreichend geklrt. Aber der Halter kann sich wg seiner Art und Weise der Hundehaltung durchaus strafbar machen, selbst dann, wenn niemand zu Schaden gekommen ist - siehe 143 StGB "unerlaubter Umgang mit gefhrlichen Hunden".
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Nordlicht_1
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beitrge: 47

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ein Hundebiss eine Krperverletzung ist und eine Krperverletzung eine Straftat, dann ist doch auch ein Hundebiss eine Straftat.
Damit ist diese Aussage:

Falsch ist, dass eine Hundebiss eine Straftat ist

schlichtweg falsch.


Ein Hundebiss ist aber auch dann eine Straftat, wenn als Ursache Fahrlssigkeit erkannt wird. Wenn ein Hund einen ttet, ist also die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Halter wg fahrlssiger Ttung angeklagt wird.

Falsch: Es wre Krperverletzung mit Todesfolge.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Abrazo
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beitrge: 5941
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 04.02.06, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Krperverletzung ist nicht zwingend eine Straftat. Krperverletzung kann auch Ergebnis eines Unfalls sein.

Ebenso Ergebnis einer Notwehr. (Wenn einer dich berfllt und dein Hund verteidigt dich, indem er tchtig zubeit, so ist das Ergebnis gefhrliche KV, die jedoch nicht rechtswidrig und damit auch nicht strafbar ist.)

Fahrlssige Ttung:
Zitat:
Ein Hundehalter kann sich der fahrlssigen Ttung schuldig machen, wenn wegen seiner frei laufenden Hunde eine Radfahrerin strzt und zu Tode kommt.

Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart im Fall eines Hundehalters, der seine beiden Hndinnen (ein Rottweiler/Dobermann und ein Berner Sennenhund/Border-Collie-Mischling) auf der gegenberliegenden Straenseite auf einer Wiese ihr "Geschft" verrichten lassen wollte. Dabei gab er dem Ziehen der Hunde, die die rtlichkeit kannten, nach und lie sie schon vor dem berqueren der Fahrbahn von der Leine. Eine Radfahrerin strzte bei dem Versuch, einem der Hunde auszuweichen, der - fr sie berraschend - von rechts ber die Fahrbahn lief, und zog sich dabei so schwere Kopfverletzungen zu, dass sie noch am selben Tag verstarb.

Das OLG besttigte die Verurteilung des Hundehalters wegen fahrlssiger Ttung (Verletzung der Pflichten als Hundehalter) durch das Amtsgericht. Die Geldstrafe von 100 Tagesstzen zu je 25 Euro behielt damit Bestand. Die Nachprfung des Urteils auf Grund der Revisionsbegrndung htte keinen Rechtsfehler ergeben. Die Urteilsfeststellungen seien mithin rechtsfehlerfrei zu Stande gekommen. Der Hundehalter habe seine Behauptung nicht nachweisen knnen, einer der Hunde habe erstmals den Befehl, bei ihm zu bleiben, nicht befolgt und sei in Richtung Strae weggerannt, was er nicht habe vorhersehen knnen.

Im BGH-Urteil wg dem von Kampfhunden getteten Kind in Hamburg lie, wenn ich mich recht erinnere, der BGH die Mglichkeit offen, das Gericht htte auch auf fahrlssige Ttung erkennen knnen, das sei aber seine Sache.

Zitat:
Falsch ist, dass eine Hundebiss eine Straftat ist

Ein Hundebiss ist keine Straftat des Hundes. Du hast anscheinend den Kontext nicht beachtet, in dem dieser Satz stand.
_________________
Gre,
Abrazo
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Tierrecht/ Tierkaufrecht/ Haftung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 3 von 4

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.