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fehlender Eintrag Konfession Lohnsteuerkarte
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sunflower1234
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 14.11.04, 09:38    Titel: fehlender Eintrag Konfession Lohnsteuerkarte Antworten mit Zitat

Hallo,

wie wre die Lage, wenn von der allerersten Lohnsteuerkarte an ber viele Jahre die Konfession auf der Lohnsteuerkarte nie eingetragen war und dieses Fehlen erst jetzt bemerkt wurde? D.h es wurde nie entsprechend die Kirchensteuer vom AG abgefhrt! Konfession wurde jedoch in den Steuereklrungen und divesen Ummeldungen immer mit angegeben. Wie sollte man sich in so einem Fall verhalten? Von 3 kompetenten Beratern wurde gemeint, gar nichts tun.

vielen Dank fr die Infos!
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ao77
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 16.11.04, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip hast Du die Antwort ja schon gegeben Winken
DU hast ja keine falschen Angaben gemacht.

Ich wrd mir allerdings berlegen, ob man nicht vielleicht mal beim Standesamt 'anklopft', um zu klren, wie es zu dem Fehler im dortigen Register gekommen ist. Irgendwann wird es eh entdeckt werden, und dann wollen die die KiSt fr den ganzen Zeitraum sowieso haben.
Dennoch: Absolut KEIN strafrechtlicher Fall.
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Gast






BeitragVerfasst am: 16.11.04, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

ao77 hat folgendes geschrieben::
Im Prinzip hast Du die Antwort ja schon gegeben Winken
DU hast ja keine falschen Angaben gemacht.

Ich wrd mir allerdings berlegen, ob man nicht vielleicht mal beim Standesamt 'anklopft', um zu klren, wie es zu dem Fehler im dortigen Register gekommen ist. Irgendwann wird es eh entdeckt werden, und dann wollen die die KiSt fr den ganzen Zeitraum sowieso haben.
Dennoch: Absolut KEIN strafrechtlicher Fall.


----------------------------------------------------------------------------------------------------------
vielen dank fr die Info, is ja immerhin schon mal beruhigend zu wissen ...

aber irgendwann tritt ja auch die verjhrung hierzu ein oder nicht? bzw. war eine aussage die ich gehrt habe, dass bereits geschlossene steuererklrungen nicht mehr geffnet werden, so dass max. 3-4 jahre nachgezahlt werden mssten.... oder war die aussage nicht richtig? dieser fehler ist vor ber 10 jahren passiert!
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Gast






BeitragVerfasst am: 16.11.04, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zu wenig gezahlte Steuern knnen fr die vergangenen 10 Jahre nachgefordert werden! Erst was davor liegt, ist verjhrt.
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sunflower1234
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 16.11.04, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

gut gut, damit ist bereits geholfen Smilie ... schlimmstenfalls muss also fr 10 jahre nachgezahlt werden...
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ao77
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 16.11.04, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Das gilt im Hinterziehungsfall! Den kann ich hier nicht erkennen, Leichtfertigkeit schon eher, also 5-jhrige Festsetzungsverjhrung.


Anonymous hat folgendes geschrieben::
Zu wenig gezahlte Steuern knnen fr die vergangenen 10 Jahre nachgefordert werden! Erst was davor liegt, ist verjhrt.
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Neugast
Gast





BeitragVerfasst am: 16.11.04, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wenn man ganz ehrlich ist, kann man hier nicht mal eine leichtfertige Steuerverkrzung erkennen. Vielmehr drfte hier wohl ein eindeutiger Ermittlungsfehler des FA zu erkennen sein. Denn dem htte bei genauer Prfung auffallen knnen, dass die Angaben nicht schlssig sind.

Gru.
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.11.04, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Neugast hat folgendes geschrieben::

wenn man ganz ehrlich ist, kann man hier nicht mal eine leichtfertige Steuerverkrzung erkennen. Vielmehr drfte hier wohl ein eindeutiger Ermittlungsfehler des FA zu erkennen sein. Denn dem htte bei genauer Prfung auffallen knnen, dass die Angaben nicht schlssig sind.


Hallo,

sehe ich genauso. Wenn in den Steuerklrungen die Konfession angegeben wurde, dann liegt weder Steuerhinterziehung, noch leichtfertige Verkrzung vor. Es besteht keine Pflicht, das Finanzamt auf dessen Fehler hinzuweisen.
Eine Festsetzung von Kirchensteuer kme allerdings noch im Rahmen der allgemeinen Festsetzungsverjhrung in Betracht. .

Gru

beinstrong
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ao77
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 17.11.04, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

ber die 'Leichtfertigkeit' liee sich noch trefflich streiten, aber letztlich: Was solls Winken
Dennoch ein Hinweis am Rande: Das FA hat die LSt-Karte nicht ausgestellt, sondern die Gemeinde/Stadt. Das Teil ist ne Urkunde und was da steht, gilt; auch oder gerade bei einer Behrde Cool
Interessant wre es allerdings zu erfahren, warum der Fragesteller im Personenstandsregister als nicht konfessionell gefhrt wird, obwohl er doch in der Kirche ist. Alles sehr eigenartig.
Und dass die Vorlage einer fr den Stpfl. _erkennbar_ unrichtigen Urkunde zusammen mit der Steuererklrung ber viele Jahre hinweg, ohne den Fehler bei der ausstellenden Behrde anzuzeigen, kein fahrlssiges Verhalten beinhaltet ... Ich wr mir da nicht so ganz sicherAber lassen wir das.
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.11.04, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

ao77 hat folgendes geschrieben::
ber die 'Leichtfertigkeit' liee sich noch trefflich streiten,

Hallo,

wo sehen Sie eine evtl. Leichtfertigkeit, wenn er die Konfession in der Steuererklrung angegeben hat?

Zitat:
Dennoch ein Hinweis am Rande: Das FA hat die LSt-Karte nicht ausgestellt, sondern die Gemeinde/Stadt. Das Teil ist ne Urkunde und was da steht, gilt; auch oder gerade bei einer Behrde Cool


Ein falscher Sachverhalt wird nicht richtiger, nur weil er in einer Urkunde steht

Zitat:
Und dass die Vorlage einer fr den Stpfl. _erkennbar_ unrichtigen Urkunde zusammen mit der Steuererklrung ber viele Jahre hinweg, ohne den Fehler bei der ausstellenden Behrde anzuzeigen, kein fahrlssiges Verhalten beinhaltet ... Ich wr mir da nicht so ganz sicherAber lassen wir das

Steuerhinterziehung begeht man in solchen Fllen mit Abgabe der Steuererklrung. Und in dieser hat er die Konfessionszugehrigkeit angegeben. Wo ist also das Problem?

Gru

beinstrong
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ao77
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 11.11.2004
Beitrge: 31

BeitragVerfasst am: 17.11.04, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

beinstrong hat folgendes geschrieben::


Ein falscher Sachverhalt wird nicht richtiger, nur weil er in einer Urkunde steht

Hab ich auch nicht behauptet; wir reden/schreiben ein wenig aneinander vorbei

Zitat:
Wo ist also das Problem?


Schrieb ich das nicht im vorhergehenden Posting?
Schn: Einigen wir uns drauf, dass kein Fall der Abgabe einer inhaltlich unrichtigen Erklrung i. S. d. 370, 377 AO vorliegt und gut.

Gru
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.11.04, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Auf den Lohnsteuerkarten steht immer links oben, dick unterstrichen:

"Alle Eintragungen in der Lohnsteuerkarte genau prfen!"

Wenn man dennoch die fehlerhafte Steuerkarte dem Arbeitgeber aushndigt, hat man zumindest gegenber ihn falsche Besteuerungsmerkmale vorgetuscht. Inwieweit dies durch richtige Angaben in der Steuererklrung wieder ausgeglichen wurde, wre die nchste Frage.
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Gast2
Gast





BeitragVerfasst am: 18.11.04, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

mal ganz davon abgesehen, wie kann es berhaupt passieren, dass so ein eintrag von anfang an fehlt? bzw. besteht denn die mglichkeit, dass die eintragung im personenstandsregister hinsichtlich der konfession nie erfolgt ist, sprich der/die betroffene ist tatschlich als konfessionslos gefhrt??
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dobo
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 05.03.2005
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 05.03.05, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sunflower...

wie ist die Sache damals bei Dir ausgegangen... Stecke nmlich in der gleichen Situation... Auch bei mir fehlt der Eintrag... Bin aber getauft und konfirmiert... Allerdings bin ich noch Student und habe noch nie Lohnsteuer bzw. Kirchensteuer zahlen mssen,, da ich bis jetzt nur geringfgigen Beschftigungen nachgegangen bin. Nun fange ich aber am 1.4. an zu arbeiten, und wei nicht so recht wie ich mich zu verhalten habe... Einfach nix sagen und warten, dass ich drauf angesprochen werde...? Oder gleich Ngel mit Kpfen machen und austreten...

Vielen Dank...
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sunflower1234
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 12.03.05, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

wenn du erst deine erste lohnsteuerkarte erhalten hast, dann auf jeden fall entweder beim kvr die religion nachtragen lassen oder aber austreten ... die von mir geschilderte situation hat sich noch nicht gendert und wird sich auch nicht ndern.....
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