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Rechtsanwaltsgebhren

 
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I-user
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beitrge: 5309
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 20:46    Titel: Rechtsanwaltsgebhren Antworten mit Zitat

Hallo,
mich interessiert, wozu es Rechtsanwaltgebhrenverordnung o.. gibt Mit den Augen rollen . Meiner Meinung nach wre besser, dass Rechtsanwlte und Steuerberater mehr Freiraum fr die Aushandlung der Vergtung mit den Mandanten htten. Auerdem wre eine zum Teil erfolgsabhngige Vergtung in einigen Fllen sinnvoll. Sonst hat ein RA keinen Anlass, sich zu bemhen, wenn er nicht davon ausgeht, dass ein Mandant noch kommen wird. Denke ich falsch?
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Recht ist interessant, aber sehr umfangreich; bin kein Fachmann

"Wenn ich schon lge, dann am liebsten indem ich ausschlielich die Wahrheit sage."
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Fleetmaus
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Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beitrge: 745
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 20:52    Titel: Re: Rechtsanwaltsgebhren Antworten mit Zitat

I-user hat folgendes geschrieben::

Sonst hat ein RA keinen Anlass, sich zu bemhen, wenn er nicht davon ausgeht, dass ein Mandant noch kommen wird.


Aber auch bei Rechtsanwlten kommen die Mandanten nur wieder, wenn sie mit der Arbeit des Anwalts zufrieden waren.
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Nothing for Ungood Winken
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Cicero
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Erfolgshonorare zulssig wren, dann entstnde bald ein faktischer Zwang fr Anwlte, diese auch anzubieten. Sonst gingen die Mandanten zu einem Anwalt, der es tut, weil sie dann nichts zu verlieren haben.

Und wenn Erfolgshonorare dann blich wren und die Anwlte ihre Honorare zudem freier gestalten knnten, dann wrden sie ihren Mandanten das Ausfallrisiko in Rechnung stellen.

Rechtsdurchsetzung wre dann bei uns bald so teuer wie in angelschsischen Lndern.
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jurico
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beitrge: 6123
Wohnort: Chemnitz

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 21:02    Titel: Re: Rechtsanwaltsgebhren Antworten mit Zitat

I-user hat folgendes geschrieben::
Rechtsanwaltgebhrenverordnung

Rechtsanwaltsvergtungsgesetz (RVG)

I-user hat folgendes geschrieben::
Meiner Meinung nach wre besser, dass Rechtsanwlte und Steuerberater mehr Freiraum fr die Aushandlung der Vergtung mit den Mandanten htten.

Den Freiraum gibt es doch. Schauen Sie sich mal die 4 und 34 RVG (Link oben) an. Oder auch 4 StBerGebV.
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I-user
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beitrge: 5309
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ich konkretisiere meine Meinung:
1) Mehr freien Raum bedeutet z.B. dass ein Rechtsanwalt fr einen kurzen Brief nicht gleich nur wegen eines hohen Streitwertes ganz viel Geld bekommen muss. Wenn die Anwlte in dieser Hinsicht mehr Verhandlungsmglichkeiten htten, bekmen sie fr aufwndige und anspruchsvolle Ttigkeiten mehr Geld als fr geringe Ttigkeiten mit hohem Streitwert.
2) Zum Teil erfolgsabhngig heit z.B. dass der Anwalt eine angemessene Vergtung fr die Ttigkeit bekommt (fr Zeitaufwand), aber auch am Erfolg interessiert ist. Wenn der Anwalt keine Erfolgsaussichten sieht, wird er dann dem Mandanten von einer Klage abraten. Das tun zwar "ehrliche" Anwlte, aber vielleicht gibt es auch solche, die eine Klage machen, um mehr Vergtung zu bekommen. Soll jetzt keine Unterstellung sein, aber normalerweise gibt es berall und in jedem Beruf "schwarze Schafe".
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Tscheu
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 15.01.2007
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 15.01.07, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Dann hat man ja immer Kosten: entweder man gewinnt, dann muss man seinen Anwalt trotzdem das Erfolgshonorar zahlen oder man verliert und muss dem Gegenanwalt dessen Erfolgshonorar zahlen. Wird doch dann auf jeden Fall teurer, egal wie mans dreht. Oder hab ich nen Denkfehler?
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Bernd Steinbach
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beitrge: 322
Wohnort: Bensheim

BeitragVerfasst am: 16.01.07, 08:47    Titel: Re: Rechtsanwaltsgebhren Antworten mit Zitat

I-user hat folgendes geschrieben::
Auerdem wre eine zum Teil erfolgsabhngige Vergtung in einigen Fllen sinnvoll. Sonst hat ein RA keinen Anlass, sich zu bemhen, wenn er nicht davon ausgeht, dass ein Mandant noch kommen wird. Denke ich falsch?


Das knnte aber auch dazu fhren, dass der vermeintlich aussichtslose Fall von keinem Rechtsanwalt mehr bernommen wird und faktisch nur noch der mit der auf den ersten Blick besseren Position vertreten wird.
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Bernd Steinbach
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SpecialAgentCooper
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beitrge: 3296

BeitragVerfasst am: 16.01.07, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man schon Ungerechtigkeiten beseitigen will, dann sollte man die Wertabhngigkeit abschaffen und stattdessen Festgebhren einfhren.
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Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank! (Luis B.)
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Cicero
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Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 16.01.07, 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dann hat man ja immer Kosten: entweder man gewinnt, dann muss man seinen Anwalt trotzdem das Erfolgshonorar zahlen oder man verliert und muss dem Gegenanwalt dessen Erfolgshonorar zahlen. Wird doch dann auf jeden Fall teurer, egal wie mans dreht. Oder hab ich nen Denkfehler?


Denkfehler? Nein, ich finde es eigentlich plausibel...

Zitat:
Wenn man schon Ungerechtigkeiten beseitigen will, dann sollte man die Wertabhngigkeit abschaffen und stattdessen Festgebhren einfhren.


Dann wrde ich mich als Anwalt hten, Flle mit hohem Streitwert anzunehmen. Bei solchen Fllen htte ich ein groes Haftungsrisiko ohne entsprechende Gewinnchance.
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I-user
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beitrge: 5309
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 16.01.07, 22:59    Titel: Re: Rechtsanwaltsgebhren Antworten mit Zitat

I-user hat folgendes geschrieben::
Denke ich falsch?
scheint wohl der Fall zu sein...
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"Wenn ich schon lge, dann am liebsten indem ich ausschlielich die Wahrheit sage."
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