Navigationspfad: Home » Foren
Foren
recht.de :: Thema anzeigen - Freispruch trotz Tat?
Forum Deutsches Recht
Foren-Archiv von www.recht.de
Achtung: Keine Schreibmglichkeiten! Zu den aktiven Foren whlen Sie oben im Men "Foren aus!
 
 SuchenSuchen 

Freispruch trotz Tat?
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
 
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Recht und Politik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nchstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Smiler hat folgendes geschrieben::

Ich bin dafr, das das Sein auch das Soll ist,


Es gibt keinen gltigen bergang (Schlu) vom Ist zum Soll. Oder: Keine wertende oder deontische Aussage (Soll-Aussage) kann gltig aus einer Prmissenmenge gefolgert werden, die nicht wenigstens eine wertende oder deontische Aussage enthlt.
--> www.gavagai.de/themen/HHPT06.htm

Jetzt sind wir aber wirklich in der Filosofie (schreibt man das jetzt so? Ich bin mir seit der Rechtschreibreform immer so unsicher) angelangt.

efreet hat folgendes geschrieben::
Sorry, das versteh ich nicht ganz... Verlegen


Kann es sein, da Du den Grundsatz aufstellen mchtest: Strafverfolgung (bzw. OWi-Verfolgung) hat Vorrang vor dem Schutz der Ehe und Familie?
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
efreet
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beitrge: 40

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kann es sein, da Du den Grundsatz aufstellen mchtest: Strafverfolgung (bzw. OWi-Verfolgung) hat Vorrang vor dem Schutz der Ehe und Familie?
Das ist richtig. Denn mit welcher Berechtigung sollten solche Menschen bevorzugt werden? Wie schon gesagt, es gibt Menschen, die lieben sich abgttisch und sind nicht verheiratet, andere sind verheiratet und leben nebeneinander her. Warum sollen letztere begnstigt werden?

Der Staat will vom GG her die Familie untersttzen, lsst es aber zB zu, dass mehr und mehr Familien durch Pendler zerstrt bzw weniger Familien gegrndet werden..
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Cicero
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

efreet hat folgendes geschrieben::
Wenn der Ehemann seine unschuldige Frau beschuldigt, nur weil er zu feige ist fr seine Tat die Konsequenzen zu ziehen und es deswegen zur Verurteilung beider kommt, dann ist das a) Mist fr die Frau b) weis die Frau dann was sie von ihm zu halten hat.


Und wenn es zwei Leute sind, die nicht verheiratet oder verwandt sind und einander hassen und trotzdem aus irgendwelchen Grnden im gleichen Auto fahren? Die wissen dann auch, was sie von einander zu halten haben. Die Bestrafung des Beifahrers wegen Ntigung im Straenverkehr ist dann in der tat ein kleiner Preis fr diese Erkenntnis.

Zitat:
mit welcher Berechtigung sollten solche Menschen bevorzugt werden? Wie schon gesagt, es gibt Menschen, die lieben sich abgttisch und sind nicht verheiratet, andere sind verheiratet und leben nebeneinander her. Warum sollen letztere begnstigt werden?


Wir drehen uns im Kreis Sehr bse
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
efreet
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beitrge: 40

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wir drehen uns im Kreis
Das beantwortet trotzdem meine Frage nicht: welche Begrndung steckt hinter dieser Ungleichbehandlung? Smilie

Zitat:
Und wenn es zwei Leute sind, die nicht verheiratet oder verwandt sind und einander hassen
Das habe ich schon festgestellt, das wre Mist. Sieht so aus, als msste ich mich damit abfinden, dass manche Lcken scheinbar nicht zu schlieen sind. Find ich dennoch nicht gut...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Gast






BeitragVerfasst am: 07.02.07, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

efreet hat folgendes geschrieben::
thomas26 hat folgendes geschrieben::
Ist es sinnig, das ein Unrecht (das Nichtverurteilen des Schuldigen) durch ein noch viel greres Unrecht (das Verurteilen eines Unschuldigen) verhindert wird?


Auch dazu habe ich mehrmals geschrieben, dass die Mitwissenden, die gemeinsam versuchen, den Schuldigen vor seiner gerechten Strafe zu bewahren, nicht mehr Unschuldig sind. Zwar haben sie die Tat nicht begangen, wirken aber an dessen Verschleierung mit.



Ich wei nicht, ob sie es nicht verstehen wollen, oder knnen!! Langsam glaub ich sie knnen es nicht verstehen. Also nochmal ganz langsam:

Wer genau sagt ihnen denn, dass die Mitwissenden versuchen den Schuldigen vor seiner Strafe zu bewahren Frage Frage
Nochmal das Beispiel: Ehefrau und Ehemann fahren gemeinsam im Auto. Ehemann fhrt und begeht eine Straftat.
Die Ehefrau mchte unbedingt dass der Ehemann bestraft wird und sagt aus, dass der Ehemann gefahren ist!
Der Ehemann mchte aber nicht bestraft werden und sagt die Ehefrau ist gefahren.
Nach ihrer Auffassung muss jetzt die Ehefrau mitbestraft werden, weil sie im gleichen Auto sitzt?
Das ist doch lcherlich!!!

Und zum besonderen Schutz der Ehe zum ungefhr 7000. mal:

Die Ehe ist durch das GG besonders geschtzt. Zum Zeitpunkt als das GG verfasst wurde wurde die Ehe als Institution offensichtlich anders bewertet, als das heute der Fall ist. Mglicherweise ist es in unserer heutigen Gesellschaft so, dass es sinnvoll wre das GG dahingehend zu ndern, dass auch andere Lebensgemeinschaften besonderem Schutz unterstellt werden.
Wobei dazu anzumerken wre, dass es schwierig ist festzustellen ob A und B tatschlich schon jahrelang eine Beziehung fhren, wenn dies nicht z.B. beim Standesamt protokolliert wurde.
Aber auch das werden sie nicht verstehen oder sich bewusst dagegen struben. Langsam wird es ziemlich nervig mit ihnen zu diskutieren, wobei hier nicht wirklich von eine Diskussion die Rede sein kann. Eine Diskussion beinhaltet, dass von beiden Seiten versucht wird auch die Gegenseite zu verstehen und nachzuvollziehen.
Bei ihnen scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein.
Nach oben
Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

efreet hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Wir drehen uns im Kreis
Das beantwortet trotzdem meine Frage nicht: welche Begrndung steckt hinter dieser Ungleichbehandlung? Smilie

Zitat:
Und wenn es zwei Leute sind, die nicht verheiratet oder verwandt sind und einander hassen
Das habe ich schon festgestellt, das wre Mist. Sieht so aus, als msste ich mich damit abfinden, dass manche Lcken scheinbar nicht zu schlieen sind. Find ich dennoch nicht gut...
@ efreet,

es gibt Menschen, die scheinbar nie richtig erwachsen werden und in der Trotzphase stecken bleiben. Gepaart mit einem bersteigerten Gerechtigkeitssinn entwickeln sich diese Menschen zu Zeitgenossen, die unntiger Weise Gerichte beschftigen und bei denen sich im privaten Lebensbereich die Zahl ihrer Freunde merklich verkleinern. Die groe Gefahr besteht dabei, dass sich diese Menschen in der virtuellen Welt des Internets verlieren. Der Weg zurck in die reale Welt ist aber noch mglich. Dazu gehrt es, sich mit der Realitt und der (Rechts-)Geschichte auseinander zu setzen. Winken
Zu
Zitat:
welche Begrndung steckt hinter dieser Ungleichbehandlung?

Das Grundgesetz ist unter dem Eindruck des Hitler-Faschismus entwickelt worden. Insbesondere wurden dabei die Rechte des Brger gegenber der Staatsgewalt gefestigt. Sehr deutlich wird dies im Artikel 6 unseres Grundgesetzes.
Siehe
Zitat:
Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_6.html

Im Forum Geschichte wird sicher deutlich warum die Ehe und Familie diesen Schutz geniet.

Vertiefend Google: Ehe und Familie Winken

Zu
Zitat:
Das habe ich schon festgestellt, das wre Mist. Sieht so aus, als msste ich mich damit abfinden, dass manche Lcken scheinbar nicht zu schlieen sind. Find ich dennoch nicht gut...
Hier liegt keine Lcke vor, sondern dies ist gewollt. In der Gterabwegung (Rechthaber*/Ehe) hat in diesem Fall der Schutz der Ehe gewonnen. Winken - So ist das Leben. Winken

____
*Genauer: 'Strafbedrfnis des Einzelnen' gegenber dem 'Schutz der Ehe' Auf den Arm nehmen

PS: Wie sieht's denn mit dieser Diskussion aus: 'Das Gewissen eines Anwalts' Frage
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
efreet
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.01.2007
Beitrge: 40

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wer genau sagt ihnen denn, dass die Mitwissenden versuchen den Schuldigen vor seiner Strafe zu bewahren
Zum x-ten Male: Ich gehe von solchen Fllen aus, in denen es so IST! Ist das so schwer zu verstehen?

Zitat:
Der Weg zurck in die reale Welt ist aber noch mglich.
...die scheinbar nie richtig erwachsen werden und in der Trotzphase stecken bleiben
Ihr lieben, wie schon richtig bemerkt wurde, sind wir hier im Internet. Wer denkt, er knne aus ein bischen Text einen ganzen Menschen einschtzen, der sollte doch mal berprfen, wo sein Horizont hngt Smilie

Und damit ist diese Diskussion fr mich beendet...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Cicero
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 07.02.07, 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

efreet hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Wer genau sagt ihnen denn, dass die Mitwissenden versuchen den Schuldigen vor seiner Strafe zu bewahren
Zum x-ten Male: Ich gehe von solchen Fllen aus, in denen es so IST! Ist das so schwer zu verstehen?


Sie gehen von Fllen aus, in denen niemand beweisen kann, wer die eigentliche Tathandlung ausgebt hat, in denen aber feststeht, dass jemand die innere Motivation hat, einen anderen vor Strafe zu bewahren? In denen wir aber wiederum nicht wissen, wer vor Strafe bewahrt werden soll weil wir ja nicht beweisen knnen, wer die Tathan... drehen wir uns schon wieder im Kreis?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2006
Beitrge: 11996

BeitragVerfasst am: 08.02.07, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

@ Cicero zu
Zitat:
drehen wir uns schon wieder im Kreis?
Ich glaube nicht, denn efreet schrieb
Zitat:
Und damit ist diese Diskussion fr mich beendet...
Winken
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beitrge: 2166

BeitragVerfasst am: 08.02.07, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ist eher allgemein gemeint.
Fr mich unverstndlich ist im gesamten Thread, mit Ausnahmen allerdings,
dass man sich ber den TE dermaen aufregt, aber trotzdem 7 Seiten
zustande kommen.
Ganz so bldsinnig war die Frage also offensichtlich nicht.
Hinzu kommt dass er sich dermaen wehren muss, dass logischerweise
dabei auch der ein oder andere Fehlschluss irgendwann kommen muss.
Das ist dann auch eine Art Diskussionskultur.
Wie gesagt, von Ausnahmen abgesehen.
Argumente, dass das alleinige Zweifeln an der Richtigkeit von Gesetzen
schon einer Art Verdammnis gleichkommt etc. sind fr mich gnzlich
unverstndlich.
Gesetze werden andauernd gendert, ergnzt oder ersetzt.
Selbst im hier aufgefhrten Fall, in dem logischerweise der Beweis
nicht erbracht werden kann, knnte dies:
Zitat Cicero

Zitat:
Ich bin aber nicht der Meinung, dass das geltende Recht dahingehend reformiert werden sollte, dass jemand, der zur Aufklrung einer Straftat beitragen knnte und dies unterlsst, gleich dem Tter zu bestrafen ist.


zumindest eine mgliche Diskussionsgrundlage sein.

Abschlieend, eher mal alle Achtung an den TE, dass er allen Anfeindungen
zum Trotz durchgehalten hat.

Gr.
ZetPeO
_________________
Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt
David Hilbert

Wenn die Sonne der Weisheit tief steht, werfen auch geistige Zwerge lange Schatten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Cicero
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 08.02.07, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

efreet hat folgendes geschrieben::
Und damit ist diese Diskussion fr mich beendet...


Das hatte ich gestern glatt berlesen. Schade eigentlich, weil ich htte gerne noch eine Stellungnahme von efreet zu:

thomas26 hat folgendes geschrieben::
Die Ehefrau mchte unbedingt dass der Ehemann bestraft wird und sagt aus, dass der Ehemann gefahren ist!
Der Ehemann mchte aber nicht bestraft werden und sagt die Ehefrau ist gefahren.
Nach ihrer Auffassung muss jetzt die Ehefrau mitbestraft werden, weil sie im gleichen Auto sitzt?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gast






BeitragVerfasst am: 08.02.07, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Auch wenn die Diskussion fr sie beendet ist mchte ich nocht anmerken:

efreet hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Wer genau sagt ihnen denn, dass die Mitwissenden versuchen den Schuldigen vor seiner Strafe zu bewahren
Zum x-ten Male: Ich gehe von solchen Fllen aus, in denen es so IST! Ist das so schwer zu verstehen?


Lieber efreet,
sie sollten lernen zwischen 2 Dingen unterscheiden zu knnen.
Zum einen gibt es immer einen gesamten Sachverhalt. Wenn ich jetzt mal den Vergleich ziehe mit einem Buch, dann kennt diesen gesamten Sachverhalt, mit allen Gedanken der Beteiligten, mit ihren Motivationen und mit dem tatschlichen Tathergang nur der Schriftsteller. Diesen gibt es in der Realitt aber leider nicht, falls doch: Gott wei zwar alles, aber er verpetzt niemanden. Winken
In der Realitt mssen die Ermittlungsbeamten der Polizei und der Staatsanwaltschaft, sowie der Richter auf das zurckgreifen, was ihnen, durch die ihnen bekannten mglichen Tatbeteiligten und Zeugen, mitgeteilt wird. Alle mssen sich darauf verlassen, dass ihnen von allen Zeugen und Beteiligten die Wahrheit gesagt wird. Dies ist aber leider eher selten der Fall.
Ein Richter wird nie den gesamten Sachverhalt, so wie ein Schriftsteller, kennen. Er muss sich aus den Bruchstcken des gesamten Sachverhaltes ein Bild davon machen, wie der Sachverhalt hchstwahrscheinlich passiert ist.

Worauf ich eigentlich hinaus mchte, in ihrem Gesetzesvorschlag bzw. in ihrem Wunsch diejenigen zu Bestrafen, die eine Straftat zu vertuschen versuchen, gibt es genau das o.g. Problem.
Woher soll der Richter wissen, dass der Zeuge der Straftat, tatschlich versucht diese zu vertuschen und nicht eigentlich versucht den Tter dranzukriegen oder mglicherweise sogar gar nix von der eigentlichen Tat mitbekommen hat? Woher soll der Richter die Gedanken der Zeugen kennen?
Solange dies nicht mglich ist macht ihr Gesetzesvorschlag keinen Sinn.
Sie reden immer davon, dass in ihren Beispielen alles so oder so war. Das ist fr einen Richter aber nie so eindeutig wie fr sie. Sie sind nmlich in diesen Beispielen der Schriftsteller und kennen die Gedanken der Beteiligten. Der Richter in der Realitt aber nicht.

Ich muss dazu anmerken, die Fragen von ihnen waren nicht bldsinnig. Aber ihre "Beratungsresistenz" und die Hartnchigkeit, mit der sie auf ihrem Standpunkt beharren, ohne mal ber den Tellerrand hinwegzugucken, find ich schon recht seltsam.

Was nicht bedeuten soll, dass ich mir von ihnen als Mensch ein negatives Bild machen wrde. Ich verstehe schlichtweg ihre Art zu diskutieren nicht. Aber das muss ich ja auch nicht.
Nach oben
Cicero
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.11.2005
Beitrge: 5793

BeitragVerfasst am: 08.02.07, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

ZetPeO hat folgendes geschrieben::
Fr mich unverstndlich ist im gesamten Thread, mit Ausnahmen allerdings,
dass man sich ber den TE dermaen aufregt, aber trotzdem 7 Seiten
zustande kommen.


Ich fr meinen Teil rege mich nicht ber efreet auf. Ich finde den Thread unterhaltsam. Es ist nur so, dass efreet grundstzliche nderungen am Fundament des Strafrechts vorschlgt und ihr/ihm hier niemand zustimmt. Aber selbst wenn ich mich aufregen wrde, wrde ich nicht einsehen, weshalb ich mich nicht damit auseinandersetzen sollte - notfalls auch ber acht Seiten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Redfox
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beitrge: 8443
Wohnort: Am Meer

BeitragVerfasst am: 08.02.07, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

thomas26 hat folgendes geschrieben::

....
In der Realitt mssen die Ermittlungsbeamten der Polizei und der Staatsanwaltschaft, sowie der Richter auf das zurckgreifen, was ihnen, durch die ihnen bekannten mglichen Tatbeteiligten und Zeugen, mitgeteilt wird. Alle mssen sich darauf verlassen, dass ihnen von allen Zeugen und Beteiligten die Wahrheit gesagt wird. Dies ist aber leider eher selten der Fall.
....
Woher soll der Richter wissen, dass der Zeuge der Straftat, tatschlich versucht diese zu vertuschen und nicht eigentlich versucht den Tter dranzukriegen oder mglicherweise sogar gar nix von der eigentlichen Tat mitbekommen hat? Woher soll der Richter die Gedanken der Zeugen kennen?


Irre ich mich, oder wird hier ein neues Fa aufgemacht.

Diese Ausfhrungen knnten zu dem Schlu fhren, der Zeugenbeweis msse abgeschafft werden, da zu unzuverlssig.
_________________
Toleranz sollte eigentlich nur eine vorbergehende Gesinnung sein: Sie mu zur Anerkennung fhren. Dulden heit beleidigen. (Goethe, Maximen und Reflexionen).
無爲 / 无为
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Gast






BeitragVerfasst am: 08.02.07, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

@ Redfox:
Das war damit nicht gemeint.
Nichtsdestotrotz bin ich schon der Meinung das es einen Unterschied zwischen der Realitt und dem gibt, was ein Richter in der Verhandlung alles mitbekommt.
Ich will hier auch berhaupt kein neues Fa aufmachen.
Es gibt ja zudem auch noch Sachbeweise. Winken
Und hin und wieder sagen die Menschen ja auch die Wahrheit.
Ich wollte damit nur ausdrcken, dass es bei Zeugen und Beteiligten, die in irgendeiner pernlichen Verbindung zueinander stehen, doch recht schwer ist zu erkennen, ob nun die Wahrheit gesagt wird oder ob versucht wird mglicherweise tatschlich die Straftat zu vertuschen.

Aber ich merke gerade, dass knnte durchaus zu einem kleinen Fa werden Winken
Nach oben
Beitrge vom vorherigen Thema anzeigen:   
Neuen Beitrag schreiben   Auf Beitrag antworten    recht.de Foren-bersicht -> Recht und Politik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehen Sie zu Seite Zurck  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Seite 7 von 8

 
Gehen Sie zu:  
Sie knnen keine Beitrge in dieses Forum schreiben.
Sie knnen auf Beitrge in diesem Forum nicht antworten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie knnen Ihre Beitrge in diesem Forum nicht lschen.
Sie knnen an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
©  Forum Deutsches Recht 1995-2019. Anbieter: Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim , RB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail info[at]recht.de.