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Fragen ber Fragen, was fllt berhaupt ins Erbe usw.

 
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Suppenandy
Interessierter


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 14.03.09, 23:00    Titel: Fragen ber Fragen, was fllt berhaupt ins Erbe usw. Antworten mit Zitat

Teilnehmende Personen: Meine Eltern, ich und 2 Halbbrder, sie sind von von meiner Mutter aus erster Ehe.

Meine Eltern besaen ein Haus welches beiden gehrte.

Meine Eltern haben mit mir 1993 ein sogenanntes Berliner Testament gemacht , in diesem Testament haben sie sich gegenseitig als Alleinerbe eingesetzt und ich als Abschlusserbe. Ich verzichtete beim ersten Erbfall auf mein Pflichtteil., war auch im Testament so niedergelegt.

1997 verstarb mein Vater.
Im Sept. kaufte ich das Haus meiner Mutter ab.
Im vergangenen Jahr verstarb mein Mutter, es waren ein paar Tausend Euro auf Girokonten und eine Sparbuch ber 6000.
Ich war auf allen Konten Bevollmchtigt.

Jetzt hat sich ein Bruder per Telefon gemeldet und Ansprche angemeldet1
Er meinte das Inventar des Hauses msste unter uns geteilt werden und ich wrde mich strafbar machen wenn ich Inventar weggeben wrde ich msse alles 3 Jahre aufheben.
Ebenso meinte er das das Haus ins Erbe fallen wrde da meine Mutter innerhalb der 10 Jahresfrist gestorben sei.
Der Vertrag wurde am 10.09.1998 beim Notar unterschrieben und meine Mutter starb Mitte November 2008.
Auch wenns eine Schenkung gewesen wre, was es ja nicht war , ist die Frist doch rum?
Fr mich stellt sich das so dar:
Meine Mutter erbte alles auch den Teil meines Vaters, auf dessen Teil meine Halbbrder so oder so keinen Anspruch haben.
Nun bekomme ich das was von meinem Vater zu 100% und den Anteil von meiner Mutter ist das was geteilt werden msste, wenn berhaupt.

Was steht ihnen zu und sollte ich um sicher zu gehen einen Sachverstndigen beauftragen um den Pflichtteil zu bestimmen?

Er meinte er knne mir das Haus versiegeln lassen damit nichts rauskommt, geht das?

Ich msste ihm Auskunft ber Konten und so weiter geben, wie weit geht die Auskunfstpflicht?

Danek im Vorraus
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CruNCC
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beitrge: 2239
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 10:27    Titel: Re: Fragen ber Fragen, was fllt berhaupt ins Erbe usw. Antworten mit Zitat

Suppenandy hat folgendes geschrieben::
Jetzt hat sich ein Bruder per Telefon gemeldet und Ansprche angemeldet.

Die leiblichen Kinder der Mutter haben einen Pflichtteilsanspruch in Hhe der Hlfte des gesetzlichen Erbteils (hier je 1/6) in bar.

Zitat:
Er meinte das Inventar des Hauses msste unter uns geteilt werden und ich wrde mich strafbar machen wenn ich Inventar weggeben wrde ich msse alles 3 Jahre aufheben.

Das ist Quatsch.

Zitat:
Ebenso meinte er das das Haus ins Erbe fallen wrde da meine Mutter innerhalb der 10 Jahresfrist gestorben sei.
Der Vertrag wurde am 10.09.1998 beim Notar unterschrieben und meine Mutter starb Mitte November 2008.

Das Haus gehrt nicht mehr zum Nachlass, da es verkauft wurde.
Die Jahresfrist ist um. Das Haus wurde verkauft, somit fllt der Verkaufserls in den Nachlass.
Zitat:
Auch wenns eine Schenkung gewesen wre, was es ja nicht war , ist die Frist doch rum?

Ja.
Zitat:
Nun bekomme ich das was von meinem Vater zu 100% und den Anteil von meiner Mutter ist das was geteilt werden msste, wenn berhaupt.

Nein, der Erbteil des Vaters ist auf die Mutter bergegangen und gehrt nun ebenfalls zu deren Nachlass.

Zitat:
Was steht ihnen zu und sollte ich um sicher zu gehen einen Sachverstndigen beauftragen um den Pflichtteil zu bestimmen?

Die Hallbbrder knnen die Erstellung eines Nachlassverzeichnisses verlangen. Auf dieser Grundlage kann man den Pflichtteil bestimmen. ber den Wert muss man sich einigen.

Zitat:
Er meinte er knne mir das Haus versiegeln lassen damit nichts rauskommt, geht das?
Das ist ebenfalls Quatsch. Ein Pflichtteil ist lediglich ein Anspruch auf Auszahlung in Bargeld und keine Sachwerte.

I
Zitat:
ch msste ihm Auskunft ber Konten und so weiter geben, wie weit geht die Auskunfstpflicht?

Das ist richtig, Stichwort "Nachlassverzeichnis".
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Haus gehrt nicht mehr zum Nachlass, da es verkauft wurde.
Die Jahresfrist ist um. Das Haus wurde verkauft, somit fllt der Verkaufserls in den Nachlass.


Der Verkaufserls fllt nicht in die Erbmasse

Gru roni
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Suppenandy
Interessierter


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 11:16    Titel: Danke fr die schnellen Antworten, noch etwas: Antworten mit Zitat

Wir htten das Testament anders verfassen mssen?
Sehe ich das richtig , das wenn wir das Testament anders verfasst htten, z..B das ich von meinem Vater alles Erbe ( meine Mutter es verwaltet bis zu ihrem ableben) was ihm ist, wren die Ansprche kleiner von ihnen?
Was kostet es ca. einen Beamten/Sachverstndigen mit dem Verzeichnis zu beauftragen?
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Den Nachlass der Mutter (die Erbmasse) bildet das Vermgen, das der Mutter bei ihrem Tod gehrte.

Der Anspruch eines Pflichtteilsberechtigten richtet sich auf einen Anteil am Wert des gesamten Nachlasses. Einen Anspruch auf einen Anteil an einzelnen Nachlassgegenstnden hat ein Pflichtteilsberechtigter nicht.
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CruNCC
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beitrge: 2239
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Roni hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Das Haus gehrt nicht mehr zum Nachlass, da es verkauft wurde.
Die Jahresfrist ist um. Das Haus wurde verkauft, somit fllt der Verkaufserls in den Nachlass.


Der Verkaufserls fllt nicht in die Erbmasse

Gru roni

Weshalb sollte der Verkaufserls nicht in die Ermasse fallen, sofern berhaupt noch vorhanden?

Zitat:
[quote="Suppenandy"]Wir htten das Testament anders verfassen mssen?

Die Erblasser htten das Testament anders verfassen, bzw. sich eingehend von einem Notar beraten lassen mssen.

Die Halbbrder sind ebenfalls leibliche Kinder der verstorbenen Mutter. Ich knnte mir vorstellen, dass diese auch gern das eine oder andere Erinnerungsstck aus dem Nachlass der Mutter htten (wenn sie auch keinen Anspruch darauf haben!).
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Roni
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Weshalb sollte der Verkaufserls nicht in die Ermasse fallen, sofern berhaupt noch vorhanden?


stimmt, bin von einer Schenkung ausgegangen.

Gru roni
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Suppenandy
Interessierter


Anmeldungsdatum: 14.03.2009
Beitrge: 8

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 12:53    Titel: Der Verkaufserls ist nicht mehr da! Antworten mit Zitat

Wie gesagt, ca 10000 waren an Barvermgen da und die Beerdigung kostete ca 6000
Mbel und solche Dinge knnen sie von mir aus haben.
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Roni
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 21.01.2005
Beitrge: 4287

BeitragVerfasst am: 15.03.09, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

hallo

die restlichen 4000 mssen auch aufgeteilt werden.

Gru roni
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