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Unterhalt runterrechnen

 
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Trt
Interessierter


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 19.03.09, 23:03    Titel: Unterhalt runterrechnen Antworten mit Zitat

Ist es mglich, dass man bei einem Nettoeinkommen von ca. 2800 Euro nur den Mindestunterhalt zahlen muss? Was wird denn alles abgezogen, d. h. welcher Betrag liegt denn der Berechnung letztendlich zugrunde?

Danke fr die Antworten!
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Franz Knigs
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beitrge: 4915
Wohnort: Bad Honnef

BeitragVerfasst am: 19.03.09, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wie sich die Hhe des Unterhalts berechnen lsst, kann man der Dsseldorfer Tabelle und den Unterhaltsrechtlichen Leitlinien des zustndigen Oberlandesgerichts entnehmen.
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Trt
Interessierter


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke fr diese erste Antwort;
Gerade die Zahlen der Dsseldorfer Tabelle und die Leitlinien haben mich ja stutzig gemacht.
Nehmen wir an, von den 2800 (zw. 2800 und 2900) Euro Netto gingen monatlich 300 Euro fr Miete ab, ca. 500 Euro fr eine private Krankenversicherung und ein kleiner Betrag (ca. 30 Euro) fr Altersvorsorgeleistungen. Bercksichtigt man dann noch eine (geringe) Pauschale fr arbeitsbedingte Aufwendungen, kommt man nur auf den Mindestunterhalt? Es erscheint mir ein bisschen wenig.

Sind im so errechneten Unterhalt schon Ausgaben fr Kita, Krankenversicherung, Lebensversicherung fr das Kind, Kleidung usw. bercksichtigt, die bislang nur die Mutter zahlt, oder kann man ggf. fr solche Ausgaben zustzlich Zahlungen verlangen? Die Mutter hat nur ein geringes Einkommen, da sie "hauptberuflich" noch Studentin ist.
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chatterhand
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.09.2005
Beitrge: 1484
Wohnort: Wilder Westen

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wie ist man dann zu dem Ergebnis gekommen, da bei dem genannten Einkommen nur der Mindestunterhalt geschuldet sei?
Ggfs. wre es ratsam eine vollumfngliche Auskunft nach 1605 BGB zu verlangen.
_________________
chatterhand
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Trt
Interessierter


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das Jugendamt hat den Betrag errechnet (Beistandschaft, da der Vater schon 1 Jahr lang nichts gezahlt hat). Dort habe ich telefonisch schon nachgefragt, wie sich der Betrag errechnet, aber keine aussagekrftige Auskunft erhalten, lediglich den Verweis auf die Dss. Tabelle.
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chatterhand
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 27.09.2005
Beitrge: 1484
Wohnort: Wilder Westen

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Trapperinstinkt sagt mir, da hier irgendwas nicht stimmt oder es gibt noch einen ganzen Stall voll unterhaltsberechtigter Kinder....
Ist der Vater evtl. selbstndig, gibt es evtl. eine Eigentumswohnung etc. und wurde am Ende seitens des JA hier nur das steuerrechtliche Einkommen zur Unterhaltsberechnung herangezogen?
Insbesondere Letzteres wre mA zu prfen und wrde deshalb empfehlen persnlich beim JA vorzusprechen.
Kenne mich bzgl. der Beistandschaft jetzt nicht aus.
Es sollte doch mglich sein auf Anfrage eine Einsicht in die Akte zu bekommen (berechtigtes Interesse).
_________________
chatterhand
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Trt
Interessierter


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beitrge: 11

BeitragVerfasst am: 20.03.09, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, keine weiteren Unterhaltsverpflichtungen, keine Eigentumswohnung (wohnt im Eigenheim seines Bruders mit diesem zusammen, dem er 300 Euro Miete zahlt - ob er das auch so angegeben hat, wei ich natrlich nicht), nicht selbststndig.
Werde wohl tatschlich nochmal persnlich zum RA gehen, das kommt mir seltsam vor.
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