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Onlinehandel als Minderjhriger in einem Forum - Probleme

 
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quickox
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 19.03.09, 18:57    Titel: Onlinehandel als Minderjhriger in einem Forum - Probleme Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Leider, muss ich hier einen Thread verfassen, ist wohl ein Forum, wo man lieber keinen Thread erffnen mchte. Zumindestens nicht im Rechtsbereich wenn man Probleme hat^.

Ich habe folgendes Problem...

Ich habe in einem Spieleforum, in dem Tauschbereich gehandelt. Ich selbst bin 16 Jahre alt, das Alter der Gegenseite ist mir nicht bekannt. (Angeblich aber schon volljhrig!)

Ich habe dort bei jemandem ein Spiel gekauft, verhandelter Preis: 23 EUR.

Die CD wurde mir im Top Zustand versprochen, kam aber total zerkratzt an, funktionierte aber noch. Dann habe ich mich mit der Gegenseite auf einen Preis von 20 EUR geeinigt, - eigentlich zu viel - aber ich bentigte das Spiel diese Woche schon.

Er wollte das Geld in einem Briefumschlag (Mein Fehler). Ich versand den Brief vorgestern mit meiner Meinung nach den beinhaltenten 20 EUR, auf welche ich mich aber noch nicht festlegen will.
Nun schreibt die Gegenseite, dass nur 10 EUR angekommen wren und Sie das ffnen auf Video aufgenommen hat.
Ich bitte natrlich um das Video, mich wrde es zwar wundenr, dass ich nur 10 EUR hineingetan habe, aber man kann sich ja mal irren. Zuvor gibt es kein Geld.

Nun sagt mir die Gegenseite, die ganze Zeit, sie wrde mir das Video hochladen, doch Pustekuchen, aktuell noch keinen Link dazu erhalten! Desweiteren droht die Gegenseite dauernt mit einem RA (Seinem Onkel) und einer direkten Anzeige.

Ich sage nun:

Die fehlenden 10 EUR gibt es nur per berweisung (Gegenseite hat aber angeblich kein Konto!!!) - und auch erst wenn ich das Video gesehen habe, auf dem angeblich eindeutig zu sehen ist, dass nur 10 EUR in dem Umschlag waren !

Theoretisch habe ich auch angeboten, die 10 EUR auf das Konto seines Onkels zu berweisen, aber da kommt auch keine Reaktion. Kassiert sein Onkel (Der RA), das Geld seiner Mandanten Bar auf die Hand? Und er selbst (Die Gegenseite), wohl seinen Lohn auch.

Was nun alles noch komisches hinzu kommt:

- 3x eine verschiedene Adresse. Unterscheidet sich zwar nur leicht, 1x Name Falsch, 2x Strae falsch - Auf Besttigung wurden diese aber immer als Korrekt von ihm abgestempelt. Falsch daran war als Beispiel: F statt einem PH. Oder der Name anders geschrieben als zuvor.

- Er droht nur noch. Wenn man aber online kommt die letzten Tage, geht er Offline. Er stellt sich also keinem Dialog, oder wenn, nur solche Dinge wie - nicht wrtlich - "Hoffe fr dich Geld ist schon raus, sonst Anzeige wegen 10 EUR. Will ich zwar eigentlich nicht, aber dann sag ichs meinem Onkel, was sich manche Leute erlauben"

- Mich wundert nicht mehr das er das Geld nur im Brief wollte

- Er sagt auch , er htte es einem Moderator gemeldet, in dem Forum, das etliche Male, aber wohl nie geschehen. Keine Kontaktaufnahme zu mir eines Moderatores.


Also, was denkt ihr hier ber die Rechtslage?

Gre
quickox
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BeRe
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.11.2006
Beitrge: 161

BeitragVerfasst am: 23.03.09, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich glaube, jeder Richter, der sich damit befassen msste, wrde allein darber schmunzeln, das jemand das ffnen eines Briefes auf Video aufzeichnet und spter als Beweismaterial verwenden mchte.

Beschftigen Sie sich mit:

164 StGB (Falsche Verdchtigung)
263 (2) StGB (versuchter Betrug)
240 StGB (Ntigung)

Gru BeRe
_________________
Alle Gesetze sind von Alten und Mnnern gemacht. Junge und Weiber wollen die Ausnahme, Alte die Regel
(Goethe)
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rettich
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.07.2005
Beitrge: 1053
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 24.03.09, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Strafrechtlich wrde ich mich eher entspannt zurcklehnen.

Dem Fragesteller msste in so einem hypothetischen Fall nicht nur nachgewiesen werden, dass er blo 10 Euro in den Umschlag gesteckt hat, sondern auch, dass er zum Zeitpunkt des Kaufs nicht geplant hatte den Kaufpreis (vollstndig) zu entrichten (dann lge ein Betrug vor). Ein Irrtum beim Eintten des Geldes ist strafrechtlich unproblematisch.

Zivilrechtlich knnte schlimmstenfalls die Nachforderung von 10 Euro kommen (allerschlimmstenfalls zuzglich Gerichts- und Anwaltskosten des Gegners, aber das msste sich verhindern lassen, wenn man eine gerichtlich geltend gemachte Forderung sofoert anerkennt). Das hinge, wenn die Angelegenheit wirklich vor Gericht kme, davon ab, wem der Richter glaubt.


Nachtrag (spekulativ): dem Verhalten des Vertragspartners nach zu urteilen, wrde es mich wundern, wenn der lter als 18 Jahre ist. Das klingt alles nach ziemlichem Kinderkram. Fr die Frage ist das aber irrelevant.
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