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Hhe der Inkassokosten

 
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Derbe20
Interessierter


Anmeldungsdatum: 26.03.2009
Beitrge: 5
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 26.03.09, 12:22    Titel: Hhe der Inkassokosten Antworten mit Zitat

Hallo zusammen ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen

habe etwa vor 8 wo etwas ber das Internet perVorauskasse bestellt, habe es dann versumt dieses zu bezahlen.2 wo darauf bekam ich per E-Mail die erste Mahnung nach weiteren 2 wo von einem Inkasso Bro die Forderung der Zahlung der Ware in Hhe von 31,70 zzg Inkassokosten von 39,60 . Das kommt mir ein wenig bertrieben vor, ist das rechtlich festgelegt was das Inkassounternehmen fr die Auslagen berechnen darf?
Wie ist hier die Rechtslage?
Wr Super wenn mir hier jemand weiterhelfen knnte.
Im voraus schon mal ein Dankeschn
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DMC
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Anmeldungsdatum: 12.07.2005
Beitrge: 166
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 26.03.09, 13:07    Titel: Re: Hhe der Inkassokosten Antworten mit Zitat

Derbe20 hat folgendes geschrieben::
ist das rechtlich festgelegt was das Inkassounternehmen fr die Auslagen berechnen darf?

Inkassogebhren sind der Hhe nach auf die Kosten zu begrenzen, die auch ein Rechtsanwalt htte verlangen knnen. Diesen Grundsatz sehe ich hier nicht verletzt.

Ich sehe hier allerdings was ganz anderes:
Der Kunde ist zwar dem Anschein nach zunchst seinen vertragstypischen Pflichten nicht nachgekommen, allerdings hat er immer noch die Mglichkeit, den Vertrag nach den Vorschriften fr den Fernabsatz zu widerrufen, da die Frist hierfr mit dem Wareneingang beginnt. Dies htte zur Folge, dass die Hauptforderung hinfllig wre, womit m.E. auch die Grundlage fr eventuelle Schadensersatzforderungen (hier: Inkassogebhren) wegfiele.

Gru
DMC
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Derbe20
Interessierter


Anmeldungsdatum: 26.03.2009
Beitrge: 5
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 26.03.09, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Das heit im Klartext der kunde mu erst die Ware bezahlen,und bei nichtgefallen zurcksenden, somit wre die forderung des inkassobros hinfllig.
Wie ist die Rechtslage?
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DMC
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Anmeldungsdatum: 12.07.2005
Beitrge: 166
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 26.03.09, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wozu soll das gut sein?

Der Kunde kann schlichtweg innerhalb der Frist seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklrung gem. 355 BGB widerrufen, was zur Folge htte, dass er an diese Willenserklrung nicht mehr gebunden ist ergo der Vertrag hinfllig wre. Da es dann keinen Vertrag mehr gbe, htte der Kunde auch keine Pflichten, aus deren Verletzung sich Schadensersatzforderungen ableiten lieen, womit die Inkassoforderungen ebenfalls hinfllig wren.

Die Frist beginnt gem 355 Abs. 3 nicht vor dem Tag des Eingangs der Ware beim Empfnger, endet aber sptestens sechs Monate nach Vertragsabschluss. Gem dem dargelegten Sachverhalt kann der Kunde daher fristgerecht widerrufen, was meiner Einer mangels Vertrauen zum Unternehmer schriftlich per Einschreiben tte.

Gru
DMC
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Derbe20
Interessierter


Anmeldungsdatum: 26.03.2009
Beitrge: 5
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ist das gemeint wozu soll das gut sein? Der Kunde mu ja erst die Ware bezahlen, da er per Vorauskasse bestellt hat sonst kann er sie ja nicht wieder zurckschicken.
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DMC
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Anmeldungsdatum: 12.07.2005
Beitrge: 166
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht hier um den Widerruf einer Willenserklrung!
Dazu muss weder etwas bezahlt, noch irgendetwas verschickt werden Ausrufezeichen
Nach 355 ist auch keine Begrndung fr den Widerruf erforderlich.

Mit anderen Worten: Ich bestelle im Internet einen Sack Reis. Am nchsten morgen fllt mir ein, ich habe gar keinen Bock auf Reis, also widerrufe ich den Vertrag umgehend.
Wozu sollte ich den Sack bezahlen, auf die Lieferung zu warten und den Reis wieder zurckschicken. Ich wei doch wie Reis aussieht.

Gru
DMC
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Derbe20
Interessierter


Anmeldungsdatum: 26.03.2009
Beitrge: 5
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Da die Frist fr das Wiederrufsrecht aber schon abgelaufen ist kann ich es auch nicht wiederrufen. Hab nur noch die mglichkeit die ware zurckzusenden und somit wr der gesamte vertrag gegenstandslos. Oder hab ich da etwas falsch verstanden?
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DMC
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 12.07.2005
Beitrge: 166
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Sie sollten schon lesen, was geschrieben wurde:

DMC hat folgendes geschrieben::
Die Frist beginnt gem 355 Abs. 3 nicht vor dem Tag des Eingangs der Ware beim Empfnger, endet aber sptestens sechs Monate nach Vertragsabschluss.


Wenn ich den Sachverhalt richtig erfasst habe, wurde der Vertrag vor 8 Wochen geschlossen, aber noch keine Ware verschickt. Da, wie nun mehrfach erwhnt, die 2 Wchige Widerrufsfrist nicht vor dem Eingang der Ware beim Empfnger ausgelst wird, und auch noch keine sechs Monate seit Vertragsabschluss verstrichen sind, kann ich nicht erkennen, nach welcher Norm

Derbe20 hat folgendes geschrieben::
die Frist fr das Wiederrufsrecht aber schon abgelaufen

sein soll. Vielleicht habe ich aber auch Tomaten auf den Augen Mit den Augen rollen
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Derbe20
Interessierter


Anmeldungsdatum: 26.03.2009
Beitrge: 5
Wohnort: Schwaben

BeitragVerfasst am: 27.03.09, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Das hab ich ja alles verstanden. Ich meinte nur es gibt auch eine 2 W wiederrufsfrist ab dem Bestellzeitpunkt,und dem akzeptieren der AgB . Und da diese verstrichen ist kann ich mich ja nur auf 355 Abs3 berufen.
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