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recht.de :: Thema anzeigen - Mittterschaft beim Versuch ?? (obwohl Delikt vollendet)
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Mittterschaft beim Versuch ?? (obwohl Delikt vollendet)

 
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Llisahh
Interessierter


Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 18:00    Titel: Mittterschaft beim Versuch ?? (obwohl Delikt vollendet) Antworten mit Zitat

Hey,
brauche mal ein paar Meinungen zu folgender Frage :

B und C wollen X verprgeln, beide springen aus Versteck hervor, aber nur C prgelt ....
wenn B bei der Vollendung kein Mittter ist, kann er es dann beim Versuch sein, obwohl der eigentliche Erfolg ja schon eigetreten ist ????
(oder reime ich mir hier Bldsinn zusammen) ?????

Bitte helft mir Smilie

Liebe Gre
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botafoch
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beitrge: 246

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso ist B kein Mittter??
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Llisahh
Interessierter


Anmeldungsdatum: 20.12.2008
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 28.03.09, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

bin der tatherrschaftslehre gefolgt und habe gesagt, dass er kein mittter ist !!!
einfach nur daneben stehen ( "wie erstarrt , vllig berfordert" etc) reicht mir nicht fr mittterschaft aus !
(plan war, dass beide verprgeln, aber B schreckt dann kurz davor davor zurck)
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Brauerbauer
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beitrge: 240

BeitragVerfasst am: 29.03.09, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Muss eigentlich strafbar sein.

Zur Veranschaulichung ein etwas anderes Beispiel:

B und C wollen X verprgeln, als Sie ber die Strasse auf diesen zurennen, wird B von einem vorbeifahrenden Wagen erfasst und weggeschleudet. C prgelt allein.

Gesetz den Fall, ein Versuch kme nicht in Betracht:
Fr B wrde es bedeuten, dass er u.U. straflos davon kme, wenn C die versuchte Tat vollendet. Wrde C die Tat hingegen nicht vollenden, wrde B fr den Versuch bestraft werden.
Das wre ein sehr seltsames Ergebnis.

Argumentativ lsst sich auch anfhren, dass sich beide bereits im Versuchsstadium befinden, sobald einer der Tter unmittelbar ansetzt. Die Vollendung des Delikts durch lediglich einen der beiden vermag nicht, das Unrecht desjenigen zu vergelten, der im Versuchsstadium stecken bleibt.
Insofern ist eine Versuchsstrafbarkeit mE angebracht.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich dazu keine Literatur herangezogen habe.

Bei dir kommt u.U., sofern man einen Versuch annimmt, ein Rcktritt vom Versuch und vollendete psychische Beihilfe in Betracht.
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