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Anwaltskosten wg. Apotheken-Mahnung

 
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amateur
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 25.05.05, 14:45    Titel: Anwaltskosten wg. Apotheken-Mahnung Antworten mit Zitat

Hallo,
habe keine Ahnung ob dieses Forum das richtige ist, ich probiers einfach mal.
Folgender Sachverhalt:
Habe bei einer Online-Apotheke ngere Zeit eine Rechnung nicht bezahlt und daher eine Mahnung erhalten. Im Anschluss daran gab ich die berweisung des Rechnungsbetrages am 19.5 in Auftrag, die berweisung wurde am 20.05. ausgefhrt.
Heute erhielt ich nun ein Schreiben eines Anwaltes der von der Apotheke mit der Einforderung des Rechnungsbetrages beauftragt worden war. Neben der Forderung des Rechnungsbetrages zuzglich Mahngebhr fordert dieser nun auch noch Geschftsgebhr etc, also sein Honorar. Sein Schreiben stammt allerdings vom 24.05., whrend ich den Rechnungsbetrag ja wie gesagt schon am 20.05. berwiesen habe. Bin ich nun trotzdem zu der Zahlung dieses Honorars verpflichtet oder liegt nicht eigentlich der Fehler bei der Apotheke, die ihren Anwalt ber die erfolgte Zahlung meiner Meinung nach in Kenntnis htte setzen mssen um so das Verfahren zu vermeiden?
Wre fr Antworten dankbar, habe nmlich keine Ahnung, bin aber persnlich eigentlich der Meinung das ein Schreiben in dem eine Zahlung eingefordert wird, die bereits erfolgt ist wenig Sinn macht..........
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nebelhoernchen
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 02.01.2005
Beitrge: 6900

BeitragVerfasst am: 25.05.05, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die berweisung bei Ihnen am 20.05.2005 gebucht wurde, kann die Zahlung frhestens am 23.05.2005 dort eingetroffen sein, weil ja ein Wochenende dazwischen war.
Da die Unterlagen normalerweise per Post zum Rechtsanwalt/Inkassobro geschickt werden, wird es sich hier um eine berschneidung handeln.
Wichtigste Frage: War der Zahlungseingang am 23.05.2005 fristgemss oder befanden Sie sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Verzug?
Wenn Sie sich im Verzug befanden, mssen Sie die entstandenen Kosten fr die Beauftragung des Rechtsanwaltes tragen.
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amateur
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 25.05.2005
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 25.05.05, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

nebelhoernchen hat folgendes geschrieben::
Wichtigste Frage: War der Zahlungseingang am 23.05.2005 fristgemss oder befanden Sie sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Verzug?
Meinen Sie mit "Verzug" in dem Fall ob die Frist der Mahnung schon abgelaufen war?
Das ist ja gerade das Merkwrdige, ich erhielt nmlich gar keine Mahnung im eigentlichen Sinne, sondern einfach die Rechnung nochmals, nur das Wort Rechnung durchgestrichen und handschriftlich durch das Wort Mahnung ersetzt. Keine Frist usw
Im Schreiben des Anwaltes steht "Da Sie sich mit Ihrer Zahlung in Schuldnerverzug befinden" usw, aber was heit das in diesem Fall? Dass die Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt wurde oder dass die Mahnung nicht rechtzeitig bezahlt wurde? Wie gesagt, in der Mahnung war keine Frist genannt und wenn es keine Frist gibt wei ich nicht ab wann ich dann in Verzug bin..........
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Lara II
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.01.2005
Beitrge: 327

BeitragVerfasst am: 25.05.05, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn in der Rechnung kein krzeres Zahlungsziel genannt war, sind Sie nach Ablauf eines Monats ab Rechnungsdatum automatisch in Verzug.
_________________
Gru
Lara

Ich bitte um Verstndnis, da ich mich nur an Diskussionen hier im Forum beteilige und daher keine an mich versandten Privaten Nachrichten beantworte.
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FM
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beitrge: 7320

BeitragVerfasst am: 25.05.05, 21:24    Titel: Re: Anwaltskosten wg. Apotheken-Mahnung Antworten mit Zitat

amateur hat folgendes geschrieben::
Sein Schreiben stammt allerdings vom 24.05., whrend ich den Rechnungsbetrag ja wie gesagt schon am 20.05. berwiesen habe. Bin ich nun trotzdem zu der Zahlung dieses Honorars verpflichtet oder liegt nicht eigentlich der Fehler bei der Apotheke, die ihren Anwalt ber die erfolgte Zahlung meiner Meinung nach in Kenntnis htte setzen mssen um so das Verfahren zu vermeiden?


Dazu wre noch ntig, da das Geld auch gutgeschrieben und der Empfnger darber von der Bank informiert wurde (auch bei Tagesauszug kaum so schnell mglich, wenn nicht beide Konten bei einer Bank) und da der Empfnger rechtzeitig seinen Anwalt informieren konnte. Wenn man fr jeden Schritt nur einen Tag Postlaufzeit rechnet, kann das kaum funktionieren, zumal ein Wochenende dazwischen liegt.

Aber die andere Frage, ob berhaupt Verzug vorlag, ist natrlich auch noch offen.
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