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Flugzeiten nderung Linienflug
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Hannover10
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 13.04.05, 06:27    Titel: Schon klar Antworten mit Zitat

mosaik hat folgendes geschrieben::
Nochmals: ob und sofern und wenn er es ist, war der Befrderungsvertrag nur fr die Befrderung von A ber B nach C, nicht aber ber nachgelagerte, der Fluggesellschaft nicht bekannte und nicht bei ihr gebuchte Leistungen. Somit meine ich auch, dass hier die Fluggesellschaft keine Schadenersatzpflicht trifft.


Es geht mir weniger um die "Folgeprobleme", also um Folgebuchungen.
Entscheidend ist eben die Frage:
Darf die Airlline, die Befrderung von A nach B schuldet (ber C lassen wir mal auer acht, weil mir auch dies egal ist, d.h. welcher Ort C ist, mir kommts nur auf die Zeit an) den Fluggast einfach auf eine Ihr beliebige Maschine umbuchen - und dabei massiv die Flugzeiten ndern -, wenn gleichzeitig noch mind. eine andere Maschine fliegt, die der ursprnglichen Buchung sehr nahe kommt.
Oder anders: darf die Airline Ihre wirtschaftlichen berlegungen ber die Belange des Fluggastes stellen, obwohl sie den ursprnglichen Vertrag nicht einhalten kann ?

Es kommt m.E. auch nicht auf die Entgeldlichkeit an. Pacta sund servanda, welche Form der Vertrag auch haben mag.
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mosaik
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beitrge: 1055
Wohnort: Anif

BeitragVerfasst am: 13.04.05, 07:21    Titel: Re: Schon klar Antworten mit Zitat

Hannover10 hat folgendes geschrieben::
[Darf die Airlline, die Befrderung von A nach B schuldet (ber C lassen wir mal auer acht, weil mir auch dies egal ist, d.h. welcher Ort C ist, mir kommts nur auf die Zeit an) den Fluggast einfach auf eine Ihr beliebige Maschine umbuchen - und dabei massiv die Flugzeiten ndern -, wenn gleichzeitig noch mind. eine andere Maschine fliegt, die der ursprnglichen Buchung sehr nahe kommt.
Oder anders: darf die Airline Ihre wirtschaftlichen berlegungen ber die Belange des Fluggastes stellen, obwohl sie den ursprnglichen Vertrag nicht einhalten kann ?

Es kommt m.E. auch nicht auf die Entgeldlichkeit an. Pacta sund servanda, welche Form der Vertrag auch haben mag.


ich meine konkret zu dieser Frage - ja - weil es sich um ein Flugticket von Bonusmeilen handelt und die an diesem System teilnehmenden Personen Kenntnis davon haben, das es je Maschine nur eine gering begrenzten Anzahl von Pltzen dafr gibt.

Da es weder fr dich noch fr mich im Moment beweisbar ist, dass
a) die ursprnglich gebuchte Anschlussmaschine auch tatschlich fliegen wird (die "reine" Anwesenheit in Computersystemen ausgenommen im System der fliegenden Gesellschaft selbst, stellt auch dafr noch keinen konkreten Punkt dar)
b) selbst wenn diese Maschine tatschlich flge, nicht eine nderungen der buchbaren Klassen = Pltze fr Bonusmeilentickets vorgenommen wurde.

Fragen, die im Raum stehen und nur gerichtlich geklrt werden knnen:

a) da ja die Flugplannderung im voraus bekannt wurde,
aa) ist die Fluglinie schadenersatzpflichtig, obwohl die Mglichkeit einer Umbuchung
bestand/besteht?
ab) unter welchen Voraussetzungen kann sie vom Vertrag zurck treten? -->AGB?

b) gilt die Flugplannderung als "neues Angebot" und muss daher nicht angenommen
werden --> siehe Frage ab)

c) welche genauen Bestimmungen gelten fr dieses Bonussystem?

So glaube ich, werden wir hier wohl kaum im Forum die ganz korrekte Antwort finden bzw. geben knnen, weil hier zu viele Fragenkomplexe eine Rolle spielen.

Praktisch heit das wohl fr dich:
a) akzeptieren
b) nicht akzeptieren und mittels Anwalt die ursprngliche Buchung durchsetzen

bei b) bleibt halt dann die Frage, ob es sich zeitlich noch ausgeht oder ob die Sache so enden wird, dass die Fluglinie zwar in irgendeiner Form schadenersatzpflichtig wird, du aber letztendlich nicht fliegen kannst, weil keine Alternativpltze mehr vorhanden sind.. Daraus ergibt sich die abschlieende Frage meinerseits: was ist dir mehr wert: eine durchaus hinterfragenswerte Sachlage bis zum (bitteren) Ende ausfechten oder lieber Urlaub machen?

Alles Gute
Peter
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Hannover10
Interessierter


Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beitrge: 14

BeitragVerfasst am: 01.06.05, 12:37    Titel: Ergebnis Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte nochmal schnell ber das Ergebnis berichten:
Nachdem man sich seitens der Airline auch gegenber einem Anwaltsschreiben mit Fristsetzung taub stellte, habe ich dort nochmals angerufen(endlich eine Vorgesetzte) und erfahren, da man dort bereits seit dem 21.03, also 4 Tage nach der nderung wute, da man mich nur auf diesen Flug verweisen wird, keinen anderen !
Wir hatte ein nettes Gesprch und irgendwie ist dann rausgekommen, da so etwas Verkaufsstrategie ist. D.h. sie wuten, da ich recht habe und sie durchaus rger bekommen knnen, haben aber versucht es mir zu verkaufen.

Das Gesprch endete damit, da ich mitgeteilt habe, da ich nunmehr einen anderen Flug gebucht habe (Airline befand sich bereits in Verzug) und die Mehrkosten (rd. 900,- pp) gerichtlich gegen sie geltend machen werde.

1 Woche spter erhielt ich einen Anruf, da man versuchen werde, die Direktmaschine zu bekommen.
Ergebnis, eine weitere Woche spter - einen Flug ber einen anderen Zwischenstopp, welcher aber zu fast identischen (geplanten) Zeit am Ziel ist !!!
Das habe ich akzeptiert (auf mehr hatte ich ja auch kein Anrecht) und mittlerweile bereits die Tickets in der Hand.

Es lonht sich also ein wenig zu fighten !!
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nce
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beitrge: 963
Wohnort: Halle/Saale

BeitragVerfasst am: 01.06.05, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ist ja interessant! Danke fr die Mitteilung.
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