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Schadenersatzklage ohne Anwalt (EM.TV)

 
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larsok
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beitrge: 1
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 19.07.05, 13:19    Titel: Schadenersatzklage ohne Anwalt (EM.TV) Antworten mit Zitat

Hallo,

so richtig weiss ich nicht wo dieses Thema hingehrt. Es geht um folgendes:
Im Jahre 2000 hab ich EM.TV Aktien aufgrund falscher adhoc Meldungen gekauft und einen Schaden von ca. 6.500,- erlitten.
Heute kam die Pressemeldung, dass geschdigte Aktionre klagen knnen.

Nun meine Frage: Wie kann ich eine Klage auf Schadenersatz einreichen?
Ich mchte dem verlorenen Geld nicht noch Anwaltskosten hinterherwerfen, daher mchte ich die Klage selbst und ohne Anwalt einreichen. Geht das? Wenn ja, wie? ( Mit einem Schreiben an das zustndige Gericht?, Welche Formalien muss man beachten?)

Kann ich mich auerdem dem im Artikel zitierten Verfahren am OLG anschlieen oder wre das ein ganz neues Verfahren?

Vielen Dank !!!

Gre
Lars

Der Sachverhalt:

BGH gibt Aktionren im Streit um abgestrzte EM.TV-Kurse Recht
Die Aktionre knnen gegen Rckgabe der inzwischen abgestrzten Papiere den vollen Kaufpreis zurckverlangen, wenn sie nachweisen, dass sie die Aktien auf Grund falscher Unternehmensmitteilungen der einstigen EM.TV-Vorstnde Thomas und Florian Haffa gekauft haben. Das geht aus einem Urteil hervor, dessen schriftliche Begrndung am Dienstag bekannt geworden ist.

Das Karlsruher Gericht verwies die Verfahren von 42 Klgern an das Oberlandesgericht (OLG) Mnchen zurck. Im ursprnglichen Verfahren hatten 55 Klger rund 800 000 Euro Schadensersatz gefordert. (Aktenzeichen: II ZR 287/02 vom 9. Mai 2005)

Das OLG muss nun vor allem prfen, ob unrichtige Pflichtmitteilungen im Jahr 2000 urschlich fr den Kauf der Aktien waren. Dies knne nicht pauschal beurteilt werden, weil Anlageentscheidungen "individuell geprgte Willensentschlsse" seien, befand der BGH. Wenn die Betroffenen unmittelbar nach einer fehlerhaften Mitteilung des Unternehmens Aktien geordert htten, spreche dies fr eine Urschlichkeit.

Die Ausgangsposition der Kleinaktionre war bereits durch ein Strafurteil des BGH vom Dezember 2004 gestrkt worden. Damals hatte der BGH hohe Geldstrafen gegen die einstigen Brsenstars Thomas und Florian Haffa besttigt. Sie wurden fr schuldig befunden, in einem Halbjahresbericht am 24. August 2000 wissentlich falsche Umsatzzahlen verffentlicht und damit den Aktienkurs nach oben getrieben zu haben. Nach einer Korrektur der Zahlen im Oktober 2000 war der zunchst rasant gestiegene Kurs eingebrochen.
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