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Steuerrckzahlung - Steuerhinterziehung

 
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jogghi
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 06.09.05, 07:39    Titel: Steuerrckzahlung - Steuerhinterziehung Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

letzte Woche erhielt ich einen genderten Steuerbescheid aus dem Jahre 2001. Ich wurde aufgefordert knapp 510 EURO nachzuzahlen. In den Erluterungen des Bescheides, steht dass ich im Jahr 2001 Entschdigungszahlungen (knapp 3100 DM) von der Urlaubskasse erhalten habe und diese nicht bei der Erklrung angegeben habe. Ganz ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr an diesen Fall und wei ich nicht weshalb ich es nicht angegeben habe, however!
Desweiteren steht in den Erluterungen, dass eine strafrechtliche oder bugeldliche Wrdigung einem gesonderten Verfahren vorbehalten bleibt.
Was heit das konkret, kommt es hier zu richtigen Strafverfahren, muss ich vor Gericht? Wie sollte ich mich am besten Verhalten, die 510 EURO werde ich selbstverstndlich zurckzahlen. Denken Sie sobald die Rckzahlung gelaufen ist, dass der Fall auch abgeschlossen wird?
Danke im Voraus
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Gast






BeitragVerfasst am: 06.09.05, 08:07    Titel: Re: Steuerrckzahlung - Steuerhinterziehung Antworten mit Zitat

jogghi hat folgendes geschrieben::
Wie sollte ich mich am besten Verhalten,...

Die Steuern zahlen und dann abwarten, ob tatschlich ein Strafverfahren eingeleitet wird. Sofern eines eingeleitet wird, knnen Sie zu den Vorwrfen Stellung nehmen ("habe mich geirrt, kein Vorsatz", etc.) Wenn Sie das FA damit nicht berzeugen, dann wird man Ihnen vermutlich anbieten, das Verfahren gem. 153a StPO gegen geringe Auflage einzustellen. Dann knnen Sie sich berlegen, ob Sie das zahlen, oder sich einen Anwalt suchen. Das wird im Zweifel aber teuerer als die Auflage. Vorbestraft, etc. ist man mit so einer Einstellung nicht..

Aber ob das tatschlich so kommt halte ich fr eher unwahrscheinlich. Vermutlich ist die Sache mit der Zahlung der Steuer erledigt.
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jogghi
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beitrge: 2

BeitragVerfasst am: 06.09.05, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Wie luft diese Sache ab, muss ich dann richtig vor Gericht aussagen oder kommt ein Schreiben auf dem steht wieviel ich "Strafe" zahlen muss?

Kennen Sie sich mit solchen Sachen aus bzw. haben Sie Erfahrung wie das i.d.R. abluft?
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showbee
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 12.01.2005
Beitrge: 1524
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06.09.05, 08:24    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

wobei dann aber zinsen gem. 235 AO zu zahlen sind. also 6% p.a.! es bedarf zwar der feststellung von objektiven und subjektiven tatbestand, aber im fall des 153a StPO(Einstellung gegen Auflagen) muss ja auch Schuld (geringe) festgestellt worden sein.

ergo: einer einstellung nach 153a StPO folgt immer die Zinsfestsetzung. die wiegt meistens genauso schwer bei solchen kleinen summen.

was jetzt nicht der aufruf sein soll, die zustimmung zur einstellung nach 153a StPO zu verweigern, danach kann es noch bser werden...

gruss vom

showbee
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Gast






BeitragVerfasst am: 06.09.05, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

showbee hat folgendes geschrieben::
wobei dann aber zinsen gem. 235 AO zu zahlen sind.

Ob 235 oder 233a ist doch wurscht. Mag sein, dass das ein paar Monate differiert, je nachdem, wann der Bescheid ergangen ist. Aber wir reden hier von einer Nachzahlung i.H.v. von 510 . Und da sind SolZ und 233a-Zinsen vermutlich schon drin. Hinterziehungszinsen kann man somit vergessen.

@jogghi
Da kommt ggf. ein Schreiben von der Bu- und Strafsachenstelle. Vor Gericht mssen Sie nur, wenn berhaupt ein Strafverfahren durchgefhrt wird und Sie sowohl einer Einstellung und dem daraus resultierenden Strafbefehl widersprechen. Also vermutlich nicht. Wie gesagt: Warten Sie erst mal ab. Vermutlich wird eh nix passieren.
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