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Storno mangels Hinweis auf Reisercktrittsversicherung? eilt
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nce
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beitrge: 963
Wohnort: Halle/Saale

BeitragVerfasst am: 01.10.05, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

Der Kontrast besteht allerdings nur zwischen der Realitt und falschen Annahmen Winken

--> allgemeines, 14tgiges Rcktrittsrecht: Das ist eine so genannte moderne Legende, gibt es einfach nicht. Was es gibt, ist ein Rcktrittsrecht im Fernabsatz, allerdings auch mit Ausnahmen, z.B. bei Reisebuchungen. Man kann sich natrlich streiten, ob das sinnvoll ist oder nicht, finde ich aber nicht so tragisch.

--> Der Vergleich mit dem Computer ist hervorragend - der Kunde kann zwar (wie bei der Reise) jederzeit "stornieren", allerdings errechnet sich die dann sehr wohl fllige Entschdigung fr den Anbieter ganz hnlich! Das Reisevertragsrecht ist eigentlich nicht viel mehr als eine Przisierung des Werkvertragsrechts. Mit ein paar Ausnahmen, um die es in der aktuellen Debatte aber gar nicht geht. Von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet ist es ein Beispiel fr ziemlich radikalen Verbraucherschutz.
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mosaik
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Anmeldungsdatum: 22.09.2004
Beitrge: 1055
Wohnort: Anif

BeitragVerfasst am: 02.10.05, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Der Gesetzgeber hat bei der Ausnahme - sprich kein kostenfreies Rcktrittsrecht, kein "Haustrgeschft", obwohl im Internet - die berlegungen gehabt, dass es sich hier um Ware handelt, die verfllt, wertlos wird. Also eine unbotmige Benachteiligung des Veranstalters darstellte, wenn er 14 Tage seine Reise weder anderwertig anbieten noch verkaufen knnte, aber schlielich seinen Leistungspartner gegenber stornopflichtig wird.

Anders bei einer "Ware" - die kann der Anbieter ohne Probleme wieder in den Verkauf stellen.

Grundstzlich bin ich von je her sehr skeptisch gewesen, was die Buchungen im Internet oder Telefon anbelangen. Hier hat ja auch der Gesetzgeber eine Reihe von Voraussetzungen verlangt, damit eben diese Geschfte rechtskrftig werden.

Und in diesem Punkt stehen wir, Nils, Ihr Anwalt und ich eben in kontrrer Ansicht. Das wre jetzt dann Richtersache zu entscheiden, ob oder nicht hier ein rechtskrftiger Vertrag vorliegt, der nur unter Zahlung der 70 Prozent Stornogebhren wieder auflsbar ist.

Gru
Peter
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