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Jura Studium ohne Vordiplom, Zwischenprfung?

 
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Achim01
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.02.2005
Beitrge: 69

BeitragVerfasst am: 27.11.05, 13:52    Titel: Jura Studium ohne Vordiplom, Zwischenprfung? Antworten mit Zitat

Ich bin selbst kein Jurist und schreibe gerade an einem Leserbrief, in dem auch das Jura-Studium an der Universitt angesprochen wird.

1) Wenn ich mich richtig erinnere, wurde frher keine Zwischenprfung bzw. kein Vordiplom bei Jura angeboten bzw. gefordert, so dass viele Studenten erst nach 5, 6 Jahren Pflichtprfungen hatten. Ist dies korrekt und trifft dies heute noch zu?

2) Meine Zeilen im Leserbrief, ist die Aussage korrekt?:

....
Bei den Juristen leistet man sich immer noch den Luxus einem Groteil der jungen Menschen erst nach fnf, sechs Jahren zu sagen, dass man Sie fr ungeeignet hlt, nicht nur eine Katastrophe fr die Betroffenen, sondern auch ein massiver Kostenfaktor.
---

Danke fr Antworten
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Rembrandt
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.08.2005
Beitrge: 2634
Wohnort: Saarbrcken

BeitragVerfasst am: 28.11.05, 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

Der Sachverhalt ist korrekt, auch heute noch ist ein Jura-Studium ohne Zwischenprfung oder Vordiplom mglich. blich ist an solchen Universitten aber ein System mit 3 kleinen und 3 groen Scheinen, bei denen jeweils eine Klausur und eine Hausarbeit zu bestehen sind.

Ihre Aussage im Leserbrief kann man so gelten lassen. Eine kritische Anmerkung dazu mchte ich jedoch machen:

Es handelt sich immerhin um erwachsene Menschen mit Abitur, von denen man also ein gewisses Denkvermgen erwarten kann. Jeder Student sprt schnell, ob er an Jura Spass hat oder nicht. Wenn ja, muss dann noch viel Flei und Arbeit hinzu kommen. Wenn weder Begabung noch Fleiss vorhanden sind, sollte man sich nach ein paar Semestern einem leichteren Studium zuwenden. Die Jura-Profs empfehlen dann immer, auf Lehramt umzusteigen.
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jimmythebob
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 13.01.2005
Beitrge: 510

BeitragVerfasst am: 28.11.05, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zumindest in BW gibt es eine Zwischenprfung nach dem 4. Semester. Wenn man diese endgltig nicht besteht wird man exmatrikuliert! Ausrufezeichen
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Max77
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 23.08.2005
Beitrge: 1300
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 29.11.05, 05:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde frher keine Zwischenprfung bzw. kein Vordiplom bei Jura angeboten bzw. gefordert, so dass viele Studenten erst nach 5, 6 Jahren Pflichtprfungen hatten. Ist dies korrekt und trifft dies heute noch zu?


Soweit ich mich erinnere war zu Zeiten ohne Zwischenprfung das Bestehen der sog. kleinen und groen Scheine Voraussetzung fr die Zulassung zum Staatsexamen.
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Wintermute*
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beitrge: 910

BeitragVerfasst am: 29.11.05, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist eher, dass viel zu viele Profs nicht gerne als die Bsen angesehen werden und deshalb grundstzlich viel zu gute Noten verteilen und Studenten auch mit bodenlos schlechten Leistungen Scheine gerade so noch bestehen lassen. Und zwar auch und manchmal sogar gerade bei Zwischenprfungen. Dann ntzen aber Scheine und Prfungen relativ wenig.

Das geht leider Hand in Hand damit, dass sich auch die meisten Studenten, die eigentlich frs Jurastudium vllig ungeeignet sind, lieber so lange selbst betrgen, wie es nur geht.

Sie schleppen sich mit Mh und Not durch smtliche Scheine, schieben ihr schlechtes Abschneiden grundstzlich auf a) die gemeinen Profs, b) irgendwelche Schicksalsschlge oder c) einfach Pech, das aber irgendwann mal aufhren muss.
Betrogen und geschummelt wird natrlich sowieso und das teilweise auch noch so ungeschickt und dmmlich, dass man schon daran erkennt, dass das nie was werden kann.

Tja, und dann ist das Heulen und Zhneklappern gro, wenn man dann pltzlich und ganz unvorhergesehen auch durchs Examen fliegt.

Aber noch schlimmer ist es, wenn das erste sogar noch mit Mh und Not bestanden wird, dafr dann aber das zweite Examen in die Hose geht.
Dann hat man noch mal 3 Jahre (2 regulr, 1 Wiederholungsjahr) seines Lebens in den Sand gesetzt.

Und heutzutage kann man mit nur dem - schlechten - ersten Examen rein gar nichts mehr anfangen. Frher konnte man damit ja wenigstens noch Sachbearbeiter in ner Versicherung werden.

Dabei wre es eigentlich ziemlich einfach, geeignete von ungeeigneten Studenten relativ frh zu unterscheiden.

Und ich wrde es auch fr wesentlich fairer halten, das den Studenten auch rechtzeitig mitzuteilen, als aus Feigheit und eigener Eitelkeit den lieben Onkel zu spielen und so dazu beizutragen, dass sich massenhaft Menschen ihr Leben mehr oder weniger versauen.
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