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recht.de :: Thema anzeigen - Rckmeldung gltig trotz bestandener Abschlussprfung? 3 GG?
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Rckmeldung gltig trotz bestandener Abschlussprfung? 3 GG?

 
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Nieselpriem
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Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 19.11.05, 17:52    Titel: Rckmeldung gltig trotz bestandener Abschlussprfung? 3 GG? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forumsteilnehmer!

Ich mchte folgenden theoretischen Fall zur Diskussion stellen:

A studiert an einer staatlichen Hochschule in Bayern und steht im Sommersemester 2005 kurz vor Abschluss seines Studiums. Er ist sich aber unsicher, ob er alle Prfungen bestehen wird, und berweist sicherheitshalber whrend der Rckmeldefrist den Semesterbeitrag fr das Wintersemester 2005/2006.

Um die Sache so richtig interessant zu machen, unterstellen wir, dass A die Regelstudienzeit um mehr als drei Semester berschritten hat und deshalb gem 1 Abs. 1 Nr. 4 HSchGebV Langzeitstudiengebhren entrichten muss. Gem 6 Abs. 2 S. 1 HSchGebV sind Langzeitstudiengebhren erstmals zum Wintersemester 2005/2006 zu erheben. Folge: A berweist whrend der Rckmeldefrist vorsorglich einen knackigen Betrag an seine Uni, sagen wir z.B. so um die 600 Euro.

Ein in der Allgemeinen Prfungsordnung seines Studiengangs legt fest, dass mndliche Prfungen eines Prfungstermins in der Regel zu Beginn der Vorlesungszeit des folgenden Semesters stattfinden. Diese Vorschrift dient wohl der Entlastung der Lehrsthle whrend der Examensperiode.

Am 5. Oktober 2005, also fnf Tage im neuen Semester, legt A erfolgreich seine letzte mndliche Prfung ab und freut sich, endlich das Studium hinter sich gelassen zu haben. Er beantragt bei der Studentenkanzlei die Rckerstattung des vorsorglich gezahlten Semesterbeitrags und begrndet dies damit, dass gem Art. 65 Abs. 1 BayHSchG der Student zum Ende des Semesters exmatrikuliert ist, in dem er die Abschlussprfung bestanden hat. Da die mndliche Prfung dem Sommersemester zuzurechnen war, geht A davon aus, dass er nun automatisch zum Sommersemester exmatrikuliert ist und seine Rckmeldung hinfllig wird.

Nach fnf Wochen Wartezeit geht A von der Studentenkanzlei seiner Uni ein Bescheid zu, in welchem eine Rckerstattung abgelehnt wird. Begrndung: A habe seine letzte Prfung fnf Tage im Wintersemester abgelegt, und somit seine Abschlussprfung im Wintersemester bestanden. Darum sei die Rckmeldung gltig und tsch.

Die Frage lautet:
Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?

Unterstellen wir weiter, in A's Studiengang gbe es Fcher, in denen es grundstzlich mndliche Prfungen zum Beginn des Folgesemesters gibt, aber auch solche, in denen man whlen kann (Mndliche entweder in Examensperiode oder im Folgesemester), und solche, in denen es gar keine mndlichen Prfungen gibt.

Zusatzfrage:
Verstt die Studentenkanzlei mit ihrer Argumentation gegen Art. 3 Abs. 1 GG?

Begrndung fr die Zusatzfrage:
Betrachten wir drei fiktive Studenten X, Y und Z, die im gleichen Studiengang whrend des Studiums die gleichen Fcher absolvieren und die gleichen Noten erhalten, nur in unterschiedlicher Reihenfolge:

X hat als letztes ein Fach OHNE mndliche Prfung, d.h. nur eine Schriftliche
Y hat als letztes ein Fach MIT mndlicher Prfung zu Beginn des Folgesemesters
Z kann sich's aussuchen, wann er seine Mndliche hat.

Wenn X, Y und Z alle den Semesterbeitrag vorsorglich berweisen, bekommt nach Argumentation der Studentenkanzlei nur X und u.U. auch Z (je nach Terminwahl) die Rckerstattung, Y kriegt aber auf keinen Fall etwas zurck.

Wird hier nicht wesentlich Gleiches ungleich behandelt und damit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt?

Ich freue mich auf eure Beitrge und danke euch schon im Voraus!
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questionable content
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 19.11.05, 18:23    Titel: Re: Rckmeldung gltig trotz bestandener Abschlussprfung? 3 Antworten mit Zitat

Nieselpriem hat folgendes geschrieben::


Die Frage lautet:
Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?!

Ja. Die Prfung fand im Wintersemester statt.


Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Unterstellen wir weiter, in A's Studiengang gbe es Fcher, in denen es grundstzlich mndliche Prfungen zum Beginn des Folgesemesters gibt, aber auch solche, in denen man whlen kann (Mndliche entweder in Examensperiode oder im Folgesemester), und solche, in denen es gar keine mndlichen Prfungen gibt.

Zusatzfrage:
Verstt die Studentenkanzlei mit ihrer Argumentation gegen Art. 3 Abs. 1 GG?!

Nein.
Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Betrachten wir drei fiktive Studenten X, Y und Z, die im gleichen Studiengang whrend des Studiums die gleichen Fcher absolvieren und die gleichen Noten erhalten, nur in unterschiedlicher Reihenfolge:

X hat als letztes ein Fach OHNE mndliche Prfung, d.h. nur eine Schriftliche
Y hat als letztes ein Fach MIT mndlicher Prfung zu Beginn des Folgesemesters
Z kann sich's aussuchen, wann er seine Mndliche hat.

Wenn X, Y und Z alle den Semesterbeitrag vorsorglich berweisen, bekommt nach Argumentation der Studentenkanzlei nur X und u.U. auch Z (je nach Terminwahl) die Rckerstattung, Y kriegt aber auf keinen Fall etwas zurck.

Wird hier nicht wesentlich Gleiches ungleich behandelt und damit Art. 3 Abs. 1 GG verletzt?]?!

Allenfalls durch die rechtliche Regelung der Studienbedingungen. Sie bersehen allerdings den wesentlichen Punkt: Eine Verletzung von Art. 3 GG kommt nur un Frage, wenn diese Ungleichbehandlung ohne verfasssungsrechtlich anerkennenswerten Grund erfolgt. Dieser muss dann erst einmal festgestellt werden. Es kann schon sein, dass keine Ungleichbehandlung vorliegt, falls die Studenten keine vergleichbaren Gruppen darstellen. Falls doch kann immer noch aus sachlichen Grnden z.B. organisatorischen - die Verteilung der Prfungstermine gerechtfertigt sein.
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Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.
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hasselluhn
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Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 113
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 21.11.05, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?!
questionable content hat folgendes geschrieben::
Ja.
Eine andere Antwort htte mich auch sehr berrascht.

Nieselpriem,
genausogut httest du diese Frage der Studentenkanzlei selbst stellen knnen. Informier dich nochmal an anderer Stelle. 600 EUR fr 5 Tage sind ja schon fast Schlo-Einstein-Tarife.
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Nieselpriem
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Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 25.11.05, 21:28    Titel: Alternativen? Antworten mit Zitat

@questionable content:
Vielen Dank fr die eindeutige Falllsung.

@hasselluhn:
Ich wrde mich schon gerne an einer anderen Stelle informieren - aber wo? Und was knnte mir das bringen?

Angenommen, ich wrde mich in der Lage des A aus meinem Beispielfall befinden und htte auf meinen Antrag auf Rckerstattung der Gebhren erstmal berhaupt keine Antwort erhalten, und nach intensivem Nachhaken fnf Wochen spter schlielich die genannte Argumentation.

Ich denke, ich msste dann einrumen: Ja, formal scheint das korrekt zu sein. Auch wenn ich es ziemlich rmlich finde.

Leider lsst sich so etwas wie "Fairness" oder "Anstand" nicht einklagen. Vielleicht hat man ja individuell den Eindruck, dass es sich hier um eine ganz hinterhltige Finanzierungsmasche dieser bayerischen Uni handelt - aber was kann man schon dagegen tun? Das Geld ist weg, und auch einiges von einem vielleicht etwas naiven Grundvertrauen in die Verwaltungsinstitutionen unseres Staates. Beides kommt wohl nicht wieder.

Wenn du jedoch Mglichkeiten siehst, wie A sein Geld zurckbekommen knnte oder mir sagen kannst, wo ich mit meinen Beispielfall besser aufgehoben wre, dann wre ich dir fr entsprechende Hinweise sehr dankbar.
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hasselluhn
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Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 113
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 26.11.05, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Nieselpriem hat folgendes geschrieben::
...gerne an einer anderen Stelle informieren - aber wo?
Am besten gleich bei einem engagierten Mann vom Fach. Das kostet zwar etwas, bringt aber letztlich Klarheit.

In der Regel beantragt der Studierende vor dem Abschluss des Studiums eine Stundung der Gebhren. Nach bestandener Prfung fallen dann keine weiteren Studiengebhren an, auch wenn die letzte mndliche Prfung im Folgesemester stattfindet. Insofern scheint mir die Argumentation der Verwaltung doch nicht so glasklar zu sein.
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RA Erik Gnther
FDR-Moderator


Anmeldungsdatum: 11.04.2005
Beitrge: 202
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 27.11.05, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Auch mir kommen Zweifel:

Zunchst leuchtet mir ein Versto gegen den Gleichbehandlungssatz im Zusammenhang mit den anderen Prfungsvarianten hnlich wie bei der Antwort von questionable content nicht ein.

Allerdings habe ich Zweifel, ob dem einen Gebhren fr eine sechstgige Immatrikulation in gleicher Hhe wie dem anderen fr die halbjhrliche abgefordert werden drfen. Im Gebhrenrecht gibt es ja den Finanzierungszweck, Gebhren sind wie Beitrge auch und anders als Steuern gegenleistungsbezogen.

Weiter schlgt in die hnliche Kerbe auch das Prinzip der Verhltnismigkeit. Sicherlich hat dieser Fall noch keine eindeutige Antwort aus der Praxis erfahren, fr aussichtslos halte ich die Position von A, das Geld zurck zu bekommen, jedoch nicht.
_________________
Erik Gnther
http://www.hlb.de/
http://www.raeg.de/

Diese Infos sind abstrakte Ausfhrungen zu rechtlichen Fragen. Damit will und kann ich Rechtsberatung nicht ersetzen. Es erfolgt keine Haftung.
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Nieselpriem
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Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 29.11.05, 21:57    Titel: Weiterfhrung des Fallbeispiels Antworten mit Zitat

Also zunchst mal vielen Dank fr die neuen Postings! So ein theoretisches Fallbeispiel kann in seinem Verlauf ziemlich nervkostend sein, wenn man kein Fachmann ist und allein auf weiter Flur steht. Es tut gut, kompetente Meinungen lesen zu drfen.

Irgendwie bin ich gerade motiviert, den Fall gedanklich ein wenig weiterzuspinnen.


Themenkreis 'Immatrikulation':

Hier knnte es z.B. so sein, dass die Studentenkanzlei den A aufgrund seiner Rckmeldung zunchst fr das gesamte Fachsemester immatrikuliert hat, d.h. die Exmatrikulation war fr den 31.03.2006 vorgesehen. Dies dient auch als Rechtfertigung fr die volle Erhebung der Studiengebhr. Die Tatsache, dass A bereits am 5. Oktober seine Abschlussprfung bestanden hat, wird als unbedeutend gewertet.

Als A am 31. Oktober dies in einem Telefonat von der Studentenkanzlei erfhrt, beantragt er die sofortige Exmatrikulation (unter Aufrechterhaltung des Antrags auf vollstndige Rckerstattung). Die Studentenkanzlei fhrt die Exmatrikulation zum 31. Oktober durch, schliet allerdings auch eine nur anteilige Rckerstattung kategorisch aus, weil A sich ja fr das gesamte Semester zurckgemeldet habe.

Weiterhin argumentiert die Studentenkanzlei, der A htte sich ja nicht zurckmelden brauchen. Htte er sich nicht zurckgemeldet, dann htte er auch im Fall des Nichtbestens der Prfung in den Folgesemestern einen Prfungsanspruch auf die angemeldeten letzten Prfungen gehabt und nach bestandener Prfung sein Diplom erhalten. Htte A gefragt, htte die Studentenkanzlei ihm diesen Trick gerne verraten. Aber A habe ja nicht gefragt, sondern sich zurckgemeldet, darum tsch. Anzumerken ist, dass nichts in den dem A damals zur Verfgung stehenden Informationen darauf hingedeutet hatte, dass ein solches Verfahren notwendig werden wrde. A richtete sich nach dem gedanklichen Grundsatz: 'Beitrge zahlen, solange man studiert; keine Beitrge mehr zahlen, wenn man nicht mehr studiert.'


Themenkreis 'Gegenleistung':

Hier knnte es z.B. so sein, dass die Studentenkanzlei dem A gegenber ihrerseits argumentiert, er habe Leistungen der Universitt in Anspruch genommen und wolle sich nun vor ihrer Bezahlung drcken, nmlich Studienbescheinigungen und ein Semesterticket.

A weist nun darauf hin, dass die Universitt just zum Wintersemester ein neues Verfahren fr die Ausgabe der Studienbescheinigungen und des Semestertickets eingefhrt hat. Studienbescheinigungen sind nun von den Studierenden selbst ber das Internet auszudrucken. A hat derartige Ausdrucke niemals vorgenommen, und das drfte anhand der Zugriffsprotokolle der entsprechenden Netzseiten nachweisbar sein. Weiterhin wurden neue Studentenausweise ausgegeben, welche auch als Semesterticket verwendbar sind. Allerdings erhalten die neuen Ausweise nur dadurch ihre Gltigkeit, dass die Studierenden diese jeweils zum Semesteranfang an speziellen Automaten beschriften lassen. A hat dies nicht getan; sein Studentenausweis ist noch vllig unbeschriftet, damit ungltig und auch nicht als Semesterticket (oder zu sonst etwas) verwendbar.

Die Studentenkanzlei entgegnet hierzu, dass es nicht auf die tatschliche Inanspruchnahme ankomme. Entscheidend sei lediglich, dass diese Funktionen dem A als immatrikuliertem Studenten zur Verfgung standen.
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oklaf
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30.11.05, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

hasselluhn hat folgendes geschrieben::
Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?!
questionable content hat folgendes geschrieben::
Ja.
Eine andere Antwort htte mich auch sehr berrascht.

Nieselpriem,
genausogut httest du diese Frage der Studentenkanzlei selbst stellen knnen. Informier dich nochmal an anderer Stelle. 600 EUR fr 5 Tage sind ja schon fast Schlo-Einstein-Tarife.


Tja...deshalb sind Studenten ja auch gegen Studiengebhren! Viel Geld zahlen und dann schlecht ausgestattete Unis benutzen!!! Mit den Augen rollen
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questionable content
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
hasselluhn hat folgendes geschrieben::
Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?!
questionable content hat folgendes geschrieben::
Ja.
Eine andere Antwort htte mich auch sehr berrascht.

Nieselpriem,
genausogut httest du diese Frage der Studentenkanzlei selbst stellen knnen. Informier dich nochmal an anderer Stelle. 600 EUR fr 5 Tage sind ja schon fast Schlo-Einstein-Tarife.


Tja...deshalb sind Studenten ja auch gegen Studiengebhren! Viel Geld zahlen und dann schlecht ausgestattete Unis benutzen!!! Mit den Augen rollen


Ich habe ja eine besondere Abneigung fr Posts, die meine idealistische Hoffnung auf den "intelligenten" Menschen vernichten.

Seit wann sind denn die kmmerlichen paar Krten an Verwaltungsgebhren oder Studiengebhren auch nur ansatzweise der Gegenwert fr die Leistung, die die "schlecht ausgestatteten Unis" bieten? Jeder Studienplatz kostet statistisch doch jhrlich in Kategorien, die in 10.000den gemessen werden. Die billigesten Studienpltze drften im mittleren Tausenderbereich liegen. Hier ein "Gegenleistungsargument" zu bringen ist schlicht unsachlich.
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oklaf
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 08:13    Titel: Antworten mit Zitat

questionable content hat folgendes geschrieben::
oklaf hat folgendes geschrieben::
hasselluhn hat folgendes geschrieben::
Nieselpriem hat folgendes geschrieben::

Ist die Argumentation der Studentenkanzlei korrekt?!
questionable content hat folgendes geschrieben::
Ja.
Eine andere Antwort htte mich auch sehr berrascht.

Nieselpriem,
genausogut httest du diese Frage der Studentenkanzlei selbst stellen knnen. Informier dich nochmal an anderer Stelle. 600 EUR fr 5 Tage sind ja schon fast Schlo-Einstein-Tarife.


Tja...deshalb sind Studenten ja auch gegen Studiengebhren! Viel Geld zahlen und dann schlecht ausgestattete Unis benutzen!!! Mit den Augen rollen


Ich habe ja eine besondere Abneigung fr Posts, die meine idealistische Hoffnung auf den "intelligenten" Menschen vernichten.

Seit wann sind denn die kmmerlichen paar Krten an Verwaltungsgebhren oder Studiengebhren auch nur ansatzweise der Gegenwert fr die Leistung, die die "schlecht ausgestatteten Unis" bieten? Jeder Studienplatz kostet statistisch doch jhrlich in Kategorien, die in 10.000den gemessen werden. Die billigesten Studienpltze drften im mittleren Tausenderbereich liegen. Hier ein "Gegenleistungsargument" zu bringen ist schlicht unsachlich.


Danke fr ihr Kompliment! Und seit wann muss in diesem Land alles gegeneinander aufgerechnet werden? Natrlich kostet ein Studienplatz viel Geld! Aber es kommt auch in ihrer Argumentation immer so rber als ob der Student im Prinzip nur kostet aber sonst keinen "Gegenwert" besitzt! Der Staat bekommt dafr aber auch Fachleute die sich trotz der "Verwaltungsgebhren etc." durch marode Unis und Fakultten durchschlagen durften. Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass der Staat ein Erststudium finanziert? Ich denke nein. Er profitiert schlielich auch davon...
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questionable content
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beitrge: 6312
Wohnort: Mein Krbchen.

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

oklaf hat folgendes geschrieben::
[Danke fr ihr Kompliment! Und seit wann muss in diesem Land alles gegeneinander aufgerechnet werden?

Das Aufrechnungsargument haben Sie eingehfhrt. Wenn es so unsinnig ist, htte sich ihr obiger Post inhaltlich dann erledigt, richtig?
oklaf hat folgendes geschrieben::

es kommt auch in ihrer Argumentation immer so rber als ob der Student im Prinzip nur kostet aber sonst keinen "Gegenwert" besitzt! Der Staat bekommt dafr aber auch Fachleute die sich trotz der "Verwaltungsgebhren etc." durch marode Unis und Fakultten durchschlagen durften.

Was wollen wir wetten, dass Sie sich bereits im Vorfeld dieses Posts disqualifiziert haben, indem Sie solche Behauptungen streuen, ohne sich je ber die mebaren Unterschiede eines Systems mit und ohne Hochschulgebhren zu informieren? Die Wirtschaft der USA ist in Ermangelung derartiger Fachkrfte also bereits kollabiert? Australien? Japan?

Und falls das nicht bereits genug der Unseriositt wre:
Es berrascht natrlich nicht, wenn Sie als Student, "meinen" dass es vllig in Ordnung sei, wenn der Staat Ihnen Leistungen im Wert von zehntausenden unentgeltlich frs persnliche Vorankommen zur Verfgung stellt. Nur hat das - und leider wird das angesichts der unsachlichen Argumentation vom Eindruck her noch verstrkt -nicht das geringste mit einer neutralen Perspektive zu tun, die an Tatsachen orientiert ist.

Und last but not least: Warum haben Sie eigentlich mit derartigen Unsachlichkeiten diesen Thread gespammed? Im Hinblick auf die Diskuission des Themas war eine derart polemische uerung immerhin vllig nutzlos.
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oklaf
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Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beitrge: 286
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

questionable content hat folgendes geschrieben::
oklaf hat folgendes geschrieben::
[Danke fr ihr Kompliment! Und seit wann muss in diesem Land alles gegeneinander aufgerechnet werden?

Das Aufrechnungsargument haben Sie eingehfhrt. Wenn es so unsinnig ist, htte sich ihr obiger Post inhaltlich dann erledigt, richtig?
oklaf hat folgendes geschrieben::

es kommt auch in ihrer Argumentation immer so rber als ob der Student im Prinzip nur kostet aber sonst keinen "Gegenwert" besitzt! Der Staat bekommt dafr aber auch Fachleute die sich trotz der "Verwaltungsgebhren etc." durch marode Unis und Fakultten durchschlagen durften.

Was wollen wir wetten, dass Sie sich bereits im Vorfeld dieses Posts disqualifiziert haben, indem Sie solche Behauptungen streuen, ohne sich je ber die mebaren Unterschiede eines Systems mit und ohne Hochschulgebhren zu informieren? Die Wirtschaft der USA ist in Ermangelung derartiger Fachkrfte also bereits kollabiert? Australien? Japan?

Und falls das nicht bereits genug der Unseriositt wre:
Es berrascht natrlich nicht, wenn Sie als Student, "meinen" dass es vllig in Ordnung sei, wenn der Staat Ihnen Leistungen im Wert von zehntausenden unentgeltlich frs persnliche Vorankommen zur Verfgung stellt. Nur hat das - und leider wird das angesichts der unsachlichen Argumentation vom Eindruck her noch verstrkt -nicht das geringste mit einer neutralen Perspektive zu tun, die an Tatsachen orientiert ist.

Und last but not least: Warum haben Sie eigentlich mit derartigen Unsachlichkeiten diesen Thread gespammed? Im Hinblick auf die Diskuission des Themas war eine derart polemische uerung immerhin vllig nutzlos.



Dann bin ich aber froh, dass Sie alles Relevante durchschaut haben und Ihre Meinung in jeder Hinsicht objektiv und korrekt ist....fr das Spammen bin wirklich ich verantwortlich. In der Tat unntig...
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Nieselpriem
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Anmeldungsdatum: 19.11.2005
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 10:20    Titel: Bitte helft mir, indem ihr bei der Sache bleibt Antworten mit Zitat

Liebe Forumsteilnehmer,

in den letzten Beitrgen ist diese Diskussion zunehmend emotional geworden, und der eigentliche Sachverhalt trat in den Hintergrund.

Ich wei, dass ich euch als Neuling nur herzlich bitten kann:

Bitte beschftigt euch in euren Beitrgen mit der eigentlichen Frage, nmlich der, ob das Vorgehen der Studentenkanzlei ordnungsgem ist oder nicht.
Ich brauche diese Informationen wirklich dringend, und sie sind wirklich sehr wichtig fr mich.
Bitte helft mir, indem ihr bei der Sache bleibt.

Hat A Mglichkeiten, sich gegen die Einbehaltung der 600 zu wehren?
Mit welchen Argumenten knnte er die Entscheidung der Studentenkanzlei anfechten?
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hasselluhn
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Anmeldungsdatum: 14.11.2004
Beitrge: 113
Wohnort: Kln

BeitragVerfasst am: 01.12.05, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Nieselpriem hat folgendes geschrieben::
Hat A Mglichkeiten, sich gegen die Einbehaltung der 600 zu wehren?


A hat zwei Mglichkeiten:
1) Die Sache abhaken.
2) Sich anwaltlich beraten lassen und ggf. das Geld zurckholen.

Jede weitere Debatte - sowohl mit der Studentenkanzlei als auch in diesem Forum - ist unntz und bringt A nicht weiter.
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