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Unterschriftenflschung

 
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FlowRider
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Anmeldungsdatum: 26.08.2008
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 07.01.09, 15:33    Titel: Unterschriftenflschung Antworten mit Zitat

Hallo,

folgendes Beispiel: Zwei Lehramts-Studenten besuchen freiwillig einen Kurs in Pdagogik, um sich fr ihr Projekt mit kriminellen Jugendlichen weiterzubilden. Sie tragen sich aber normal in die Unterschriftenliste ein. Die Freiwilligkeit kann nicht nachgewiesen werden. Eines Tages flscht der eine Student die Unterschrift des Anderen, obwohl beide den Kurs ja freiwillig besuchen und sich eigentlich auch gar nicht eintragen bruchten, was der Dozent aber nicht wei. Nun deckt der Dozent die Unterschriftenflschung des Studenten auf, dieser ist Gestndig und beide erklren, dass sie eigentlich freiwillig in dem Kurs sind. Was kann nun den Studenten passieren?
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cmd.dea
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 31.05.2008
Beitrge: 1872
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 07.01.09, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Was dem Studenten genau passieren kann, kann hier natrlich keiner sagen.

Strafrechtlich handelt es sich ggf. eine Urkundenflschung gem. 267 StGB. Die Tatsache, dass der andere freiwillig in dem Kurs war, ist nicht relevant, denn die Urkundenflschung stellt nicht auf irgendeinen entstandenen Nachteil ab. 267 StGB schtzt allein das Vertrauen in und die Echtheit von Urkunden im Rechtsverkehr.

Selbst eine Einwilligung des anderen wre irrelevant, da der Sinn einer Unterschrift explizit darin liegt, zu belegen, dass nur diese Person aufgetreten ist (sonst htte man i.A. unterzeichnet). Ist das nicht der Fall, ist der tatschliche Aussteller ein anderer als der, der sich aus der Urkunde ergibt, was zur Herstellung einer falschen Urkunde fhrt. Wie gesagt, es wird allein die Echtheit von Urkunden geschtzt.

Fraglich wre allein, ob sie "zur Tuschung im Rechtsverkehr" erstellt wurde. Das kann aber nur unter Kenntnis aller Umstnde geklrt werden.

Gru
Dea
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