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Nachzahlung fr rztlichen Befundbericht

 
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Jovana
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 00:19    Titel: Nachzahlung fr rztlichen Befundbericht Antworten mit Zitat

Angenommen Patientin A mchte fr einen vorausgegangenen Allergietest, einen schriftliche Befundbericht erhalten, wird aber von Arzt B nicht ber mgliche honorarische Vorstellungen in Kenntnis gesetzt.

Patientin A wird besagte, schriftliche Diagnose auch nicht am gleichen Tag ausgestellt und muss, obwohl sie diese so frh wie mglich braucht, erst zwei Wochen spter darber informiert, so dass sie die Diagnose an "" abholen kommen soll.

Obwohl Patinetin A, genannte schriftliche Diagnose nicht abholt und dadurch folglich auch nie erhlt, bekommt diese von Arzt B vier Monate spter eine Rechnung ausgestellt, in der sie darum gebeten wird eine utopische Rechnung zu begleichen.

Ist Patientin A dazu verpflichtet diese Rechnung zu begleichen?

Nachtrag: Patientin A ist gesetzlich Krankenkassen versichert
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MartinZirkus
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beitrge: 246

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 01:54    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, moin,

hier wren einige Dinge zu differenzieren, bzw. zu hinterfragen:

1. Wurde das Ergebnis des Allergietestes bereits mndlich besprochen ?
2. Wurde ein ausformulierter Befundbericht verlangt oder nur eine Kopie des allgemein blichen Dokumentationsbogens / Laborbefundes ?
3. Wenn das Ergebnis so wichtig war: Wurde kein Allergiepass ausgestellt ?
4. Warum wurde das verlangte Dokument letztlich gar nicht abgeholt wo es doch zuerst sogar "am gleichen Tag" erwartet wurde?
5. Wurde eine Zusendung per Post vereinbart ?
6. Was ist in den Augen der Patientin A eine "utopische Rechnung" ?

Gru
MZirkus
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Jovana
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Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Smilie

1. Das Ergebnis des Allergietest wurde bereits mndlich besprochen, der schriftliche Befundbericht wurde dennoch von Patientin A verlangt.
2. Es wurde eine Kopie verlangt.
3. Nein.
4. Patientin A wurde nicht darber in Kenntnis gesetzt, dass der besagte Bericht nicht noch am gleichen Tag ausgestellt werden kann und da Arzt B nicht in der Nhe wohnt, kam diese nicht dazu den Bericht persnlich abzuholen
5. Nein.
6. Die Rechnung fr diese Kopie, beluft sich auf 22,48, wird aber mit einem, der Patientin A nicht bekannten Faktor multipliziert

Arzt B verlangt beispielsweise fr die Bemhung, eine rztliche Krankmeldungen auszustellen 5.
Dies fllt bei ihm unter "Zusatzleistungen".

Kuss,
Jovana
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Ronny1958
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 19.08.2005
Beitrge: 6981
Wohnort: "Kchenjunges" Lndle

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das hrt sich fr mich als Privatpatient nicht unmglich hoch an ...

Wurde denn Privatliquidation vereinbart?

Gre
Ronny Winken
_________________
Vielen Dank auch fr die positiven Bewertungen. Winken
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Jovana
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ist sie aber kein Privatpatient, sondern eine mittellose Studentin. berrascht
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Jovana
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 22.01.2009
Beitrge: 4

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank Smilie

Auer diesem Satz und der "Ziffer 75", lsst sich auf der Rechnung nichts weiteres finden.
"Abrechnung gem der gltigen Gebhrenordnung fr rzte vom 1.01.2002"
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MartinZirkus
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beitrge: 246

BeitragVerfasst am: 23.01.09, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Moin, moin,

also in der GO findet sich unter Ziffer 75:
GO hat folgendes geschrieben::

Ausfhrlicher schriftlicher Krankheits- und Befundbericht (einschlielich Angaben zur Anamnese, zu dem(n) Befund(en), zur epikritischen Bewertung und gegebenenfalls zur Therapie


Mit dem blichen 2,3-fachen Satz kmen wir auf 17,43 .

Hier war aber nur von eine Kopie eines bereits bestehenden Berichtes die Rede, der im Rahmen der Befunddokumentation ohnehin erstellt wurde.

Fr die Kopie drfen meines Wissens nur angemessene Kopiergebhren verlangt werden.

Eine Krankmeldung ("gelber Schein") ist Kassenleistung.
Ein "rztliches Attest" hingegen kann durchaus mit 5 berechnet werden.

Gru
MZirkus
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