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Missverstndnis beim Buchen des Angebots-Geld zurck?

 
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JStrummer
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beitrge: 12

BeitragVerfasst am: 26.01.09, 17:25    Titel: Missverstndnis beim Buchen des Angebots-Geld zurck? Antworten mit Zitat

Hallo!

Folgendes Szenario:

Es wird beim Vermittler X ein unverbindliches Angebot eingeholt fr ein Appartment fr eine Woche vom 14.02. bis zum 21.02. (was explizit auf der Homepage des Vermittlers eingegeben werden musste).
Als das Angebot einiger Anbieter per Email kam wurde auch ein Appartment fr den 07.02 bis 14.02. angeboten (allerdings das einzige mit falschem Datum).
Dieses Angebot wurde nun angenommen, das Datum allerdings wurde bersehen, eine Anzahlung wurde geleistet und letztendlich wurde doch gemerkt, dass es das falsche Datum ist.

Nun kann der Reisewillige in dieser Woche definitiv nicht dieses Angebot in Anspruch nehmen.
Der Anbieter besteht nun auf sein Recht (Tourismusverband und sterreichischer Beherbergungsvertrag) und verlangt 70 % des Gesamtpreises (immerhin knapp 700 Euro) und die Anzahlung (150 Euro) behlt er auch ein.
Der Kontakt mit dem Anbieter erfolgte ausschlielich ber den Vermittler und nachfolgend per Email.

Ist hier ein rechtsgltiger Vertrag zustande gekommen und darf der Anbieter diese 70 % verlangen? Wie ist die Rechtslage?

Dankeschn!
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AntoniaW
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.03.2008
Beitrge: 173

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Mit welchem Argument sollte kein rechtsgltiger Vertrag zu Stande gekommen sein?

Ich frage mich, ob tatschlich ein alternativer Termin seitens des Vermieters vorgeschlagen wurde (Angebot zur Besttigung seitens des Buchenden) oder ob die Reisedaten nicht doch versehentlich falsch online eingegeben wurden (Passiert tglich in Online-Reisebros.)

So der so, wurde ein Angebot (Info ber Termin und Preis) des Vermieters vom Reisenden angenommen (Kein Widerspruch, dafr Anzahlung). Aus meiner Sicht rechtssicher.
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JStrummer
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beitrge: 12

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich frage mich, ob tatschlich ein alternativer Termin seitens des Vermieters vorgeschlagen wurde


Der Anbieter hat definitiv ein falsches bzw. ein Alternativangebot geschickt, nur gab es nirgends einen konkreten Hinweis, dass es ein solches ist. Auerdem schrieb er im Angebot

"vielen Dank fr Ihre Anfrage, die wir aus dem Anfragepool unserer Ferienregion erhalten haben.",

eine Anfrage mit diesem Datum wurde aber nicht in den Anfragepool gestellt!
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AntoniaW
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 01.03.2008
Beitrge: 173

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann also bewiesen werden, dass der 14.02. und nicht der 07.02. angefragt wurde?
Kann auch bewiesen werden, dass auf der Besttigung, die Grundlage der Anzahlung war, auch der 14.02. notiert war?
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JStrummer
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beitrge: 12

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Es kann bewiesen werden, dass der 14.02. angefragt wurde. In dem Betreff der Anzahlungsberweisung steht auch das richtige Datum, worauf sich der Vermieter auch nicht gemeldet hat.
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AntoniaW
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 01.03.2008
Beitrge: 173

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

JStrummer hat folgendes geschrieben::
Es kann bewiesen werden, dass der 14.02. angefragt wurde.


Das ist schon mal nicht verkehrt. Dann bleibt allerdings noch immer die per fehlenden Widerspruch bzw. Anzahlung angenommene Alternative in der Folgewoche. Es drfte recht schwierig sein, in diesem Fall einen Irrtum glaubhaft zu machen. auf den Buchungsunterlagen ist doch der 14.02. notiert, oder nicht?


JStrummer hat folgendes geschrieben::
In dem Betreff der Anzahlungsberweisung steht auch das richtige Datum, worauf sich der Vermieter auch nicht gemeldet hat.


Durch den Zahlungsvermerk bei einer berweisung kommt kein Vertrag oder eine Vertragsnderung zu Stande!
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JStrummer
Interessierter


Anmeldungsdatum: 28.08.2007
Beitrge: 12

BeitragVerfasst am: 27.01.09, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Der Emailverkehr besteht immer nur aus weitergeleiteten Antworten, die "Buchungszusage" besteht quasi nur aus dem Satz "Ich wrde das Angebot gerne wahrnehmen".
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AntoniaW
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 01.03.2008
Beitrge: 173

BeitragVerfasst am: 28.01.09, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Und in dieser einen einzigen Email steht anfangs der 07.02.09 und spter der 14.02.09? Bei kleinen Kurzantworten htte doch die Info erst recht auffallen mssen ... Sie wird ja wohl nicht mitten in einem langen versteckt worden sein, oder?

"Ich wrde das Angebot gerne wahrnehmen". ist ein eindeutig formulierter Buchungswunsch/auftrag.

(Es wre brigens generell hilfreich, gleich alle Details prsentiert zu bekommen.)
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