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Elternunterschrift auf Zwischenzeugnis

 
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Old Piper
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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2538

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 11:15    Titel: Elternunterschrift auf Zwischenzeugnis Antworten mit Zitat

Moin,

mal 'ne grundstzliche Frage:

Welche rechtliche Qualitt hat eigentlich das Zwischenzeugnis?

Und weiter: Was besttigen die Eltern mit ihrer Unterschrift unter dem Zeugnis (nicht nur Zwischenzeugnis). Meines Erachtens drfte es sich dabei nur um die Besttigung der Kenntnisnahme handeln.

Konkreter Fall dazu aus einem hessischen Gymnasium, 6. Klasse: Kind bringt eine Note in einem Fach nach Hause, die die Eltern fr klrungsbedrftig halten. Papa unterschreibt dem Sprling das Zeugnis und meldet in der Schule Gesprchsbedarf mit dem entsprechenden Fachlehrer an. Mama ist stinkesauer und meint, mit der Unterschrift habe Papa die Note bereits akzeptiert.

Das hlt Papa fr Bldsinn, da es sich beim Zwischenzeugnis eh 'nur' um eine 'Zustandsmeldung' zur Information der Eltern handele und die Unterschrift lediglich besttige, dass der Sprlimg seinen Eltern das Ding auch gezeigt hat.

Wer hat Recht?
_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behrden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mig, aber meistens rechtmig.
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Lalaith
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beitrge: 51
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Auf dem hessischen Grundschulzeugnis meiner Tochter steht ber dem Feld fr die Unterschrift der Eltern "Kenntnis genommen". Da steht nicht "Zustimmung erteilt". Also wird mit der Unterschrift auch nicht zugestimmt.
_________________
- Lalaith
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heini12
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beitrge: 802

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gegen jedes Zeugnis kann Widerspruch eingelegt werden. Mit Rechtsmittelbelehrung, in der dort angegebenen Frist sonst binnen ein Jahr.
Meine Meinung als Juristischer Laie.

Mit freundlichen Gren

Heini
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Old Piper
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 14.09.2004
Beitrge: 2538

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Das wrde voraussetzen, dass ein Zeugnis einen Verwaltungsakt darstellt. Wo aber ist - insbesondere bei einem Zwischenzeugnis - der Regelungsgehalt?
_________________
MfG
Old Piper
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Behrden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mig, aber meistens rechtmig.
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heini12
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 11.07.2008
Beitrge: 802

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wage mich jetzt als juristischer Laie auf ganz dnnes Eis.
Meiner Meinung nach ist ein Zeugnis ein Verwaltungsakt, da das Zeugnis ja eine Auenwirkung hat. Deswegen gibt es ja auch die Zeugnis Konferenzen.
Die Schule ist ja auch eine Behrde.
Bitte Korrigieren, wenn ich das Falsch sehe.

Mit freundlichen Gren

Heini
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Anton Reiser
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 15.11.2006
Beitrge: 359
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.02.09, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Old Piper schrieb:
Zitat:
Das hlt Papa fr Bldsinn, da es sich beim Zwischenzeugnis eh 'nur' um eine 'Zustandsmeldung' zur Information der Eltern handele und die Unterschrift lediglich besttige, dass der Sprlimg seinen Eltern das Ding auch gezeigt hat.

Wer hat Recht?

Papa - und er liefert auch die zutreffende Begrndung. Man ist im brigen auch verpflichtet, die Kenntnisnahme mit seiner Unterschrift zu besttigen.

Hallo heini,
wenn Sie unter dem Eis wieder aufgetaucht sind, sollten Sie bei einem heien Tee mal einen Blick hierauf werfen: Winken
http://www.recht.de/archiv/viewtopic.php?t=136787&highlight=

Mit freundlichem Gru
Anton Reiser
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