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Einsicht in Nachprfung

 
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BWL1983
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 24.02.09, 13:07    Titel: Einsicht in Nachprfung Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

vorab mchte ich mich kurz vorstellen, da ich neu hier bin und danach meinen Sachverhalt schildern. Ich bin zur Zeit noch Student des Studienganges Wirtschaft in Dortmund.
Vor kurzem habe ich einen Komilitonen getroffen mit dem ich auch damals zur Schule gegangen bin. Er hat mich auf ein paar Dinge aufmerksam gemacht.

Also zu meiner Situation. Ich habe bis zum Jahr 2000 ein Gymnasium in meinem Wohnort besucht (Bis zur Klasse 10). Ich musste damals eine Nachprfung im Fach Mathematik machen. Ich habe mich wirklich akribisch auf Diese vorbereitet und war sehr gut im Stoff. Leider gab es ein Problem. Mein damaliger Lehrer hatte ein persnliches Problem mit mir. Als ich dann in der Nachprfung sa und mir die Klausur ansah, dachte ich ich seh nicht richtig.
Nichts von dem was ich mir damals angelernt habe und mir im Studienkreis beigebracht wurde, konnte mir helfen. Die Prfung war einfach so schwer gestellt, dass mir nur die Vermutung kam, mein Lehrer wolle mich mit voller Absicht durchfallen lassen.

Auch dann in der mndlichen Prfung wurde ich nach Lsungswegen (fernab der gngigen Praxis) gefragt die wir im Unterricht besprochen haben. Ich erwiderte dann nur, dass ich es ihm mit den normalen Formeln ausrechnen kann, aber nicht mehr wsste wie wir es im Unterricht gemacht haben. (Sonst htte ich ja nicht in die Nachprfung gemusst).

Alles kam dann auch wie erwartet. Ich bin durchgefallen. Ein Tiefschlag in meiner bisherigen schulischen Laufbahn. Ich habe dann mein Abi an einer anderen Schule gemacht (Schnitt 1,6) und danach mein Studium angefangen, was ich jetzt ebenfalls erfolgreich beenden werde. Dies zeigt ja nur, dass ich in der Lage bin mich auch solche Dinge vorzubereiten und auch abstrakte Theme und Fcher zu bestehen.

Ich hatte eigentlich mit der Sache abgeschlossen, obwohl es mich bis heute rgert, ein Jahr verloren zu haben. Aber dann traf ich o.g. Komilitonen. Er wies mich darauf hin, dass ich das Recht habe, die Prfung einzusehen und evtl. falls die Prfung wirklich nicht zu bestehen war, ich Schadensansprche geltend machen kann. Wre ja sonst schon 1 Jahr im Berufsleben und htte dementsprechend auch 2 mal Studiengebhren + entsprechende Studienkosten (Bafg, Studienbeitrag...) gespart.

Deshalb wende ich mich nun an euch. Ich hoffe ihr knnt mir helfen.

Ich bedanke mich im Voraus.

Gruss
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ac-hr
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 19.09.2007
Beitrge: 135
Wohnort: N R W

BeitragVerfasst am: 25.02.09, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BWL1983,
angenommen, es wird Ihnen ermglicht werden, die Unterlagen der Nachprfung einzusehen, dann haben Sie die Aufgabenstellung und Benotung vor sich liegen. Ihr Anliegen ist aber doch, den Nachweis zu fhren, dass die Nachprfung nicht zum Unterricht "passte". Dann mssten Sie also auch noch dokumentiert haben, WIE der betreffende Lehrer WAS im Unterricht besprochen hat.
Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, wie Sie dies nach so langer Zeit noch rekonstruieren wollen. (Sie denken sicher nicht daran, Ihre damaligen Klassenkameraden als Zeugen zu befragen.)

Von den beschriebenen Schwierigkeiten einmal abgesehen: Die Nachprfung wurde ja nicht vom Mathelehrer allein durchgefhrt. Da saen ja noch zwei weitere Lehrer im Prfungsausschuss, deren Aufgabe es u.a. war, die Aufgabenstellung zu bewerten. Dann msste ihr "Problemlehrer" auch seine Kollegen getuscht haben! (Sie vermuten sicherlich keine Absprache unter Kollegen, um Ihre damalige Versetzung zu sabotieren!)
Ich frchte, ihr verspteter Wunsch nach Gerechtigkeit bleibt unerfllt.
--------------
Gru Rainer!

P.S. Wie sollte der angesprochene Schadenersatz aussehen?
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BWL1983
Interessierter


Anmeldungsdatum: 24.02.2009
Beitrge: 6

BeitragVerfasst am: 26.02.09, 06:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ac-hr,
vielen Dank fr Ihre Antwort. Es geht aber doch nicht um den Nachweis der Themengebiete, sondern vielmehr um die Schwierigkeit der Aufgaben, die einfach in keinem Verhltnis dazu standen was ein 16-jhriger Bub knnen sollte.
Habe ja vorher wahnsinnig viel gelernt und auch meine Nachhilfelehrerin im Studienkreis sagte mir, sie mache sich keine Sorgen um mein Bestehen.
Der Studienkreis gibt ja intensive Vorbereitungskurse und die Garantie das man besteht. Sonst geben sie das Geld zurck. Das wrden sie ja nicht tun, wenn sie nicht sicher wren, dass die Schler mit ihren Vorbereitungsmanahmen bestehen.

Zu den anderen Lehrern. Ich wei gar nicht ob die bei der Klausur mitgewirkt haben. In der mndlichen Prfung waren sie ja. Aber bei der schriftlichen?
Ich kann mich noch erinnern, dass mehrere Schler in einem Raum nachgeschrieben haben. Deren Lehrer sind auch von Zeit zu Zeit in den Raum gekommen und haben sich erkundigt, ob evtl Fragen zur Klausur bestehen. Doch mein jedoch Lehrer nicht...

Ich wrde die Klausur gerne haben und Sie anderen "neutralen" Mathelehrern zeigen, damit sie meine Vermutung besttigen knnen. Habe ich denn keine Mglichkeit an die Klausur zu kommen, um mir andere Meinungen einholen zu knnen?
Sollte ich dazu vielleicht die Schule mal anschreiben? Oder direkt meinen Anwalt einschalten? Aber wenn Sie sagen, dass das Ganze wenig Aussicht auf Erfolg hat, kann ich mir die Mhe auch sparen, oder!?

Wie der Schadenersatz aussehen soll? Das verlorene Jahr wird er mir kaum zurck geben knnen, aber zumindest die damit verbundenen Kosten meines Studiums. Worauf htte ich denn Anspruch, wenn wir wirklich mal von bewusster "Sabotage" ausgehen? Studienkosten? Entschdigung? Evtl. ein erstes Jahresgehalt? (Tut mir Leid wenn die Frage doof ist, aber ich bin da rechtlich nicht auf der Hhe...)

Vielen Dank nochmal.

Gru
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Kurt Knitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 16.10.2005
Beitrge: 1377
Wohnort: Baden-Wrttemberg

BeitragVerfasst am: 28.02.09, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo BWL1983,
Zitat:
Ich hatte eigentlich mit der Sache abgeschlossen, obwohl es mich bis heute rgert, ein Jahr verloren zu haben. Aber dann traf ich o.g. Komilitonen. Er wies mich darauf hin, dass ich das Recht habe, die Prfung einzusehen und evtl. falls die Prfung wirklich nicht zu bestehen war, ich Schadensansprche geltend machen kann.

Das Hauptproblem ist m.E. das unbedarfte, von weniger als Halbwissen geprgte Geschwtz dieses Kommilitonen.

Der wei doch noch nicht einmal, wie lange die Schule berhaupt welche Unterlagen aufbewahrt.

Was war das berhaupt fr eine Prfung in Klasse 10 eines Gymnasiums in welchem Bundesland? Ein Mittlerer Schulabschluss, der die Versetzung nach Klasse 11 beinhaltet?

Der Lehrer hat Sie offensichtlich kostbare Lebenszeit gekostet. Das ist schwer zu akzeptieren.

Dieser Kommilitone kostet Sie weitere Zeit. Ich wrde ja wetten, der kann Ihnen noch nicht einmal sagen, ob berhaupt schon mal irgendwo in Deutschland ein Schler Schadenersatz bekommen hat. Falls doch, wrde ich gerne Gericht und Aktenzeichen wissen.

Zitat:
Der Studienkreis gibt ja intensive Vorbereitungskurse und die Garantie das man besteht. Sonst geben sie das Geld zurck.
Wieviel Geld haben Ihre Eltern wofr an den Studienkreis gezahlt und wieviel haben sie zurckbekommen?

Schne Gre
Kurt
_________________
Die lnderspezifischen Schulgesetze und vieles mehr auf dem Deutschen Bildungsserver:
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=552
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