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2 Krankenkassen mchten "gleiche" Gebhren

 
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exec
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 18:45    Titel: 2 Krankenkassen mchten "gleiche" Gebhren Antworten mit Zitat

Hallo, ich habe im moment folgendes Problem: Angeblich soll ich zur zeit sowohl einen Vertrag bei der Krankenkasse-D als auch bei der Krankenkasse-T haben. Ist dies so berhaupt mglich?

Der konkrete Fall liegt wie folgt:

Ich bin Student und habe am 15.10 einen neuen Nebenjob angetreten. Dort verdiene ich 450 Euro. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt bei meiner Mutter(Krankenkasse-D) Familienmitversichert und mir war zunchst nicht klar das ich aus dieser ab 400 Euro rausfalle.
Anfang Dezember schickte mir die Krankenkasse-D einen Fragebogen in dem ich unteranderem mein Gehalt angeben musste.
Daraufhin kndigte mir die Krankenkasse-D mitte Dezember Rckwirkend zum 15.10 die Familienversicherung. Ich war also ohne Krankenkasse.
Am 1.1.09 schloss ich eine KK-Versicherung bei der Krankenkasse-T ab.
Diese bernahm auch Rckwirkend den Zeitraum vom 16.10 - 31.12 und ich musste die entsprechende Rckzahlung leisten.

soweit war auch alles gut nun kam aber die Tage ein Brief von der Krankenkasse-D in dem diese mich darauf hinweit, das die Gebhren vom 15.10-heute fllig werden und das sie diese Abbuchen bzw ich sie berweisen soll. (Leider ging der Brief an meine alte Addresse und liegt mir atm nicht im original vor)

Ein Anruf bei der Krankenkasse-D ergab:
Angeblich habe ich eine Studentenversicherung bei der Krankenkasse-D(diese hab ich nie abgeschlossen, das letzte was ich von der Krankenkasse-D hrte war die Kndigung der Fam.Vers.) und ich htte bei meinem Arbeitgeber ja auch die Krankenkasse-D als KK angegeben. (was auch stimmt weil ich damals noch Fam.Vers. war)

Ich knnte gar nicht bei der Krankenkasse-T Versichert sein, da man 18 Monate Krankenkassen bindung hat


So nun noch mal meine frage:

Kann jemand die Situation einschtzen? Knnen die Aussagen der Krankenkasse-D richtig sein? Ist dann der Vertrag mit der Krankenkasse-T ungltig und ich kann die gettigten Zahlungen zurckfordern? Oder steck ich im Worst-Case nun wirklich 18 Moante lang in 2 Krankenversicherung? Wie verhlt sich hier die Rechtslage?


mit ratlosen Gren

Dominik
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matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beitrge: 12402

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

In Deutschland herrscht Krankenversicherungspflicht. Du hast zwar keine Familienversicherung mehr aber du bist automatisch wenn du "ohne Krankenversicherung" wrest, was ab 15.10. der Fall war, bei der Versicherung bei der zu zuletzt warst als sog freiwilliges Mitglied oder je nach dem in deinem Fall studentisches Mitglied automatisch weiter versichert.

MfG
Matthias
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exec
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

d.h. der Vertrag bei Krankenkasse-T ist ungltig?
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matthias.
FDR-Mitglied
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Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beitrge: 12402

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine gute Frage.
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exec
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Anmeldungsdatum: 04.03.2009
Beitrge: 3

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

was ich an der Sache auch nicht verstehe warum wollte T. Anfang des Jahres (Kuzr nach vertrags-abschluss) die Rckzahlung fr 15.10-31.12... so ne Rckzahlung ist ja bei Krankenkassenwechsel eigentlich auszuschlieen weil in jedem Fall die alte KK versichert? Irgendwas ist doch hier gewaltig schiefgelaufen? nur was und bei wem?



edit: Update: hab gerade bei T. angerufen... angeblich bin ich da seit 16.10 Versichert. Den Antrag hab ich aber erst zum 1.1.09 gestellt? Besteht eine Mglichkeit das ich mich zurck lehnen kann und das die KKs unter sich klren lassen kann? Ich nehme mal an nicht ^^
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Rainer Zufall
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beitrge: 65

BeitragVerfasst am: 04.03.09, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mit dem Ende der Familienversicherung trat Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Studenten ( 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V) ein. Auch fr die KVdS gelten die allgemeinen Wahlrechte ( 173 SGB V), fr die Ausbung des Wahlrechts siehe 175 SGB V. Der nun versicherungspflichtige Student htte innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht der zur Meldung verpflichteten Stelle eine Mitgliedsbescheinigung der gewhlten Krankenkasse vorlegen mssen. Dies ist nicht geschehen. Also ist KK D zustndig, da dort zuletzt eine Versicherung bestand.

Sie knnen sich hchstwahrscheinlich zurcklehnen. Morgen nochmal mit KK D sprechen. Sie haben die Beitrge ab 16.10. bezahlt. Falls die Mitgliedschaft wirklich bei D durchgefhrt werden musste, holt diese sich die Beitrge von T.

Gre aus Bielefeld
rz
_________________
Als Ddalos sein Labyrinth erbaute, ahnte er nicht, da er das Modell fr die Sozialgesetzgebung schuf. (Wolfram Weidner)
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