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einer alles, die anderen nichts?!

 
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ayka
noch neu hier


Anmeldungsdatum: 22.02.2009
Beitrge: 1

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 20:37    Titel: einer alles, die anderen nichts?! Antworten mit Zitat

Hallo, vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen!?
Die Eltern meines Mannes hatten ein Haus in Bayern.Was fr ca. 400000 DM verkauft wurde. Sie bauten zu Lebzeiten mit dem jngsten von drei Shnen ganz gro neu.Ohne irgendwelche Eintragungen gaben sie ihm und seiner Frau alles Geld. Zustzlich noch Versicherungen und andere Gelder. ca. 450000DM.Von der Arbeitskraft ganz zu schweigen. Um nicht irgendwann Probleme mit der unehelichen Tochter aus einer frheren Beziehung zu bekommen, wurde Haus und Grund auf den Namen der Frau geschrieben.Die Eltern wohnten ca. ein halbes Jahr mit im Haus. Sie zogen wegen Streit wieder in eine Mietswohnung. Das Geld verblieb im Haus. Dann starben beide Eltern ziemlich schnell beieinander. Kurz vor Ablauf der 10 Jahres Frist ( Schenkung ) Ein Testament gab es nicht.Kann der jngste Sohn jetzt alles behalten?
Einen Anwalt knnen wir uns leider nicht leisten. Gibt es Anwlte, die auf Gewinnbasis arbeiten? Drfen die das berhaupt?
Wie ist die Rechtslage? Danke im Voraus!
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matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 07.06.2005
Beitrge: 12402

BeitragVerfasst am: 02.03.09, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Fr Leute die sich keinen Anwalt leisten knnen gibt es Prozess- oder Beratungskostenhilfe.

Du hast vielleicht auch nicht die Vorstellung was ein Anwalt kostet, das sind erstmal wahrscheinlich fr ein erstes Gesprch irgendwas um die 150-200.-

Fr die Aussicht Anteile von 450000 DM zu bekommen vielleicht doch nicht ganz aussichtslos das Geld von irgendwo noch zu besorgen und wenn man doch nochmal den Dispo berzieht.

Ansonsten kann es durchaus sein, dass er nicht einfach alles behalten darf ja, das kann aber von hier sicher keiner beurteilen.

MfG
Matthias
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Minseo
FDR-Mitglied


Anmeldungsdatum: 24.09.2008
Beitrge: 45

BeitragVerfasst am: 03.03.09, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

In Fllen, in denen weder ein Testament noch ein Erbvertrag existiert, kommt es zur gesetzlichen Erbfolge.
Auch einem gesetzlichen Erben kann zustzlich zum Erbteil ein sog. Pflichtteilsergnzungsanspruch wegen lebzeitiger Schenkungen des Verstorbenen zustehen.
Bei lebzeitigen Zuwendungen an Kinder muss jedoch stets im einzelnen geprft werden, ob es sich dabei berhaupt um Schenkungen (die Pflichtteilsergnzungsansprche auslsen knnen) handelt oder um sog. Ausstattungen (die Ausgleichungspflichten und den Abkmmlingen auslsen knnen). Die jeweilige rechtliche Einordnung fhrt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Es empfliehlt sich, einen Spezialisten aufzusuchen!

Wie Matthias richtig schreibt, ist ein erstes Beratungsgesprch nicht sehr teuer. Ein Rechtsanwalt darf hierfr von einem Verbraucher (Privatperson) max. 190 Euro zuzglich MwSt verlangen (gem 34 RVG).

Anwlte drfen in Deutschland seit einigen Monaten auf Erfolgshonorarbasis arbeiten, allerdings nur in Ausnahmefllen, d.h. unter bestimmten (engen) Voraussetzungen. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, muss durch den Anwalt geklrt werden und sodann eine entsprechende Erfolgshonorar-Vergtungsvereinbarung mit dem Anwalt getroffen werden.
Das anwaltliche Erfolgshonorar bezieht sich jedoch nur auf die Rechtsanwaltsvergtung! Es ist Anwlten nicht erlaubt, eine erfolgsabhngige Vereinbarung ber die Tragung der durch einen Prozess anfallenden Gerichts- und Sachverstndigenkosten zu schlieen. Diese Kosten mssen also immer von dem Mandanten zunchst als Vorschuss geleistet werden. Verliert der Mandant den Prozess, dann trgt er letztendlich - auch wenn er seinem eigenen Anwalt mangels Erfolg kein Honorar bezahlen muss - die Gerichtskosten, die Sachverstndigenkosten und die gegnerischen Anwaltskosten.
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